Altmetall verkauf und Steuerpflicht?

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5 Antworten

Sieh das erstmal etwas entspannter. Das ein Prüfer , der gerade einen Schritthandel prüft, dem sagt: "ich gebe das an die Staatsanwaltschaft" halte ich für ein Gerücht.

Der Prüfer macht nämlich erstmal eine Kontrollmitteilung. Danach wird geprüft, ob es in Deiner Steuererklärung ist.  Das Einzige, was Deinen Sachverhalt etwas außergewöhnlich macht ist die Summe. 892,- Euro auf einen Schlag mit einfachem Schrott, also kein Kupfer, oder was es sonst an hochwertigem Metall gibt, muss ja schon ein hohes Gewicht gewesen sein. Das ein Teil davon Deine eigene Heizung war, dürfte sich beweisen lassen. 

@Petz hat vom Sachverhalt her, natürlich Recht, aber insgesamt gesehen bleiben von den 892,- nach Abzug der eigenen Heizung evtl. 700,- übrig, und davon unter 300,- an Steuer, wenn überhaupt. Also wenn es Dich hart trifft eine Geldstrafe, vermutlich aber eine Einstellung des Verfahrens.

Bleibe ruhig und warte ab, was passiert. Vermutlich ein Anhörungsbogen. Da eintragen, wie es war und dann weiter sehen.

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Kommentar von EnnoWarMal
06.05.2017, 12:47

Das Einzige, was Deinen Sachverhalt etwas außergewöhnlich macht ist die Summe. 892,- Euro auf einen Schlag

Ganz und gar nicht.

Selbst wenn es 892.000 wären, wäre dies kein Anlass zur Besorgnis. 

Und Petz liegt hier mal so richtig daneben! Hier gibt es keine Geldstrafe, und falls doch, so ist sie abwendbar, da sie ungerechtfertigt ist.

Ehrlich, da hab ich schon ganz andere Kastanien aus dem Feuer geholt. Das hier wäre ein Spaziergang.

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Wenn man private Dinge zum Schrotthändler bringt, unterliegt das nicht der Steuerpflicht. Leider ist die Summe etwas hoch. Oder hast Du Deine Private Heizung verschrottet und den Schrott vom Nachbarn nur transportiert?

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Kommentar von ujue1
06.05.2017, 11:26

Teils ja! ich habe meine Heizung verschrottet und habe aber auch von Kunden den Schrott geschenkt bekommen als Trinkgeld  

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Kommentar von EnnoWarMal
06.05.2017, 12:54

Leider ist die Summe etwas hoch.

Das ist wohl eine sehr subjektive Einschätzung. Für den einen sind 10 Euro viel Geld - ein anderer kauft sich eine Flasche Champagner für 65.000 Euro, nur weil ihm langweilig ist.

Die Summe an sich hat keinerlei Relevanz.

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Jungejunge, was für ein Schaum auf dem bisschen Badewasser!

Inzwischen hast du ja sicherlich alles gelesen, was wir geschrieben haben und weißt, dass Petz und wfwbinder gänzlich auf der anderen Seite stehen als ich. 

Der Unterschied zwischen den beiden und mir ist, dass ich Erfahrung habe und mein Geld mit meiner Erfahrung verdiene.

Mein Rat an dich lautet daher:

  1. Warte ab, was von der Staatsanwaltschaft kommt (wahrscheinlich nix)
  2. Wenn was kommt, suche einen Steuerberater auf. Mach es nicht allein, das geht schief.
  3. Schlafe ruhig - hier gibt es nichts zu verurteilen. Du hast nichts falsch gemacht.
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Kommentar von wfwbinder
06.05.2017, 13:28

 dass Petz und wfwbinder gänzlich auf der anderen Seite stehen

Na gänzlich ich wohl nicht, nur etwas vorsichtiger als Du. Ich denke ja auch das nichts, oder kaum etwas passiert, nur habe ich leider schon Idioten  erlebt, die tatsächlich kleine Dinge verfolgen, oder SAchen die nur den Anschein erregen.

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Der kleine Mann darf Schwarzgeld einsacken ?

Erwartest du, dass wir in Tränen ausbrechen ?

Das ist kein Kavaliersdelikt, sondern Steuerhinterziehung und damit eine Straftat.

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Kommentar von ujue1
06.05.2017, 11:27

Deiner Antwort zu urteilen gehe ich davon aus das du Selber beim Finanzamt sitzt!Warscheinlich muss ich mich wohl mit einem Uli Hoeneß auf einer Stufe stellen!Nur mit dem unterschied das ich mein Geld in unsere Wirtschaft investiert habe und nicht ins Ausland geschleppt habe!Im übrigen habe ich drei Fragen gestellt und erwarte auch dazu drei Antworten! und nicht so blöde Kommentare ich brauch auch kein mitleid den ich weiß das ich was verkehrt gemacht habe!

an Petz 

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Kommentar von EnnoWarMal
06.05.2017, 12:43

Wo bitte ist hier eine Steuerhinterziehung?

Und bei welcher Steuerart denn?

Blödsinn³:

  1. Zu einer Steuerhinterziehung gehören zunächst hinterzogene Steuern. Hinsichtlich der Einkommensteuer sind wir im § 23, und da dürfte angesichts der Aussage "habe ...über Jahre gesammelt" wohl die Luft raus sein. Hinsichtlich der Umsatzsteuer sehe ich hier keinen Unternehmer (siehe Briefmarkensammlerurteil) und über Gewerbesteuer müssen wir wohl in zweifacher Hinsicht gar nicht erst nicht reden.
  2. Zu einer Steuerhinterziehung gehört Vorsatz, also Wissen und Wollen. Beides kann ich der Sachverhaltsdarstellung nicht entnehmen.
  3. Selbst wenn ein "Wissenmüssen" unterstellt wird und das Wollen ebenso, so reden wir hier von einer Einnahme (!) von 892 Euro. Da bewegt kein Fahnder seinen Hintern.

Dem Fragesteller sei die Ruhe gegönnt, die er angesichts dieser Aussage "das(s) der Prüfer die Sachen bei der Staatsanwaltschaft abgibt!" durchaus haben kann. Es gibt auch strunzdumme Prüfer.

Hier ist absolut nichts zu befürchten.

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Deiner Antwort zu urteilen gehe ich davon aus das du Selber beim Finanzamt sitzt!Warscheinlich muss ich mich wohl mit einem Uli Hoeneß auf einer Stufe stellen!Nur mit dem unterschied das ich mein Geld in unsere Wirtschaft investiert habe und nicht ins Ausland geschleppt habe!Im übrigen habe ich drei Fragen gestellt und erwarte auch dazu drei Antworten! und nicht so blöde Kommentare ich brauch auch kein mitleid den ich weiß das ich was verkehrt gemacht habe!

an Petz 

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