Amt stellt Zahlungen ein - ist das einfach so möglich?

3 Antworten

Krankengeld ist ja weniger als Lohn und daher müßte das ALG-II entsprechend erhöht werden. 

Aber was mich stutzig macht: Krankengeld ab März, und jetzt im Juni wird gestrichen?  Ist da noch eine andere Veränderung eingetreten?

Jedenfalls würde ich umgehend das jobcenter aufsuchen, und auch auf eine Barauszahlung evtll. bestehen.

Wohngeldanspruch statt ALG-II-Anspruch kann ja eigentlich nur entstehen, wenn das Einkommen sich erhöht hat. Ihr solltet also nicht auf den Wohngeldbescheid warten, das ist unwahrscheinlich, dass da ein Anspruch besteht.

Und außerdem gibt es den Grundsatz der Nahtlosigkeit. Das jobcenter kann nicht einfach die Leistungen einstellen, bevor nicht andere Leistungen greifen. Ohne Bescheid schon mal gar nicht.

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das macht meiner Meinung nach auch keinen Sinn. Wir haben weder mehr Geld noch hat sich in der Zeit etwas verändert.

Meine Mutter erhielt im Mai ein schreiben das wir dann ausgefüllt und abgegeben haben. Dort wurde ihr auch mitgeteilt das sie Wohngeld  beantragen soll.

Ich werde am Montag mit ihr auf das Amt gehen.

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Hallo,

hier ein Link zu einer vergleichbaren Situation. Dieser Lösungsweg sollte auch für euch eine Hilfe sein. 

 http://hartz.info/index.php?topic=106748.0

Gruß ! 

Super Antwort von Gaenseliesl!

Dann war meine Antwort wohl gar nicht richtig...? Oh sorry.

Klar, wenn man nicht arbeitet, hat man auch nicht die Absetzungsbeträge.

Gut recherchiet!

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Hallo,

vielleicht eine Info am Rawnde:

Wenn im Haushalt eine Person unter 18 lebt, kann ab 1.7.17 beim Jugendamt Unterhaltsvorschuss beantragt werden (anstelle der Unterhaltszahlungen vom Vater, der keinen Unterhalt zahlt).

Wenn kein Anspruch auf Arbeitslosengeld II vom Jobcenter mehr besteht, kann ggf. ein Kindergeldzuschuss bei der Familienkasse beantragt werden.

Gruß

RHW

Muss der unterhaltspflichtige Vater die Krankenversicherung des volljährigen Kindes sichern?

Mein Lebensgefährte ist unterhaltspflichtig für zwei noch minderjährige Kinder aus erster Ehe. Bislang waren die Kinder in der PKV von ihm mitversichert. Die Kindsmutter (mittlerweile auch schon Mitte 40) hat niemals eine Ausbildung beendet und lebt seit jeher auf Kosten anderer. Sie bezieht ergänzend HartzIV, da sie seit ca. 12 Jahren einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nachgeht aus der sie eigenen Angaben zufolge monatlich nur 27,15 € Einkommen erlangt (komisch, dass das Finanzamt diese Hobbytätigkeit noch nicht untersagt hat-aber das ist eine andere Frage :-)) Nun wird das große, noch schulpflichtige Kind 18 Jahre alt und mein Lebensgefährte will ihn nicht mehr in der PKV mitversichern. Aufgrund des HartzIV-Bezuges der Mutter ist er natürlich auch eines der HartzIV-Kinder und sein Einkommen (Unterhalt des Vaters i. H. v. ca. 479 €) wird auf das Einkommen der nichtarbeitenden Mutter angerechnet. Ist es ihm einfach so möglich die private Krankenversicherung zu kündigen und wird er dann automatisch in einer gesetzlichen Krankenkasse (z. B. AOK) versichert? Wer trägt hierfür die Kosten?

(Nur zur Klarstellung: Kinder sollen den ihnen zustehenden Unterhalt im vollen Umfang erhalten, damit sie sich vernünftig entwickeln und bilden können. Leider kommt dieses Kind mit seiner Arbeits- und Lebenseinstellung nach der Mutter. O-Ton: "Der Alte zahlt bis ich 29 bin...")

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