Altersteilzeit und Insolvenz

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2 Antworten

Kommt drauf an woher die Altersteilzeitbezüge der Mitarbeiter gespeist wird. Seit Anfang 2002 haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf Entgeltumwandlung, die Umwandlung eines Teils ihres Gehalts in Beiträge zur Altersvorsorge. Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer auf Wunsch die Möglichkeit geben, über den Betrieb für sein Alter vorzusorgen.

Besteht für die Branche oder das Unternehmen bereits eine Pensionskasse oder ein Pensionsfonds, darf der Arbeitgeber den Anspruch auf diese Formen beschränken. In anderen Fällen kann der Arbeitnehmer den Abschluss einer Direktversicherung verlangen.

Für tarifliche Gehaltsbestandteile muss eine Entgeltumwandlung durch den jeweils geltenden Tarifvertrag zugelassen sein; Fachleute nennen das "Tarifvorbehalt". Der Tarifvertrag kann auch einen Zugang zu einem betrieblichen Versorgungswerk bieten. Einen Überblick über die bestehenden Tarifregelungen zur betrieblichen Altersvorsorge bekommen Sie mit Hilfe der Datenbank Tarifverträge.

Um den Schutz der Wertguthaben der im Blockmodell beschäftigten Arbeitnehmer zu gewährleisten, ist im Altersteilzeitgesetz § 8a eine spezielle Insolvenzsicherung verbindlich vorgeschrieben. 

Ergibt sich aus der Vereinbarung zur Altersteilzeit, daß ein Wertguthaben aufgebaut wird, welches den Betrag des dreifachen Regel­arbeitsentgelts einschließlich des darauf entfallenden Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung überschreitet, muß der Arbeitgeber das Wertguthaben in geeigneter Weise gegen das Risiko seiner Zahlungsunfähigkeit absichern.

Gruß Z... .

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