Anlage KAP: Ausländische Einkünfte ohne Freistellungsauftrag trotzdem angeben?

3 Antworten

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Bei ausländischen Zinserträgen bist Du zur Abgabe der KAP verpflichtet. Diese Anlage musst Du dann wahrheitsgemäss ausfüllen.

Und nun sieh Dir mal das Formular an.

Da gibt es

Zinseinkünfte, die dem inländischen Steuerabzug unterlagen,

den in Anspruch genommenen Sparerfreibetrag und

ausländische Zinseinkünfte, die nicht dem Steuerabzug unterlagen.

Alles schön eintragen und immer daran denken, dass dem FA ohnehin viele Daten gemeldet werden, also mal abgesehen von Steuer-CD's.

Deine Logik erschliesst sich mir jedenfalls nicht.

Ich will nichts hinterziehen - aber auch nicht mehr eintragen als ich muss ;-) Ich hatte irgendwo nur mal aufgeschnappt, dass ich Kapitalerträge die unter dem Pauschbetrag liegen nicht eintragen muss, auch nicht bei ausländischen Erträgen. Hatte mich auch gewundert, aber besser ein Mal zu viel gefragt als zu wenig.
Sehe ich das richtig, dass ich die inländischen Einkünfte (für die ein Freistellungsauftrag vorliegt) auch eintragen muss (unter "den in Anspruch genommenen Sparer-Pauschbetrag")? Hier ging ich eigentlich zu 100% davon aus, dass ich diese nicht eintragen muss, da das eben die entsprechenden Banken für mich erledigen?

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@MKrause

Die Banken? Die Steuererklärung erstellst Du.

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@cats123

Gut, dann stand ich komplett auf dem Schlauch.
Also, ich trage sowohl die inländischen (mit Freistellungsauftrag) als auch die ausländischen Erträge entsprechend ein; und nehme das alles in die Zeile für den Sparer-Pauschbetrag mit auf.
Herzlichen Dank.

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Alles eintragen, das Programm des Finanzamtes zieht die 801,- Euro automatisch ab.

Ja, Du gibt sämtliche Einkünfte an - ist doch logisch.

Wie versteuert man Kapitalerträge richtig?

Situation 1: Eine erwerbstätige Person der Steuerklasse 5 verfügt über ein monatliches Grundeinkommen von knapp 100 Euro, das Jahreseinkommen beläuft sich demzufolge auf etwa 1.200 Euro. Zusätzlich verfügt die Person über Kapitaleinkünfte aus dem Handel mit Devisen. Da die Person keine Einkommensteuererklärung abgeben muss, aber die Kapitalerträge über diese versteuert werden, fällt nun eine an.

  1. Wie sind die Kapitalerträge dem Finanzamt zu melden? Reicht die Auskunft über die Anlage KAP der jährlichen Einkommensteuererklärung oder muss das Finanzamt auf einem anderen Weg zusätzlich „vor”-informiert werden?
  2. Wie lautet die First für die Steuererklärung, wenn der Handel mit Devisen am Anfang des Jahres begonnen wurde?
  3. Muss zusätzlich zur Anlage KAP die eigentliche Steuererklärung zum Einkommen ausgefüllt werden? Falls ja, wie beeinflusst sich beides?
  4. Welche Bescheinigungen und Dokumente müssen der Anlage KAP beigefügt werden, wenn es sich um Kapitalerträge handelt, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben (Zeile 14 bis 19 Anlage KAP), um diese hinreichend belegen und erklären zu können?
  5. Wenn man aus der Kirche austritt, wann erlischt die Pflicht, eine Kirchensteuer zu zahlen? Erfährt das Finanzamt diesen Austritt automatisch und benutzt diese Information für künftige Rechnungen?

Situation 2: Im Devisenhandel werden durchschnittlich mehrere Postionen am Tag gehandelt. Dabei erzielt man neben Gewinnen natürlich auch Verluste. Wenn man einen Gewinn von z. B. 20 Euro erwirtschaftet, würde ein Steuerbetrag i. H. v. 25% inkl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer anfallen (die beiden letzteren Steuern lasse ich aus Einfachheit weg). Konkret wären das ein Gewinn von knapp 15 Euro mit einer Steuerlast von ca. fünf Euro. Hinzu kommt ein Verlust von sieben Euro und ein weiter Gewinn von 18 Euro am selben Tag.

  1. Wie sieht nun eine Gegenüberstellung von Gewinnen und Verlusten aus? Wie verhält sich der Verlust bezogen auf die erzielten Gewinne und welche Auswirkungen hat dieser darauf?
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