Androhung von Bünsch Inkasso - Klage wurde schon einmal abgewiesen

3 Antworten

Inkassodienste benötigen eine Zulassung/Genehmigung der zuständigen Gerichte. Wenn so etwas tatsächlich vorkommt, würde ich mich an den Gerichts-Präsidenten des Gerichts wenden und Ihm dies schildern (AZ des Urteils nicht vergessen) mit der Bitte um Prüfung ob die Genehmigungen entzogen werden können.

würde ich mich an den Gerichts-Präsidenten des Gerichts wenden

vielleicht geht es am Anfang auch eine Nummer kleiner....

(siehe Gammoncrack und P59)

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Wenn das EINDEUTIG dieselbe Forderung ist, steht dem die materielle Rechtskraft des ersten Urteils entgegen. Das kann man kurzen Prozeß machen und negative Feststellungsklage androhen und ggf. erheben.

Allerdings sollte man sich weit aus dem Fenster nur dann lehnen, wenn man seiner Sache absolut sicher ist und in Zweifelsfällen lieber einen Anwalt konsultieren.

negative Feststellungsklage androhen und ggf. erheben.

DH! Perfekt!

Ich glaube, dass man die Klage auch ohne Anwalt durchziehen kann. So könnte man denen noch ein paar Gebühren aufs Auge drücken. Der Gerichtskostenvorschuss ist wohl nicht so hoch.

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@gammoncrack

Beim Amtsgericht kann man die auch ohne Anwalt erheben. Allerdings muß man mit den Kosten in Vorlage treten und ob man die je wiedersieht, ist die andere Frage. Als Drohkulisse ist das immer prima, ob man es wirklich machen will, sollte man sich überlegen.

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@gammoncrack

Wäre es nicht so, dass Bünsch damals nach dem Urteil nicht in Berufung hätte gehen müssen? Verstehe auch nicht, dass die jetzt nach 2 Jahren wieder damit kommen...

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@Minimilk

Natürlich hätten die das Urteil anfechten können. Aber die Frist ist ja abgelaufen.

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@Privatier59
ob man die je wiedersieht

In dem Fall würde ich ein Inkassounternehmen beauftragen :-))

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@gammoncrack

Danke, das beruhigt mich schon etwas. Vor allem ist ja das Dubiose dass die mir die damals anfallenden Gerichtskosten auf's Auge drücken wollen. War halt nicht sicher ob das Rechtens ist, denn normalerweise trägt doch der "Verlierer" die Kosten oder habe ich da was falsch verstanden.

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@Privatier59

Ich kann aber bei dem Fragesteller nicht erkennen, wie hoch der Klagebetrag war. Wenn das 201.- Euro waren, ist die Grenze von 600.- Euro doch überschritten?

Außerdem kann das Gericht, das das Urteil gesprochen hat, auch wenn die Grenze von 600.- Euro nicht erreicht ist, eine Berufung zulassen.

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@gammoncrack

Die Ursprungsforderung lag damals bei 75 Euro. Nun mach Bünsch eine Forderung von 590 Euro geltend und führen 400 Euro Gerichtskosten mit auf.

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@Minimilk

Ich bin da bei P59. Das Gericht wird sicherlich keine Berufung zugelassen haben.

Schreibe denen doch einfach einmal ein Mail:

Mit Urteil vom xx.xx.xxxx wurde Ihre Forderung abschlägig beschieden. Sollte ich bis zum 5.3.2014 keine Mitteilung von Ihnen erhalten, dass Ihre jetzige Forderung unberechtigt und Ihr Schreiben vom xx.xx.xxxx gegenstandslos ist, werde ich negative Feststellungsklage erheben.

Mal sehen, was dann passiert.

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@gammoncrack

Das mit dieser Mail ist eine gute Idee, glaube aber kaum dass ich daraufhin eine gescheite Antwort erhalten werde, da es sich bei Bünsch um ein sogenanntes "Masseninkasso" handelt.

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@Minimilk

Ob die wirklich einfach mal denken: Dann zahlen wir eben die Kosten er Klage?

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Wenn Wünsch eine Forderung gerichtlich geltend gemacht hat und die Klage mit Rechtskraft abgewiesen wurde, würde ich den gesamten Vorgang einfach ignorieren. Drohen können die ja so viel wie so wollen. Nur, wenn ein Mahnbescheid kommt, sofort widersprechen.

Bei denen geht es wohl nach dem Motto: Man kann es ja mal versuchen.

Darf ich Neuschulden in der Privatinsolvenz machen?

Hallo,

ich wende mich an Sie, weil ich eine schlaflose Nacht hatte und Rat benötige.

Ich befinde mich seit Februar 2015 in der Privatinsolvenz. Der Schlussantrag wurde eingereicht, aber noch befinde ich mich nicht in der Wohlverhaltensphase. Alles lief und läuft reibungslos, bis auf folgendem Fall.

Ich kaufte vor wenigen Wochen etwas im Wert von 300,- € mit dem Bezahlsystem PayPal. Die Ware wurde geliefert und ich war zufrieden. Ich bemerkte gestern allerdings eher durch Zufall, dass mein Konto nicht mit der kompletten Summe gedeckt war. Mahnungen per Email seitens PayPal hat es in den SPAM verschoben, wo ich nie nachschaue. Also sind nun alle Mahnungen durch und es wird ein Inkassobüro eingeschaltet. Ich bezahle gern auch die Kosten für die Inkassofirma, denn ich bin selbst schuld daran und sehe es als Warnsignal.

Ich kamn jedoch nicht den vollen Betrag aufbringen und würde mich mit dem Inkasso auf eine Ratenzahlung einigen wollen. Sofern die das annehmen. Frage dabei: Darf ich das? Ist meine Insolvenz dadurch gefährdet? Kann ein alter Gläubiger dadurch die Restschuldbefreiung versagen lassen? Kann das Inkassobüro "schlimmere" rechtliche Schritte einleiten, wenn sie feststellen, dass ich insolvent bin? Die schauen ja schließlich sicher auch in die SCHUFA.

Ich bin für jeden Rat sehr dankbar. Und ich werde zukünftig nicht mehr solche Bezahlsysteme verwenden bzw mehr Acht geben.

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  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

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7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

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