Anklage wegen Bewertung?

6 Antworten

Erfahrungen anderer Patienten sind doch das A und O solcher Bewertungsportale, ansonsten wären sie total sinnfrei ‼️

*Bewertungen sollten allerdings immer wahr und sachlich geschrieben werden* ☝️

z.B. sollte man nicht aus einer aufgebrachten Situation heraus, sozusagen wutentbrannt eine Rezension schreiben, dabei besteht beinahe immer eine Gefahr, sich möglicherweise unsachlich im Ton zu vergreifen.

Für mich als interessierten Leser ist lediglich wichtig zu erfahren, dass gerade dieser Zahnarzt für mein Kind mit evtl. Zahnarztphobie nicht der richtige ist ‼️

Also heißt es dann, eine andere Arztpraxis mit entsprechender Bewertung herauszufinden.

Das genau hat der FS aber nicht gemacht... Er hat OHNE jegliche Erläuterung einen Stern vergeben.

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Meinungsfreiheit, nein. Die Bewertung bleibt, wenn du es möchtest. Er kann nur beim Portal anfragen, ob sie gelöscht werden kann, aber du musst es nicht. Anwältin hin oder her, da würde ich mich auch nicht einschüchtern lassen.

Es wäre hilfreich, wenn du uns mal das Schreiben dieser Rechtsanwältin vorlegen würdest. Die wird ja ihre Aufforderung irgendwie begründet haben.

Eine Bewertung ohne Kommentar kann man als "schlechte Bewertung ohne sachlichen Grund" interpretieren. Eine Straftat liegt hier aber keinesfalls vor und ob ein zivilrechtlicher Unterlassungsanspruch alleine hinsichtlich der Bewertung vorliegt, ist fraglich. Soweit du diese begründen und deine Angaben oben glaubhaft machen kannst, schon mal gar nicht.

Mehr kann man ohne Kenntnis der Argumente der Gegenseite nicht dazu sagen. Wilde Spekulationen bringen uns nicht weiter.

Fraglich ist übrigens auch, wie er an deine Adresse gekommen ist. Hast du deinen Namen bei der Bewertung angegeben?

Woher ich das weiß:Hobby – Hobbyjurist - Grundwissen, garniert mit Recherche

na klar darf er dich anklagen...denkbar wäre "üble Nachrede" bzw "Rufschädigung"...

wie es ausgeht, bleibt fraglich...es gibt ein Sprichwort:

"Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand"

Natürlich musst du nicht deine Bewqertung zurücknehmen, wenn dir das die Kosten eines Anwaltes zur Anklageerwiderung wert ist, das musst du selber wissen...

...mir persönlich wäre es die Kosten im Zuge der Rücknahme nicht wert...

zudem ist anzunehmen, das der Arzt dafür seine berufliche Rechtschutzversicherung in Anspruch nimmt, entstehen ihm da kaum Kosten...

mich würde interessieren...

IST ES DIR DAS WERT?

denkbar wäre "üble Nachrede" bzw "Rufschädigung"...

Aufgrund welcher Aussage denn? Der FS hat ja inhaltlich überhaupt nichts zu der Bewertung geschrieben.

zudem ist anzunehmen, das der Arzt dafür seine berufliche Rechtschutzversicherung in Anspruch nimmt, entstehen ihm da kaum Kosten...

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die solche Geschichten übernimmt...

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@Answer123

da habe ich andere Erfahrungen...habe mal durch einen Anwalt einen anderen Anwalt verklagt wegen Fristversäumung...natürlich aus einer Nebenstadt...und habe gewonnen...obwohl mein Anwalt mir wenig Hoffnung gemacht hatte...es gibt Winkeladvokaten...die für gutes Geld Klage gegen nonsens Themen erheben...ob das zum Erfolg führt hier... kann man mangels kenntnisse zb des Schreibens der Anwältin hier nicht sagen..trotzdem entstehen Kosten... weil man ja jetzt auch einen Anwalt braucht um zu antworten gegen die Klage...ohne Rechtschutz wird das teuer....ich denke mal die Bewertung wurde unter dem richtigen Namen da gepostet... wie soll er sonst an die Adresse gekommen sein...auf jedenfall kostet das was... Anwaltskosten... oder Prozente gerichtskosten, wenn der Arzt nen guten Winkeladvokaten hat... der durch die schlechte bewertung... Klientenausfall angibt... somit Umsatzausfall... ich habe viele Jahre Gerichtserfahrung...und habe schon Pferde da kot+en sehen... nirgendwo wird soviel gelogen und getäuscht wie vor Gericht...wenn der Arzt pfiffig ist und die Arzthelferin da mitbekommen hatte... kann die auch noch als Zeugin da aussagen... das kann sehrsehr teuer werden.... ich würde da die Bewertung zurücknehmen...wäre die Kosten und den Ärger nicht wert... aber das ist meine ganz persönliche Meinung

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@tellerchen

Mit der Argumentation könnte man Bewertungsportale ja eigentlich gleich abschaffen, da dann jeder, der nicht die volle Punktzahl vergibt, erst mal verklagt wird.

Und wenn die Gegenseite keine Argumente hat, verneint das Gericht einen Anspruch auch vollkommen ohne eigenes Zutun. Für mich hört sich das bisher auch eher so an, als wäre das Schreiben der Anwältin nur eine Bitte um Löschung mit einem Anwaltsbriefkopf oben drauf. Da der FS bisher nichts von Kostenforderungen erwähnt hat, gehe ich davon aus, dass bislang auch keine geltend gemacht werden. Auch das ist für mich ein deutliches Indiz dafür, dass sich die Gegenseite sehr darüber im Klaren ist, dass ihre Ansprüche (und damit auch jegliche Kostenforderungen) vor Gericht nicht durchsetzbar sind. Kein Mensch verzichtet sonst auf die Erstattung seiner Anwaltskosten.

Letzten Endes ist es aber so, wie du es ja auch schon geschrieben hast: Wir kennen das gegenständliche Schreiben nicht. Daher ist das alles bislang nur Spekulation.

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Ein Arzt kann überhaupt nicht anklagen - dazu bedarf es eines Staatsanwaltes.

zu der Bewertung habe ich „No Comment“ geschrieben.

und wenn Du nur diese "Kurzbewertung" im Portal hinterlassen hast .... kann ich nur sagen - dazu müsste selbst der Portalbetreiber gegenüber dem Arzt mit "kein Kommentar" reagieren..... Dieser Kommentar ist im Grunde genommen so normal, dass auch kein Anspruch auf Löschung besteht.

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