Frage von Emorej, 42

Angestellt 30,5 Wochenstunden gehalt 1250 € brutto + minijob auf 450 Euro. Darf ich ein Kleingewerbe anmelden? Was ist zu beachten?

Hallo Ich bin Friseurmeister arbeite als angestellter 30,5 Wochenstunden zu einem gehalt von 1250 brutto + minijob Max 450 €.

Ich möchte ein Kleingewerbe mit Grenze von 17500 Jahresumsatz anmelden.

Was ist zu beachten.? Wie muss ich mich verhalten? Ist es überhaupt erlaubt ?

Hoffe mir kann geholfen werden wie ich das ganze angehen kann.

Vielen Dank im voraus

Expertenantwort
von wfwbinder, Community-Experte für einkommensteuer, 31

Vermutlich meinst Du ein Gewerbe als Nebenerwerb, mit einem Umsatz von unter 17.500,- (Kleinunternehmer), bei dem Umsatzsteuer nicht erhoben wird.

Rechtlich darfst Du es anmelden. Wer Dich hindern könnte wäre Dein Arbeitgeber, für den Fall, dass Du ihm mit Deinem Gewerbebetrieb konkurrieren würdest.

Sonst steht dem nichts im Wege. Der Gewinn (Einnahmen - Ausgaben) ist zusammen mit Deinem Gehalt zu versteuern.

Kommentar von Emorej ,

Also bedeutet das für mich, das Nebengewerbe muss voll versteuert werden?oder wie darf ich das verstehen?

Kommentar von wfwbinder ,

Ja, mit Deinem persönlichen Steuersatz. Der Gewinn kommt zu Deinem Gehalt dazu. Das Gehalt landet über die anlage "N" in Deiner Einkommensteuererklärung, der Gewinn über die Anlage "G".

Kommentar von Emorej ,

Ok. Eine letzte frage:  wenn ich zu dem Hauptjob und nebengewerbe einen minijob mache muss dieser auch versteuert werden  

Kommentar von wfwbinder ,

Beim Minijobs trägt der Arbeitgeber pauschal alle Abgaben mit ca. 32 %. Da sind 2% Steuer enthalten. Die darf er Dir abziehen. Ist aber auf jeden Fall billiger als auf Lohnsteuerabzug.

Kommentar von Emorej ,

Also bleibt der Auszahlungsbertrag des minijobs wie immer !? Muss ich  den  dann nicht bei der Steuererklärung  angeben?

Kommentar von barmer ,

Beim Minijob ändert sich nichts.

Kommentar von wfwbinder ,

 Also bleibt der Auszahlungsbertrag des minijobs wie immer !? Muss ich  den  dann nicht bei der Steuererklärung  angeben?

Nein, der darf nicht in die Steuererklärung, dann würdest Du es ja voll versteuern müssen. Du sollst ja von der Pauschalisierung profitieren.

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