Anfechtung eines Vertrages wegen Irrtums, wenn man falsche Vorstellungen von ihm hat?

2 Antworten

Wenn man es etwas sarkastisch ausdrücken will, sie müßte nachweisen, das man ihr die Lesebrille mutwillig vorenthalten hat, damit sie den Vertrag nicht lesen konnte.

Ich denke sie hat vor Gericht keine Chance

Wenn etwas ungelesen unterschrieben wird, dann gibt es sicherlich keine Anfechtungsmöglichkeit. Wenn der Unterzeichnende sich aber eine falsche Vorstellung machte von dem, was er tatsächlich unterschrieben hat, dann hat er schon ein Anfechtungsrecht wegen Irrtums. Und dieser letzte Fall ist wohl anzunehmen. Also ich denke, dass sie anfechten kann.

Sind die Anwaltskosten in Ordnung??

Hallo zusammen,

ich habe folgende Frage zu meinen Anwaltskosten und wollte fragen, ob diese Kosten so wirklich in Ordnung sind. Es gfeht um folgendes:

Ich habe im April einen Mietvertrag ab 01. 05. unterschrieben. Der Vermieter erlaubte mir, bereits im April vor meinem Einzug Renovierungsarbeiten in der Wohnung durchzuführen. Hierbei entdeckte ich dann mehr oder weniger, dass die Wohnung an machen Stellen hinter der Tapete komplett verschimmelt ist. Durch einen ZUfall kam ich in Kontakt mit mehreren Vormietern und diese bestätigten mir, dass Schimmel schon immer ein Problem in der Wohnung war und der Vermieter auch Kenntnis davon hat. Gesagt hat er mir bei der Wohnungsbesichtigung nichts und auch die besagte Wand mit dem Schimmel war frisch gestrichen, was mir aber zunächst nicht verdächtig vorkam, da der Kontakt zu den Vermietern erst später entstanden ist.

Naja jedenfalls habe ich daraufhin einen Anwalt eingeschaltet, der für mich den bereits unterschriebenen Mietvertrag angefochten hat wegen arglistiger Täuschung durch den Vermieter. Gleichzeitig hat er die Wohnung sicherheitshalber fristgerecht gekündigt.

Jetzt bekam ich die Rechnung und war ein wenig geschockt. Ich habe mich einmal beim Anwalt beraten lassen was ca. 20 min gedauert hat und er hat anschließend das Schreiben mit der Anfechtung an den Vermieter geschickt. Kostenpunkt insgesamt dafür: knapp 420€.

Ich weiß, dass die Berechnungsgrundlage der Gegenstandswert ist, allerdings wurde bei der Erstellung der Rechnung als Grundlage die monatliche Kaltmiete (280€) für ein ganzes Jahr berechnet, also 12 x 280€ = 3360,00€. 20 Euro zusätzlich für Telekommunikation( was ja einleuchtend ist).

Warum geht es hier um einen Streitwert für eine ganze Jahresmiete? Ich habe keine Klausel in meinem Mietvertrag, in der eine Mindestmietdauer von 1 Jahr angegeben ist. Dürfte dann der Streitwert nicht maximal 3 x 280€ ,also insgesamt 860,00€ betragen?

Für Antworten wäre ich dankbar,

Gruß, Siggi

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Es stellen sich zwei Fragen:

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1) Sind Arztrechnungen nach über zwei Jahren zulässig?

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2) Wird die Versicherung die Kosten übernehmen, obwohl der damalige Vertrag offiziell für beendet erklärt wurde?

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LG

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