Angenommen mein Stromanbieter ist insolvent. Was passiert mit Vorauszahlung und Kaution?

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11 Antworten

Ich wäre sehr vorsichtig bei einem Stromanbieter, der sich bei seinen Kunden Geld leihen will! Um die angebotenen Dumpingpreise umsetzen zu können. Wie lange? Im schlechtesten Fall bis zur Insolvenz, und dann ist Deine Kohle weg.

Google mal nach Internetforen zu teldafax, dann kannst Du immer noch entscheiden ob Du dahin wechseln willst.

aua, ich habe gegoogelt und wirklich erschreckende Berichte gelesen. Nicht nur einen... Hunderte! Hat sich damit erledigt dieses TelDaFax...
Vielen Dank!

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Wenn man ggogelt oder direkt in Internet Foren nach bestimmten Unternehmen oder was auch immer sucht, wird man gefühlte Millionen Kommentare und angebliche persönliche Erlebnisse lesen können, die alles erdenklich schlechte berichten. Ich würde auf irgendwelche Kommentare aus Internetforen nichts geben.Viele angeblich abschreckende Erlebnisse sind reine Hirngespinste von Leuten, denen daran gelegen ist, das in Frage stehende Unternehmen schlecht zu machen, weil sie selbst für die Konkurrenz arbeiten.

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@heaven11

heaven: es wird freilich immer Kommentare geben, die Gutes schlecht reden und umgekehrt. Aber das auf die Masse zu beziehen halte ich für völlig falsch. Zu TelDaFax: es wird nun wirklich schon überall darauf hingewiesen, daß man Stromanbieter die eine jährliche Vorauszahlung verlangen, tunlichst meiden sollte!

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@humoer

Wenn man sich 500.000 Kunden angelt (inzwischen wird gar von 750.000 Kunden gemunkelt), dann macht das den Platzhirschen wahrscheinlich schon Kopfzerbrechen. Und wenn man dann mit der Macht der Anzeigenschaltung (oder eben des Weglassens von Anzeigen) die Möglichkeit hat, bestimmte Artikel zu lancieren, dann macht man das eben. Und wenn das auch noch im Handelsblatt placiert werden kann, kommt das schon einer kleinen Hinrichtung nah. Im übrigen wird in anderen Medien nur der Handelsblatt Artikel weiter verbreitet. Eigens recherchierte Artikel von anderen Organen, als dem Handelsblatt sind mir bisher nicht bekannt. Hat da jemand etwas?

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@heaven11

z.B. berichtete der Tagesspiegel über die Serviceprobleme bei Billiganbietern http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verbraucher/billigstrom-hat-seine-tuecken/1819820.html

Verbraucherzentralen haben sich schon öfter über die Ungereimtheiten bei Abrechnungen von TDF ausgelassen.

In unzähligen Foren äußern sich frustrierte Kunden.

Ich persönlich kenne eine ehemalige Verkäuferin für TelDaFax Strom. Die hat nach kurzer Zeit entnervt aufgegeben, weil die Abwicklung einfach nicht funktionierte.

Man kann das natürlich als Hetze oder unqualifizierte Beiträge in Foren abtun. Ich bleibe allerdings nach all dem was ich bisher gelesen und gehört habe bei meiner Meinung.

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@humoer

@heaven11

Allen telDaFax- Fans und übereifrigen Verkäufern sei der Beitrag gestern bei Spiegel- TV empfohlen: (u.a. auch zum Thema „Wenn man sich 500.000 Kunden angelt ...“

http://www.youtube.com/watch?v=jLpKEzfUC9Y

Oder wie würdest Du diese Aussagen beurteilen?

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@humoer

klingt in der Tat so, als wäre Spiegel TV da wieder einmal einem handfesten Skandal auf der Spur. Da steht nun aber der Vorstandsvorsitzende Bath gegen Spiegel TV. Wer hat recht? Dass die Finanzdecke bei Teldafax dünn ist, stimmt schon. Ist sie aber bei anderen Unternehmen auch. Und wäre Teldafax nicht Teldafax, sondern Opel, Nokia oder ein anderes "feines" Unternehmen, stünden sogleich wieder alle auf der Matte, um es retten zu wollen. Ein bißchen Stimmungsmache seitens der Energieriesen wird schon auch dabei sein, oder?

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Einen solchen Tarif bietet m. W. diese Firma nicht an: € 200 Abschlag plus € 500 Vorauszahlung.

Vielmehr kannst Du beim Tarif 1708 mit € 200 Abschlag für etwaige Mehrverbräuche und feste, sofort zahlbare Strommengenkontingente für € 160, 400, 640 oder 880 buchen. Der Abschlag ist nur für die Verrechnung von etwaigen Mehrverbräuchen. Die Stromkontingente werden bei Minderverbräuchen (z. B. durch Umzug, Tod) nicht vergütet.

Du siehst richtig, dass Du hier in finanzielle Vorleistung gehst, die nicht konkursfest ist. Bei einer Insolvenz hättest Du nur eine unbesicherte Forderung und würdest von Deinem lokalen Energieversorger zu dessen Konditionen beliefert. Zu müßtest dann dessen Verbräuche auch bezahlen. Du stehst nicht ohne Strom da!

Allerdings: auch Dein lokaler Stromversorger firmiert voraussichtlich als GmbH oder AG. Diese Rechtsformen sind nicht "an sich" schlecht. Da würde ich mir beim Kauf eines Autos oder Computers mehr Sorgen machen!

hast schon recht, es war das €400-Euro Kontingent. Da ich aber einen höheren Verbrauch als den im Kontingent mitgelieferten angegeben habe, erhöhte sich die Abschlagszahlung.
Vielen Dank für die Erläuterungen!

