Angestellter und Kleinunternehmer - was muss man bei Steuererklärung abgeben?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Überhaupt kein Problem. Du hast eben zwei Einkunftsarten. Es gibt für jede Einkunftsart ein Formular.

  • Anlage N 2010 - für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
  • Anlage G 2010 - Einkünfte aus Gewerbebetrieb

Hier gibt es die Formulare. Online zum Ausfüllen und Ausdrucken.

Oder Anlage L für Land- und Forstwirte, Anlage V für Vermieter oder Anlage KAP für Anleger oder Anlage SO für sonstige Einkünfte.

Da "Kleinunternehmer" ja nun mal ein umsatzsteuerlicher Begriff ist, kannst du wohl kaum einen Rückschluss ziehen auf die Einkunftsart. Die korrekte Antwort auf die gestellte Frage müsste also lauten "Dein Kollege muss eine Umsatzsteuererklärung abgeben", denn das ist es, was Kleinunternhemer auf jeden Fall tun müssen.

Nach Einkommensteuererklärung war nicht gefragt.

Dennoch denke ich, dass der Fragesteller was ganz anderes gemeint hat als er gefragt hat, nämlich genau das, was du beantwortet hast - und darum DH von mir.

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das haben wir eingereicht. Jetzt möchte das FA trotzdem die Ausfüllung von einer EÜR fürs Kleingewerbe??? Kopfschüttel

Um die Frage zu beantworten: Da "Kleinunternehmer" ein rein umsatzsteuerlicher Begriff ist, muss er er als Kleinunternehmer natürlich eine Umsatzsteuererklärung abgeben.

Bei der Einkommensteuer kommt es nun darauf an, welcher Einkunftsart seine Tätigkeit zuzuordnen ist. Je nach Einkunftsart ist die Gewinnermittlung und die entsprechende Anlage mit abzugeben. Siehe hierzu meinen Kommentar zur Antwort von Niklaus.

Gewerbesteuer muss wohl nicht erklärt werden, denn jemand, der unter 17.500 Euro Umsatz hat, hat nicht über 24.500 Euro Gewerbeertrag.

Weitere Steuererklärungen fallen je nach Art der Tätigkeit an. Stromsteuer vielleicht?

Vielen Dank, bin selber Buchhalter und mache Steuern für 4 Länder international und finde es fraglich einen Kleingewerbler der ein paar Handarbeitstätigkeiten macht so zu gängeln beim Verlust von 200 Euro.

Sie war sich nicht sicher bei Einkunftsart und Rechtsform bei unter 17500 Umsatz

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