Als Student selbstständig?

4 Antworten

Hallo,

sich "als selbständig melden" heißt letztlich, man erfüllt folgende Voraussetzungen (gewerblich):

1. Selbständig
    = eigenes Risiko (Versicherung etc.), nicht weisungsgebunden usw.

2. Nachhaltig
    = dauerhafte Betätigung (Wiederholungsabsicht)

3. Gewinnerzielungsabsicht
    = ggf. Anfangsverluste, mittel- bis langfristig aber rentabel

4. Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr
    = Auftreten erkennbar nach "außen" (Wettbewerb)

5. Keine landwirtschaftliche/freiberufliche/vermögensverwaltende Tätigkeit
    = §§ 13, 18, 20, 21 EStG

"ca. 2 mal im Monat für 6 Stunden bei einem anderen ARBEITGEBER auszuhelfen"

Dieser Teil gibt mir etwas Bedenken auf. Nicht selten versuchen damit Arbeitgeber die Melde- und Beitragspflichten für einen eigentlichen Arbeitnehmer auf diesen abzuwälzen und die eigenen Kosten/Risiken zu verringern. Das nennt man dann Scheinselbständigkeit.

Sofern hier eine tatsächliche Selbständigkeit vorliegt, verweise ich auf die anderen Antworten.

MfG
-Valeskix

Lbtz12,

eigentlich brauchst du weder die " Götter" vom Finanzamt, noch einen Steuerberater, wenn du dich hier informierst:

https://www.thesius.de/blog/articles/jobben-minijob-midijob-werkstudent-nebenjob/

und hier u.a. betr. Kindergeld:

http://www.studis-online.de/StudInfo/Studienfinanzierung/jobben.php

Gruß! 

nana, da sind nicht nur Götter beim Finanzamt, nicht zu vergessen die Göttinnen.
Auch die Steuerberaterinnen sind nicht zu unterschätzen :)

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@Petz1900

  .....manche dieser Zunft sind ja auch wirklich ganz ok, kann ich bestätigen. ;-) 

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Hallo, grundsätzlich kannst Du auch selbstständig nebenher jobben. Du musst eine Rechnung schreiben, das genügt aber formlos. Ob Du ein Gewerbe anmelden musst, hängt von der Art Deiner Arbeit ab.

Ja, Du musst die Einkünfte in der Steuererklärung angeben und bei Deinem Arbeitsvolumen vielleicht auch Steuern zahlen. Kindergeldkürzung wg. Einkommen gibt es schon einige Jahre nicht mehr

Das Problem ist vielleicht, dass Du dann mehr als 20 Stunden/Monat jobbst, d.h. Du bist nicht mehr überwiegend Student. Bis zu 5 Monaten im Jahr geht das.

Wenns länger geht, entfällt die Voraussetzung für den Werkstudentenjob. Und dann müßtest Du aus dem Job alle Sozialversicherungsbeiträge zahlen und Du bist dann für den Arbeitgeber auch nicht mehr interessant.

Viel Glück

Barmer

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