Angebote Baufinanzierung schlagen 1 % Anfangstilgung vor: zu niedrig?

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Eine 1 %ige anfängliche Tilgung ist quasi ein Minimum. Wenn dazu noch eine 10-jährige Zinsfestschreibung von ca. 4 % p.a. kommt und dann bereits die monatliche Belastungsgrenze erreicht ist, dann wird der Schuldner bei einem etwas gestiegenen Zinsniveau zum Zeitpunkt der Zinsneufestschreibung voraussichtlich seine Immobilie verkaufen müssen.

Ich würde, ehe ich die Tilgungsquote anheben würde, gucken, ob ich mir zunächst eine über 10 Jahre hinaus verlängerte Zinsbindungszeit (mind. 25 Jahre) leisten kann und erst danach die Tilgungsquote erhöhen, wenn verkraftbar.

Natürlich sollte man kostenfreie Sondertilgungen von mind. 5 % p.a. stets vereinbaren. Vielleicht gibt es mal eine Sondervergütung, einen Gehaltszuschlag oder eine kleine Erbschaft. Wenn man letztere zeitlich einschätzen kann, dann wäre auch eine Darlehnsaufteilung mit 2-3 verschiedenen Zinsbindungszeiten sinnvoll.

Es kommt darauf an, was man sich so vorstellt und wie viel Risiko man eingehen möchte usw. Aus heutiger Sicht mit extrem niedrigem Zinsniveau würde ich eine mindestens 2 bis 3 %-ige Tilgung anstreben, gepaart mit der Möglichkeit einer jährlichen Sondertilgung (in Höhe von z.B. 5%). Die jetzigen Zeiten mit niedrigen Zinsen sind meiner Meinung nach nicht dauerhaft zu halten - je weniger Resthypothek bei Auslaufen der Zinsbindung vorhanden ist - umso geringer das Risiko.

Die vorgeschlagene Tilgung von 1% ist generell nicht zu niedrig, viele Menschen können bei einer zu knapp kalkulierten Finanzierung einfach nicht mehr leisten. Die Laufzeit beträgt bei 1% Tilgung ca. 33 Jahre, lediglich bei einer zwischenzeitlichen Tilgungsaussetzung können 40 Jahre daraus werden. Aber das Angebot der Bank ist ja zunächst einmal ein Vorschlag, solventen Kunden steht es selbverständlich frei ihren Tilgungsbeitrag höher anzusetzen.

Beste Anschlussfinanzierung einer vermieteten Eigentumswohnung

Hallo,

ich habe da ein kleines Verständnis Problem. Ich habe mir vor knapp 9 Jahren eine Eigentumswohnung gekauft und möchtest jetzt bald meine Anschlussfinanzierung in Angriff nehmen. Ich habe mir schon ein paar Angebote eingeholt und möchte bald einen Termin mit meiner ursprünglichen Bank vereinbaren. Mein Problem bei der Sache ist, das ich die Wohnung seit 2 Jahren vermiete und natürlich jeden Monat Mieteinnahmen ( 500 Euro Kaltmiete ) habe. Steuerliche hatte sich das jetzt so ausgewirkt, das ich knapp 900 Euro Steuern Nachzahlen musste an das Finanzamt. Das spielen natürlich auch noch andere Sache ein Grund und es liegt nicht nur an den Mieteinnahmen. So jetzt zu meiner Frage. Ich habe jetzt noch 68000 Euro Restschuld und möchte die natürlich bei den aktuellen Zinsen so schnell wie möglich tilgen! Ich habe aber gehört, das man am beste überhaupt keine Tilgung machen soll. Also was ist das beste Mittelmaß um am besten so wenig wie möglich Steuern nachzuzahlen und aber auch noch die Restschuld zu verringern. Mein Ziel ist eigentlich, die Wohnung in 20 Jahren spätestes schuldenfrei zu haben. Hat da jemand eine Idee was für mich hier das Beste wäre? Vielleicht noch der Hinweis, dass ich meine Hausfinanzierung selber noch habe und die Wohnung sich von alleine tragen sollte. Aktuell Kaltmiete 500, Nebenkosten 308 ( davon 100 Euro Rücklagen die ich selber trage ) mein Mieter gibt mir 500+200 ( Nebenkosten ) Euro und die Finanzierung ist im Moment 5% + 1% Tilgung für 380 Euro im Monat. Vielen Dank!

