Altersteilzeitvertrag - Länger als 6 Jahre möglich?

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2 Antworten

hab noch etwas gefunden was dir helfen könnte:

Altersteilzeit

Die Geltungsdauer der Möglichkeit noch die Altersteilzeit zu nutzen, wurde bis Ende 2009 verlängert; d.h. spätestens im Dezember '09 muß mit der Altersteilzeit begonnen werden.

Die Förderhöchstdauer durch die Bundesagentur für Arbeit wurde von 5 auf 6 Jahre verlängert.

Altersteilzeitfälle, die bis zum 31.12.2009 begonnen haben, sind förderfähig.

Voraussetzungen eines Altersteilzeitarbeitsverhältnisses sind:

• Die Arbeitszeit älterer Arbeitnehmer wird auf die Hälfte der regelmäßigen bisherigen wöchentlichen Arbeitszeit reduziert, • Das Arbeitsentgelt für den Altersteilzeitbeschäftigten wird mindestens um 20 % des für die Altersteilzeitarbeit gezahlten Bruttoarbeitsentgelts aufgestockt. Insgesamt muss ein Arbeitsentgelt gezahlt werden, das mindestens 70 % des bisherigen Nettoarbeitsentgelts erreicht, • Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden auf ein Mindestniveau von 90 % des bisherigen Bruttoarbeitsentgelts aufgestockt.

Die Vereinbarung höherer Aufstockungsleistungen ist möglich.

Die Altersteilzeitbeschäftigung muss auf den gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand mit Bezug einer Altersrente zielen.

Altersteilzeitmodelle

  1. Arbeitsleistung ohne Freistellungsphase

In der Praxis nicht ganz so häufig, wird Altersteilzeitarbeit in der Weise vereinbart, daß die wöchentliche Arbeitszeit um die Hälfte herabgesetzt und bis zum Ende der Altersteilzeit diese verringerte Arbeitsleistung (ohne Freistellungsphase) erbracht wird.

  1. Wechsel von Arbeitsleistung und Freistellung

Altersteilzeit kann auch in der Weise vereinbart werden, daß der Arbeitnehmer im wechselseitigen Rhythmus z.B. einen Monat voll arbeitet, den nächsten Monat von der Arbeitsleistung wegen Altersteilzeit befreit ist. Das Modell ist in der Praxis nicht weit verbreitet. In den Monaten, in denen der Arbeitnehmer seine volle Arbeitsleistung erbringt, erhält er gleichwohl nur das vereinbarte Altersteilzeitgehalt.

  1. Blockmodell

In der Praxis das am meisten gewählte Modell ist das sogenannte Blockmodell; d.h. bei einer Altersteilzeitarbeit von 6 Jahren – würden die ersten 3 Jahre voll weiter gearbeitet (Arbeitsphase) und anschließend würde für 3 weitere Jahre keine Arbeitsleistung erbracht (Freistellungsphase).

weiter unter:http://www.rententips.de/rententips/grv/agr/09.php

das müsste dir der betriebsrat sagen können.der ist nähmlich dafür zuständig wenn es um tarifverträge geht. aber hier kannst du mal noch wissenswertes erfahren.

§ 2 Begünstigter Personenkreis (1) Leistungen werden für Arbeitnehmer gewährt, die 1. das 55. Lebensjahr vollendet haben, 2. nach dem 14. Februar 1996 auf Grund einer Vereinbarung mit ihrem Arbeitgeber, die sich zumindest auf die Zeit erstrecken muß, bis eine Rente wegen Alters beansprucht werden kann, ihre Arbeitszeit auf die Hälfte der bisherigen wöchentlichen Arbeitszeit vermindert haben, und versicherungspflichtig beschäftigt im Sinne des Dritten Buches Sozialgesetzbuch sind (Altersteilzeitarbeit) und 3. innerhalb der letzten fünf Jahre vor Beginn der Altersteilzeitarbeit mindestens 1.080 Kalendertage in einer versicherungspflichtigen Beschäftigung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder nach den Vorschriften eines Mitgliedstaates, in dem die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates der Europäischen Union Anwendung findet, gestanden haben. Zeiten mit Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe, Zeiten des Bezuges von Arbeitslosengeld II sowie Zeiten, in denen Versicherungspflicht nach § 26 Abs. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch bestand, stehen der versicherungspflichtigen Beschäftigung gleich. § 427 Abs. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch gilt entsprechend. (2) Sieht die Vereinbarung über die Altersteilzeitarbeit unterschiedliche wöchentliche Arbeitszeiten oder eine unterschiedliche Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit vor, ist die Voraussetzung nach Absatz 1 Nr. 2 auch erfüllt, wenn

weiter unter:http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/alttzg_1996/gesamt.pdf

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