Altersteilzeit: Abzug geldw.Vorteil für nicht vorhanden Firmen-PKW in der Passiven Phase rechtens?

1 Antwort

Nein!

Deine Frage habe ich nicht vergessen, aber erst jetzt belastbare Informationen gefunden:

"Zum sozialversicherungspflichtigen Regelarbeitsentgelt zählen neben dem laufenden monatlichen Entgelt auch folgende Leistungen:vermögenswirksame LeistungenPrämienZulagensozialversicherungspflichtige Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und NachtarbeitSachbezüge und sonstige geldwerte Vorteile wie Kraftfahrzeugüberlassung zum privaten Gebrauch des Arbeitnehmers Vergütungsbestandteile, auf die der Arbeitnehmer nicht während der gesamten Altersteilzeit Anspruch hat, sind bei der Berechnung des Regelarbeitsentgeltes außer Betracht zu lassen. Hat der Arbeitnehmer beispielsweise aufgrund einer arbeitsvertraglichen Regelung keinen Anspruch auf Überlassung des Dienstwagens während der Freistellungsphase, so darf der geldwerte Vorteil der privaten Nutzung nicht bei der Bemessung des Regelarbeitsentgeltes berücksichtigt werden (vgl. DA 6.1 (2) zu § 6 AtG)."

Quelle: http://www.rae-hoss.de/51015496010d35701/51015497800918501/index.htm

Dieser Link ist sehr informativ und umfassend.

Wird der Dienstwagen bei Elterngeldbezug mit überschneidenden Monaten Erwerbstätigkeit/Elterngeld doppelt berechnet?

Hallo,

ich bin seit dem 14.03 für einen Monat in Elternzeit. Für die Zeit 01.03-13.03 wurde mein Burttogehalt anteilig und die Dienstwagennutzung für den gesamten Monat gerechnet bzw. versteuert. Das wird auch in der Abrechnung April, 14.04-31.04, so sein und ist inhaltlich korrekt.

Die Elterngeldstelle möchte den Dienstagwagen als geldwerten Vorteil für den Zeitraum 14.03 - 13.04 (1. Lebensmonat) ebenfalls anrechnen.Somit wird der Dienstewagen für März und für April für den jeweiligen kompletten Monat versteuert über meinen Arbeitgeber und von menem anteiligen Gehalt auch vollständig in Abzug gebracht. Gleichzeitig wird aber auch der geldwerte Vorteil beim Elterngeld in Abzug gebracht.

Aus meinem Verständnis heraus muss ich in diesem Jahr dann 13 Monate für die Nutzung von 12 Monaten "zahlen". Habe ich hier einen Denkfehler? Erfolgt ein Ausgleich über die Lohnsteuerabrechnung?

Außerdem ist noch unklar, ob die Elterngeldstelle nur 1% anrechnet oder auch die Distanz zur Arbeitsstätte (km x 0,03% des Wagens) mit anrechnet. Gibt es dazu eine klare Regelung?

Die Elterngeldstelle konnte mir beides nicht beantwirten ("Sie bekommen einen Bescheid, dann sehen Sie genau was wir berechnet haben und können sich dann wieder melden").

Das Urteil zu dem Thema, L 11 EG 1721/12, habe ich mir angesehen. Der Sachverhalt ist jedoch ein anderer (und weitaus komplexer), da hier über mehrere Monate hinweg Dienstwagennutzung mit Elterngeldbezug stattfand.

Danke für aufklärende Worte!

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Hintergrundinfos/altersteilzeitarbeit.html#doc7064bodyText5

Die Agentur für Arbeit gibt mir keine richtige Aussage dazu; bislang wurde ich an den Insolvenzverwalter verwiesen!

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