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Komplett-Tilgung des Hausdarlehens in 15-20 Jahren durch Ansparung (Bausparvertrag, Wohn-Riester...), aber wie?

Ich bin im Dschungel der Angebote mittlerweile überfordert, hinsichtl. der Möglichkeiten, unser laufendes Darlehen (WfA, KfW, Bank) aus 2005 für das Haus zum Tag x komplett tilgen zu können. Bei Beratungsangeboten bin ich skeptisch, da der "Berater" i. d. R. bestimmte Produkte verkaufen möchte. Uns einen Bausparvertrag bei der Bank abzuschließen, die unser Hausdarlehen verwaltet, ist doch widersprüchlich, denn warum sollte eine Bank und effektive Möglichkeiten aufzeigen, ein Darlehen schneller zu tilgen, wenn sich dadurch die Zinseinnahmen der Bank für das Darlehen aufrung der Verkürzung reduzieren ? Oder sehe ich das falsch ? Welche effektiven Möglichkeiten gibt es tatsächlich ? Eckdaten Familie: Verh., beide Mitte 40, Kind 1: 8 Jahre, Kind 2: 13 Jahre. Jahresbrutto: 49.000€/12.000€ (Frau Teilzeit). Restschuld heute: ca. 125.000 €.

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Wer hat Erfahrung mit GenoWohnBau GmbH & Co. KG?

Hallo meine Frau und ich möchten uns gerne ein Eigenheim bauen und finanzieren lassen. Wir sind bei Immowelt.de auf ein gutes Angebot gestoßen was uns interessiert. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus mit Grundstück in Stuttgart was 2020 gebaut werden soll. Da wir noch neu in dem Thema sind, sind wir eher vorsichtig, da man schon viel gehört hat was bei so einen Bauunternehmen während der Bauphase alles schief gehen kann. Im Unternehmensregister habe ich die Firma unter "GENO AG" gefunden. Hier sieht man, dass sie im letzten Geschäftsjahr ein Jahresfehlbetrag von -928.411,00 Euro zu verzeichnen haben. Ich bin mir allerdings nicht sicher wie das zu interpretieren ist. Würdet ihr die Firma als Baufirma nutzen oder eher nicht?

Die Website der Firma: http://wohnkompetenzzentren.de/

Bei Immowelt hat die Firma momentan 69 Angebote drin.

Mit freundlichen Grüßen,

Daniel und Helen

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Aufwendungseratz für die Bearbeitung

Ich habe eine über die Sparkasse finanzierte Immobilie verkauft. Die Finanzierung lief über 2 Darlehen von ca. 100000€ und 65000€. Der Verkaufsaufpreis beträgt 170000€.Die Finanzierung der beiden Darlehen lief über 3 Jahre und ist am 1.5.15 ausgelaufen. Der Kaufpreis wurde am 07.05.15 per Treuhandauftrag durch den Käufer an die Sparkasse überwiesen. Die übrigen 5000€ sollten meinem Girokonto bei der Sparkasse gut geschrieben werden. Von diesen 5000€ hat die Sparkasse bei beiden Darlehenskonten 160€ Provision (Aufwendungsersatz für die Bearbeitung) sowie Zinsen in Höhe von 85€ und 60 € also insgesamt 465 € abgezogen. Jetzt meine Frage: Darf die Sparkasse für die Rückzahlung der Darlehen Provision verlangen?

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Baufinanzierung bei der DSL Bank

Für einen Bevorstehenden Hauskauf (Neubau) suche ich eine Bank für die Baufinanzierung von einem Darlehen von 250.000 Euro bzw. abzgl. KFW 200.000 Euro. Derzeit habe ich ein Angebot von der DSL Bank vorliegen mit 10 Jahren Zinsbindung von 2,3%. An die Bank werden nur die Zinsen bezahlt und die Tilgung von 1,2% wird in einen BHW Bausparvetrag eingezahlt und nach 10 Jahren in den DSL Kredit eingezahlt.

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