alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

3 Antworten

Was ich in der letzten Zeit über BUs gelernt habe ist folgendes: Je höher das Alter ist, mit dem man eine BU abschließt, desto höher fällt auch der Beitrag aus! Erkrankungen die man selbstverständlich wahrheitsgetreu angibt, beeinflussen den Beitrag natürlich auch. Mache doch einen kostenlosen, unverbindlichen Versicherungsvergleich im Internet.

Meiner Meinung nach ist von allen Alternativen die Erwerbs­unfähigkeits­versicherung dem Schutz gegen Berufs­unfähigkeit am ähnlichsten.

Auch hier erhält man als Versicherter eine vertraglich vereinbarte Rente.

Allerdings gibt es diese im Unterschied zur Berufs­unfähigkeits­versicherung meist erst, wenn Versicherte fast über­haupt nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten.

Der ausgeübte Beruf spielt keine Rolle. Die meisten Versicherer lassen aber wenigs­tens eine tägliche Arbeits­zeit von unter drei Stunden zu und zahlen trotzdem.

Eine Alternative zur BU-Versicherung wäre z. Bsp. ein Lottogewinn in siebenstelliger Höhe. Die BU-Versicherung ist m. E. eine der wichtigsten Versicherungen die man zur Absicherung der Familienplanung unbedingt einplanen sollte. Einige Jahre zu warten ist eine Alternative wenn keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten sind. Als weiteren Tip rate ich zu professioneller Beratung und das wahrheitsgemäße beantworten von Gesundheitsfragen. Ich wünsche Dir alles Gute vor allem Gesundheit.

Fragestellung Gesundheitsfragen

Ich bin gerade beim Ausfüllen von den Gesundheitsfragen bei 4 verschiedenen Versicherungen für eine Voranfrage für eine BU Versicherung

Ich habe ein paar Krampfadern, diese wurden bei einer Vorsorgeuntersuchung vor 15 Jahren festgestellt, aber nicht weiter behandelt Außerdem eine Rückradverkrümmung, ebenfalls bei der Vorsorgeuntersuchung vor 15 Jahren festgestellt, auch nicht weiter behandelt

Allerdings ist die Frage Stellung bei allen Versicherungen verschieden und weiß nun nicht ob ich etwas angeben muß.

*> Bestehen oder Bestanden bei Ihnen in den letzten 5 Jahren Krankheiten, Gesundheitsstörungen oder Funktionsstörungen der folgenden Organsysteme bzw. der folgenden Art und erfolgten deswegen Beratungen, Untersuchungen, Behandlungen bei Ärtzen, Heilpraktikern, Physiotherapeuten, Psychologen oder sonstigen nichtärtzlichen Therapeuten?**

Nicht anzugeben, da nichts behandelt wurde

> Sind Sie in den letzten 5 Jahren durch Ärzte, Heilbehandler, Therapeuten oder Angehörige sonstiger Gesundheitsberufe (Psychologen, Krankengymnasien, Heilpraktiker, Psychotherapeuten) untersucht, behandelt oder beraten worden wegen Erkrankungen, Störungen und Unfallfolgen

Zusatzfrage: Bestehen oder Bestanden bei Ihnen darüber hinaus in den letzten 12 Monaten Gesundheitsstörungen oder Beschwerden, ohne einen Arzt oder anderen aufzusuchen

Ist bei der Zusatzfrage anzugeben

> Bestehen oder bestanden in den letzten 5 Jahren bei Ihnen Krankheiten oder Beschwerden

Ist alles anzugeben, da nach Beschwerden gefragt wird.

> Bestehen oder bestanden in den letzten 5 Jahren bei Ihnen Krankheiten, Funktionsstörungen oder Beschwerden

Ist alles anzugeben, da nach Beschwerden gefragt wird.

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Krankentagegeld Weiterzahlung bei Berufsunfähigkeit

Hallo, kurz zu meiner Situation. Ich bin Berufssportler, der seit Ende 2011 auf Grund einer Verletzung krank und arbeitsunfähig geschrieben ist. Ich erhalte seitdem Krankentagegeld aus meiner privaten Krankenversicherung. Vor gut 2 Monaten habe ich bei der Versicherung angerufen, da ich wissen wollte ob ich meinen Versicherungsbeitrag ( ca. 1000 Euro monatlich) etwas herabsetzen könne.

Dort gab man mir die Nummer einer Frau, die als Versicherungs Vermittlerin in meinem lokalen Bereich tätig ist. Sie teilte mir daraufhin mit, dass es während des Bezugs von Krankentagegeldes nicht möglich ist, den Beitrag zu senken. Das konnte ich natürlich auch nachvollziehen.

Einige Tage später, kontaktierte sie mich erneut und teilte mir mit, dass sie doch noch eine Möglichkeit gefunden hat, meinen Beitrag zu senken. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt einen ganz normalen Einzelvertrag. Wenn sie mich im Rahmen eines Gruppenvertrages unseres Vereins aufnehmen würde, würde alle gleich bleiben, ich würde mir nur wenige Euro monatlich sparen.

Von der Ersparnis war ich sicher nicht gerade begeistert, dachte mir aber, besser als gar nichts und unterschrieb ein einfaches Blatt, auf dem die Aufnahme in einen Gruppenvertrag stand.

Ich zahlte nun seit Sommer 2012 ca. 1000 Euro.

Leider ist meine Verletzung aktuell nicht wirklich so, dass eine rasche Besserung abzusehen ist und eine Berufsunfähigkeit zumindest in Frage kommt.

Ich war deswegen auch bereits vor einigen Wochen beim Gutachter der Krankenkasse, der mir eine Deadline etwa bis Ende des Jahres setzte ( was ich auch als fair ansehe).

Jetzt habe ich mich heute mit einem Bekannten unterhalten, der sich etwas in dieser Branche auskennt. Er erzählte mir dass bei Gruppenverträgen die Krankentagegeldzahlungen sofort bei Eintritt der Berufsunfähigkeit endet. Bei Einzelverträgen hat man in der Regel diese 3 monatige Weiterzahlungdes Krankentagegeldes nach Feststellung der Berufsunfähigkeit.

Jetzt habe ich gleich in den Versicherungsbedingungen nachgesehen und dort wirklich Unterschiede diesbezüglich gefunden.

In meinem alten Einzelvertrag, den ich bei Eintritt des Versicherungsfalls und bis August diesen Jahres inne hatte, hatte ich Anspruch auf eine Fortzahlung des Krankentagegeldes von 3 Monaten.So ist es auch üblich bei der Versicherung.

Bei meinem aktuellen Gruppenvertrag, endet die Zahlung sofort bei Feststellung der BU.

Ich hoffe wirklich auf hilfreiche Informationen bezüglich möglicher Hilfe. Was kann ich tun, wie sieht es rechtlich aus? Kann man den Vertrag wieder ändern?

Aus meiner Sicht hat mich die Vermittlerin hier ja benachteiligt ohne Ende, ob wissentlich oder nicht, kann ich nicht sagen.

Ich bin wahrlich kein Schmarotzer, der hier irgendeine Situation ausnutzen will, aber ich fühle mich hier wirklich komplett verarscht.

Vielen Dank für Eure Hilfe im voraus.

Grüße

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