Anlage Unterhalt

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Die Vorschrift die Unterhaltsleistungen als aussergewöhnliche Belastungen anzugeben ist nur für den Fall gedacht, wo man nicht im gleichen Haushalt wohnt und deshalb keinen Splittingvorteil genießt.

Wenn Ihr nun die gemeinsame Steuererklärung macht, bekommt ihr eben durch diesen Splittingvorteil einiges an Geld zurück, auch wenn das Elterngeld dem Progressionsvorbehalt unterliegt.

Hallo!

Lebt Ihr beide mittlerweile in Scheidung? Wenn ja, kannst Du Deine Unterhaltszahlungen geltend machen. Am besten gehst Du zu Deinem Finanzamt und erklärst denen die ganze Sache. Du kannst auch in der Firma bei Eurer Buchhaltung nachfragen, weil die mehr Möglichkeiten haben. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Du das kannst. Es ging ja auch bei mir!

Nein leben nicht in Scheidung. Leben mit unserem Sohn in einem gemeinsamen Haushalt. Ich hab gelesen, dass ich der Kindermutter unterhaltsverpflichtet bin solange diese sich in Elternzeit befindet und nicht selbst über diese ca. 7600 Euro kommt. Deswegen soll man das als außergewöhnliche Belastung absetzen können.

Das stimmt also nicht?

Ehefrau verheiratet, aber nicht aus Deutschland abgemeldet - kann gemeinsame Rückkehr abgelegt werden?

Frau aus China lebte in Deutschland für 2013 und 2014. Sie verdiente kein Geld und hatte keine Arbeit. Und beide Jahre wurden gemeinsame Steuererklärungen mit SK III und V (Ehemann und Ehefrau) eingereicht. Dies wurde vom Finanzamt akzeptiert.

Im November 2014 geht Frau zurück nach Shanghai. Jetzt hat sie nicht in Deutschland abgemeldet und ihre Krankenversicherung wird noch von ihrem Mann in Deutschland für 2015 und 2016 bezahlt. Gesetzlich ist sie in Deutschland ansässig, da sie keine Deregistrierung getan hat.

Ehefrau hat kein Problem mit einer gemeinsamen Steuererklärung für 2015. Was 2015 getan werden sollte, um den Nutzen für Ehemann mit deutschem Wohnsitz und deutschem Einkommen zu maximieren. Kann es als gemeinsame Steuererklärung für 2015 eingereicht werden?

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Trennungsjahr und Zweitwohnung?

Hallo,

ich habe folgende Frage: meine Frau und ich werden uns wahrscheinlich trennen. Wir haben daher entschlossen dass ich zum 1.11. in eine eigene Wohnung in der gleichen Stadt ziehe. Wir haben das bewusst so gewählt, um unsere behinderten Tochter (die extrem unter der Situation leidet) die Chance zu geben beide Elternteile noch zu sehen, wenn gleich nicht in der gemeinsamen Wohnung. Führt ein Umzug in eine eigene Wohnung automatisch dazu, dass ich ab 01.01. von Lohnsteuerklasse 3 nach 1 wechseln muss? Meine Frau ist selbständig und wir haben daher keinen Vorteil von 3 nach 1 zu wechseln. Oder haben wir die Möglichkeit die räumliche Trennung quasi zu testen, vielleicht kommen wir ja wieder zusammen. Bin für eure Hilfe sehr dankbar.

Schöne Grüße

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Insolventin verstirbt. Im gemeinsamen Haushalt lebender Sohn schlägt Erbe aus. Wer bekommt Nachlass?

Meine Lebensgefährtin ist vor kurzem verstorben. Sie hatte eine Privatinsolvenz laufen. Aus finanziellen Gründen lebte sie mit ihrem erwachsenen, berufstätigen Sohn zusammen in einer Wohnung. Der Mietvertrag lief auf beide, also auf meine Lebensgefährtin und ihren Sohn. Der Sohn hat die Wohnung nun übernommen aber das Erbe ausgeschlagen. Als eventuelle Erben gibt es noch die Mutter meiner Lebensgefährtin, sowie zwei Brüder mit jeweils einem Kind. Da ich davon ausgehe, daß auch diese Personen das Erbe ausschlagen werden, hätte ich gerne gewusst was mit dem persönlichen Eigentum meiner Gefährtin geschieht wenn alle Erben ausschlagen? Also ihre Kleidung, Elektrogeräte, diverses Kleinkram und Fotoalben. Es ist nichts wirklich Wertvolles vorhanden. Darf der Sohn alles behalten oder wird es ihm vielleicht weg genommen?

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Die Waisenpension meines Sohnes beträgt 412 Euro. er geht noch zur Schule (Abitur im Jahr 2016). Muss er sich freiwillig krankenversichern, oder nicht?

