An wehn kann ich mich wenden wenn meine Altersrente für den Lebensunterhalt nicht reicht???

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3 Antworten

Mieter, deren Einkommen nicht ausreicht, um die Kosten für eine angemessene Wohnung zu tragen, können sich vom Vater Staat mit Wohngeld unter die Arme greifen lassen. Wenig bekannt ist die Tatsache, dass nicht nur Mieter, sondern auch Eigentümer eines Hauses oder einer Eigentumswohnung einen Antrag auf Unterstützung durch Wohngeld stellen können. Genaugenommen heisst das Wohngeld in diesem Kontext Lastenzuschuss und kann auf Antrag an alle Eigentümer mit niedrigem Einkommen ausgezahlt werden, die ihre Immobilie selbst bewohnen, aber wegen hoher Belastung durch Kreditzinsen und Tilgungsraten bzw. Instandhaltungs- und Betriebskosten finanzielle Not leiden.

Zur Überprüfung Eures Anspruchs werden von der örtlichen Wohngeldstelle Faktoren wie Größe der Familie, Höhe des Einkommens und der jeweiligen finanziellen Belastung herangezogen. Nicht wenige Bundesbürger haben einen Anspruch auf Wohngeld, stellen aber aus falscher Scham oder auch Unkenntnis keinen Antrag, und verschenken so Monat für Monat bares Geld. Das muss nicht sein, eine kurze Anfrage bei Eurer Wohngeldstelle bringt schnell Klärung und Euch vielleicht einen monatlichen Geldsegen. Mehr zum Thema Lastenzuschuss und Wohneld findet Ihr beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen.

http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/wohngeld.html

Wurde die Witwerrente neu berechnet, als du Rentner geworden bist?

Durch die Änderung deines Einkommens ändert sich auch etwas an der Höhe der Witwerrente.

Da kannst Du erstmal zur Wohngeldstelle gehen. eventuell können die schon mal bei der Miete helfen.

Danach wäre dann das Amt für Grundsichrung bei Deiner Stadtverwaltung zuständig.

Wenn Du schon 65 Jahr alt bist, kannst Du die sogenannte Grundsicherung im Alter beantragen. Antrag kannst Du bei der Kommune stellen. Sie werden allerdings prüfen, ob Du finanziell bedürftig bist. Vielleicht solltest Du auch Deinen Rentenbescheid auf Vollständigkeit überprüfen, es kann eigentlich nicht sein, daß Du bei 44 Jahren mit Vollzeitarbeit in die Grundsicherung fällst, da müßtest Du ja immer sehr niedrige Verdienste gehabt haben und wenig Rentenbeiträge bezahlt haben.

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