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Ich stehe auch richtig unter Strom. Bin nämlich seit einem halben Jahr Teledafax-Kunde und bereue das zutiefst... Vertrag ist gekündigt, da bis heute trotz zig Schreiben inkl. Fristsetzung etc. keine fehlerfreie Auftragsbestätigung (Ökostrom) erstellt werden konnte. Jede Antwort von denen muss man erzwingen, ansonsten kommt gar keine Reaktion. Bin gespannt, ob ich die Überzahlung jemals wieder bekomme ^^

so blöd kann doch nun wirklich niemand sein, dass er im voraus einem unternehmen sein geld gibt, bei dem die staatsanwaltschaft wegen insolvenzverschleppung ermittelt. im falle einer insolvenz dieses strom-händlers ist dein geld natürlich verloren. ohne strom stehst du nicht da, du fällst automatisch in die auch sehr teure grundversorgung zurück. schau´ mal auf www.verbraucherzentrale.de. da gibt es einen flyer in dem steht, wie man es richtig macht oder geh´ am besten da hin und lass´ dich beraten. da sind menschen.......die können sprechen. da kannst du auch fragen stellen.......und bekommst sofort eine antwort. hier im internet steht doch sowieso nur totaler blödsinn, die meisten hier haben doch absolut keine ahnung und verbreiten das dann auch noch.....

Selbstverständlich: Wenn ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen Insolvenz anmeldet, wären erst einmal die Gläubiger zu befriedigen. Nicht nur bei privat wirtschaftlich geführten Unternehmen übrigens: Nachdem der Staat Argentinien vor ein paar Jahren in Konkurs ging, haben viele Anleger von angeblich so sicheren Staatsanleihen ihr Geld verloren. Das ist ein Risiko, das niemand umgehen kann. E.on, RWE, Vattenfall, EnBW können auch in Konkurs gehen; was dann? Andererseits: Unter welchen Umständen kann ein Energielieferant insolvent werden? Wenn seine Kunden die Rechnungen nicht bezahlen, aber die zuvor beim Produzenten eingekaufte Energie bezahlt werden muss. Und wie ist das bei Vorkasse? Da hat das Unternehmen ja bereits das Geld, um den Produzenten zu bezahlen, bevor er dem Kunden die Energie liefert. Wie soll er da Pleite gehen?

@Wassertuermchen

Teldafax ist ja gar nicht der billigste Anbieter. Im übrigen bietet Teldafax inzwischen auch Tarife ohne Vorkasse und ohne Kaution an. Aber ich will mich hier auch nicht unbedingt auf die Seite von teldafax schlagen; die können sich ja selbst äußern.

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@heaven11

Das sehe ich grundsätzlich wie Heaven: Bei Vorkasse sind Rabatte möglich, weil das Unternehmen beim Einkauf der Kilowattstunden nicht in Vorleistung gehen muss. Diese Vorfinanzierung wären Kapitalkosten, die letztendlich an den Kunden weitergegeben werden müssten. Zudem hat das Unternehmen eine gewisse Planungssicherheit. Die Vorauszahlung für ein Jahr halte ich noch für überschaubar. Bei Versicherungen sind solche Vorauszahlungen z.T. auch üblich.

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wenn du der firma nicht traust, dann würde ich auch keine vorauszahlung leisten, sondern einen tarif wählen, bei dem die zahlungen in etwa dem verbrauch entsprechen.

nur weil eine firma eine GmbH ist, hat das wenig mit der solvenz dieser firma zu tun. entscheidend sind die fundamentalzahlen, das geschäftsmodell, das eigen- und fremdkapital, die bilanz, GuV, etc.

im falle einer insolvenz bist du gläubiger, der aus der insolvenzmasse bedient wird. das kann sehr, sehr lange dauern und mglw. bekommst du nichts mehr zurück. der strom würde dann geliefert von einem anderen unternehmen, vermutlich dem lokalen anbieter. und dann zahlst du erneut.

Gib mal den Namen des Geschäftführers, des Aufsichtsratsvorsitendes etc. bei Google ein. Einer zumindest hat Erfahrungen mit Insolvenzen... Aber das konnte man schon vor 3 Jahren herausfinden!

Im übrigen war Teldafax schoneinmal insolvent lt. Google,

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Hallo Ihr Helden,

kann es sein das TelDaFax einen Tarif anbietet der einen höheren Nachlass auf den ortsüblichen Tarif hat wenn Du eine Kaution(!) hinterlegst?

Das liest sich eigentlich nicht wirklich nach einer Voauszahlung und es zwingt Dich niemand Deine Stromkosten zu reduzieren.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit TelDaFax beschäftigen und Dir erklären lassen wie es funktioniert und nicht ausschliesslich irgendwelchen "Experten" glauben die im schlimmsten Fall keinen Strom über ein solches System bekommen weil sie eine miserable Bonität haben.

Upps... fühlt sich da der teldafak Verkäufer auf den Schlips getreten?

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@humoer

Hallo du Held :) Man muss eine Kaution hinterlegen (€200) UND eine Vorauszahlung (€400) leisten, um die guten Konditionen zu bekommen. Grüße vom Oberheld...

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Deine Vermutung ist völlig richtig!

Hohe Renditen (Einsparungen) gibt es nicht ohne Risiken. Das ist so, war so und wird auch immer so sein...

naja, manchmal leidet auch nur die Gewinnmarge des Unternehmens bei gleicher Leistung. Aber in diesem Fall wird es schon auch das Risiko sein.
Danke für den Hinweis!

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