Als Vermieter Wohnungskaution gegen Forderung aus dem Mietverhältnis verrechnen?

3 Antworten

Du hast eine Forderung aus dem Mietverhältnis (offene Mieten und Nebenkosten.

Dein Mieter hat eine Forderung aus dem Mietverhältnis (Kaution).

Gleichartige Forderungen, auf beiden Seiten Fälligkeit, das nennt man "Aufrechnungslage." Also Aufrechnen und entweder den Rest auszahlen, oder umgelehrt den Rest nachfordern.

http://www.mietrecht.org/mietschulden/kaution-mietschulden-verrechnen/#II-2

Die Kaution besichert grundsätzlich für alle aus dem Mietvertrag resultierenden unbestrittenen Zahlungsansprüche des Vermieters gegenüber dem Mieter. Sie soll nicht nur Mängelansprüche abdecken, sondern auch Mietraten- und Betriebskostenzahlungsansprüche.

Der legale(!) Zugriff auf die Mietkaution bedarf einiger Abwägungen, die hier z. B. nachzulesen sind: https://www.bmgev.de/fileadmin/user_upload/Mietsicherheit.pdf

Noch etwas detaillierter ist dieser Link: http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/k1/kaution_neu.htm#Zweck_der_Kaution

Man kann also den Zugriff der Kaution nicht ganz von den mietvertraglichen Vereinbarungen abkoppeln. Bei bestrittenen Ansprüchen muss erst ein Gerichtsbeschluss erwirkt werden.

Wie bekomme ich meine Kaution zurück?

Ich hatte Anfang des Jahres eine Wohnung untergemietet und dort einen Parkettschaden durch Verschieben von Sofa verursacht.

Meine Haftpflichtversicherung wird den Schaden zahlen, aber bis jetzt fehlt es scheinbar an Mitwirkung seitens Hauptmieterin und Wohnungsbesitzer - die haben die benötigten Unterlagen immer noch nicht an die Versicherung eingereicht

Ich würde gerne meine Kaution möglichst schnell wieder haben, was kann ich in diesem Fall machen

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Mietwohnung ohne Übergabeprotokoll möglich?

Muss bei der Übergabe einer Mietwohnung ein Übergabeprotokoll gemacht werden? Falls das nicht erfolgt ist, für wen ist es besser? Mieter oder Vermieter? Denn auch wenn Mängel in der Wohnung zu finden sind nach dem Auszug, kann der Mieter ja immer sagen die wären vorher schon gewesen, oder?

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Welche Mittel und Aussichten habe ich, um Mietschulden von einer ehemaligen WG-Mitbewohnerin bei mir einzutreiben?

Hallo,

Ich habe bis zum 31. Dezember 2014 in einer WG gewohnt. Meine damalige Mitbewohnerin, welche im August in die WG eingezogen war, erwies sich als stark inliquid. Da ich immer stellvertretend für die WG die Miete an den Vermieter überwies und wir schonmal wegen Unpünktlichkeiten ermahnt wurden, habe ich, als die Miete im Sept. fällig war, den üblichen (vollen) Betrag überwiesen, obwohl sie mir Ihren Anteil noch nicht übergeben hatte. Ich habe ihr dies mitgeteilt und Sie gefragt, wann Sie mir Ihren Anteil geben könnte. Daraufhin teilte sie mir mit, dass sie dies erst könne, wenn sie das Kindergeld von Ihrer Mutter sowie die Kaution von Ihrer letzten Wohnung bekommt. Im Oktober passierte das gleiche nur mit dem Unterschied, dass sie mir die Hälfte geben konnte. Damit schuldete sie mir also (bis heute) das 1,5-fache ihres Mietanteils.

Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

  • Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.
  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

6.) Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

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Oft wird es ja so gehandhabt, dass Mieter die Kaution an den nächsten Mieter übergeben. Mir ist klar, dass das nicht gemäß der Richtlinien ist (Vermieter mit eigens dafür vorgesehenem Konto). Nun habe ich einen "Problemfall" als Vormieter, der die Kaution von mir haben will und das auch noch in Bar! Nun habe ich Angst, dass das Geld verschwindet und ich mit einem lächerlichen hangeschriebenen "Quittungszettelchen" dastehe und er weitere Forderungen stellt!

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