Ich war Witwer von 2001 bis 2015. Meine verstorbene Frau war Beamtin.Meine Witwerpension wurde eingestellt. Mein Sohn bezog von 2001, bis zu meiner wiederheirat 2015 eine Halbwaisenpension. in höhe von circa 180 Euro. Seit meiner Hochzeit bezieht mein Sohn jetzt eine Vollwaisenpension, desweiteren habe ich Ihm den Familienzuschlag übertragen, sodas er jetzt 412 Euro Halbwaisenpension und 66,09 Euro Halbwaisenrente bezieht. Laut Krankenkasse kann er jetzt nicht mehr Familienversichert sein, sondern sollte sich freiwillig krankenversichern, was circa 170 Euro kosten soll. Da mein Sohn noch Schüler ist (19 Jahre, Abitur im Jahr 2016), möchte ich gerne wissen, ob das so richtig ist, oder ob es da eine andere Möglichkeit gibt, wie mein Sohn sich krankenversichern kann? Über die halbwaisenrente kann er nicht krankenversichert werden, da er bis zum Tode seiner Mutter privat versichert über Mutter war. Laut Krankenkasse erfüllt er nicht die Bedingungen! Den Familienzuschlag, habe ich mit meiner Witwerpension bekommen, die wie schon gesagt mit dem Tag der wiederheirat eingestellt wurde. den Famlienzuschlag allerdings konnte ich auf meine Kinder übertragen.

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Können wir Kapitalerträge in der Erklarung KAP frei verteilen

Hallo,

können wir in Anlage KAP die Kapitalerträge, unabhängig vom Kontoinhaber, für jeden Ehepartner frei verteilen? Wir verfügen über ein gemeinsames Girokont, über das alle Finanzanlagen (Festzins- und Tagesgeldkonto) aus dem gemeinsamen Sparguthaben finanziert wurden. Es besteht eine Zugewinngemeinschaft und steuerliche Zusammenveranlagung. Zu den Online-Tagesgeld- und Festzinsanlagen, bei verschiedenen Banken, ist jeweils nur ein Partner als Kontoinhaber eingetragen, somit auch in den jeweiligen Steuerbescheinigungen der Banken. Da meine Frau nun Zinseinnahmen geringer als 801,- EUR erzielt und die Zinseinkünfte aus den auf meinen Namen laufenden Konten den Sparer-Pauschbetrag von 801,- übersteigen, stellt sich nun die Frage, ob die Zinserträge gleichmäßig oder eben frei auf beide Ehepartner verteilt werden können. Seit 2009 muss ja jeder Ehepartner eine eigene KAP-Erklärung abgeben. Ich finde überall nur den Hinweis, dass bei Gemeinschaftskonten die Zinsen im Verhältnis 50/50 zu verteilen sind.

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Ehegattensplitting bzw. Faktorverfahren bei SKl 4

Hallo zusammen,

wir haben vor kurzem geheiratet und überlegen gerade, ob wir das Ehegattenspltting verwenden oder bzw. die Anwendung des Faktorverfahrens

Ein paar Fragen dazu:

Ehegattensplitting: Bei dem Ehegattensplitting wird für das Gesamtbrutto beider Ehepartner lt. denn Splittingtabellen ein Gesamtbrutto ermittelt bzw. festgelegt und das was man/frau zuviel gezahlt hat, wird über die Steuererklärung zurückerstattet, richtig?

Faktorverfahren: Hierbei rechnet man die beiden festzusentzenden Lohnsteuerbeträge beider Ehepartner zusammen (1.) und ermittelt anhand der Splttingtabellen für jeden einzelnen Ehepartner den festzusetzenden Lohnsteuerbetrag (2.). Und dann erreichnet man den Faktor mit 1./2. i.d.R. sollte dies dann ein Wert unter 1,0 sein ;) Bei uns kommt da ein Faktor von 0,79 raus. Bedeutet das dann wirklich, dass wir beide jeweils nur noch das 0,79fache (bzw. 79%) unserer ursprünglichen Lohnsteuer bezahlen müssen? Kann es sein, dass wir dann bei der Lohnsteuererklärung viel nachzahlen müssten?

Eine weitere Frage noch zum Elterngeld und dem evtl. damit verbundenen Steuerklassenwechsel. Ich habe irgendwo gelesen, dass bei Ehepartner bei Geburt einen Steuerklassenwechsel machen können (unabhänging vom 1x jährich möglichen Steuerklassenwechsel), ist das richtig?

Aktuell haben wir beide SKl 4, ich verdiene 45t€ meine Frau 30t€. Wir wollten bewusst nach der Hochzeit nicht in 3(ich)/5 wechseln, damit meine Frau noch einigermaßen gutes Elterngeld bekommt. Skl3 für sie wäre fürs Elterngeld auch gut gewesen, nur dann hätten wir davor monatlich zu wenig Geld gehabt. Können wir nach Beendigung des Mutterschutzes und Beginn der Elterzeit einen Steuerklassenwechsel für mich in die SKl3 veranlassen? Läuft meine Frau innerhalb der Elternzeit überhaupt in einer Steuerklassen?

Vielen Dank !

Grüße

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