Als Selbständiger in die ges. Unfallversicherung einzahlen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Wenn man sich selbständig macht als selbständiger Handelsvertreter, muss man dann in die ges. Unfallversicherung einzahlen.

Für sich selber nicht. Hängt aber u.U. auch von der Branche ab. In machen besteht Versicherungspflicht auch für den Unternehmer. Hast du ein Schreiben der BG bekommen?

Eine private Unfallversicherung ist vorhanden. In der Tätigkeit auf Dienstreisen, wäre man da ja nicht versichert, oder?

Kommt auf die UV an. Eine gute private Unfallversicherung gibt es speziell für den Bedarf von Selbständigen optimiert.

Müsste man hier nochmals vorsorgen?

Viel wichtiger als eine Unfall wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese deckt nämlich auch Krankheiten ab, und die sind weit häufiger Ursache für ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben, als ein Unfall.

Wo muss ich als Freiberufler, in Deutschland wohnhaft, Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit im EU Ausland, versteuern?

Guten Tag

Bin Freiberufler, in D gemeldet und wohnhaft, halte, gebe alle 2-3 Monate selber organisierte und durchgeführte Vorträge und Seminare in Österreich und in Südtirol/Italien. Wo muss ich die Einnahmen aus dieser selbständigen, freib. Tätigkeit im EU Ausland, versteuern?

Vielen Dank für fundierte, kompetente Antworten im Voraus.

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Nachtragsfrage zu den bereits erhaltenen Antworten für die ich VIELMALS Danke:

Nun nochmals zum Klären:
a) Leistungsempfänger sind Privatpersonen in Italien

diesen Part der Antwort verwirrt mich aktuell mehr als er hilft :-)

Bei der Beurteilung ist es aber grundlegend wichtig zu wissen, um welche Art der sonstigen Leistung es sich konkret handelt. Es liegt nahe, dass es sich um eine unterrichtende Tätigkeit i.S.d. Spezialfalls handelt. Es gibt jedoch Fälle, in denen der Vortrag als wissenschaftliche Gutachter-/Beratungstätigkeit anzusehen und in der Folge nicht nach § 3a Abs. 3 Nr. 3 a) UStG zu werten ist - was ich hier nicht annehme (siehe Beispiele A 3a.6 Abs. 5 UStAE).

--> Es handelt sich NICHT um wissenschaftliche Beratungen, sondern energetische Lebensseminare, wie z.B. Meditation zur Seelenstärkung, etc..
??
Gehe ich nun richtig in der Annahme, dass ich,
NICHT Gewerbetreibender, sondern private Person/Einzelfirma, psychologische Beratungen, aber UMST pflichtig, bei den aufgezeigten Stärkungsseminaren schlicht und ergreiffend wie bisher in Deutschland, meiner Wohn-/Steuerdomizil die UMST abliefern muss??

VIELEN Dank für die konkretisierte Klärung
Michael

Michael Widmer

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Unbeschränkte und beschränkte Steuerpflicht, Einkommensteuer

Möchte ich heute eine steuerliche Frage für eine eventuelle, steuerliche Abänderung stellen:

Als sozialversicherungspflichtiger Arbeitnehmer (gewerblich) und ohne Deutschen Wohnsitz (seit 1997 bereits) sowie ohne gewöhnlichen Aufenthalt (unter 183 Tage beruflich in Deutschland), bin ich als beschränkt steuerpflichtig klassifiziert (seit 2009). Lohnsteuerklasse I, 2 Kinder, Beriebsstättenfinanzamtsregelung (wg. des Haupsitzes meines Arbeitgebers), allerdings an wechselnden Einsatzorten aktiv. Eine persönliche ID-Nummer wurde mir, obgleich anfänglich nicht relevant oder zugestanden, dennoch zugeteilt.

Einher mit der SV-pflichtigen Tätigkeit geht, dass ich als ein, einem Bundesverband zugehörenden, Mitglied, über mein berufliches Profil, zu den Listenberufen in Deutschland zähle und somit auch als selbständig/freiberuflich ohne Gewerbebetrieb gelte. In diesem, meinem Bereich aber habe ich nur ehrenhalber in Deutschland Beauftragungen, womit dieser freiberufliche Status bisher außer Acht gelassen wurde.

In der Vergangenheit habe ich keinerlei EK-Erklärung einreichen sollen, auch wenn ich eben diese, Jahr um Jahr, vorbereitet halte. Das aktuell zuständige Finanzamt sollte, gemäß meiner Kenntnis nach, eine Prüfung der Einnahmen leisten, um dann ggf. eine Erklärung von mir abzufordern - dies ist bisher nicht geschehen und auch auf Rückfrage noch nicht in Betracht gezogen worden.

Nun möchte ich, wie jedes Jahr, meine Lohnsteuerbescheinigung 2015 für den Arbeitgeber beantragen (§ 39d), aber denke kurzfristig über folgende Umstände, ggf. auch zur Vereinfachung, nach:

1) Im Rahmen der SV-pflichtigen Tätigkeit in Deutschland werde ich keinerlei Abänderlichkeit haben. 2) Im Rahmen des Listenberufs würde ich ggf. wieder einige Honorar bezogene Aufgaben ab 2015 übernehmen wollen. In diesen Fällen kann ich kombiniert mit meiner SV-pflichtigen Tätigkeit an gleichen Tagen aktiv werden und bin somit nur im Einsatz gebucht, wenn ich beruflich sowieso in Deutschland bin. Die heißt auch, es wird keine Betriebsstätte oder ein Sitz in Deutschland begründet.

Fragen:

A) Sollte ich ggf. den Antrag auf 'unbeschränkte Steuerpflicht', ohne Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland, beim zuständigen Finanzamt stellen? B) Welche Auswirkungen, neben dem Einreichen einer EK-Erklärung und dem Anrechnen von Werbungskosten und sonstigen anrechenbaren, abzugsfähigen Lasten, hätte dieser neue Umstand? Eine GuV-Anlage zu Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit, zähle ich nicht als Auswirkung. C) Käme somit das sog. Welteinkommen in Deutschland zur Erklärung infrage? D) Könnte es sein, dass das Einkommen voneinander getrennt werden würde, so dass die freiberuflichen Gewinne im europäischen Sitzland versteuert werden müssten, auch wenn die Erfüllung in Deutschland liegen würde? Diesen Umstand hätte ich im aktuellen Fall unter der Flagge der beschränkten Steuerpflicht.

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Wie sollte eine Freundin von mir investieren?

Eine Freundin von mir ( 23 Jahre alt) verdient monatlich ca 1850 Euro. Monatlich könnte sie etwa 500 Euro sparen. Angespart hat sie jetzt bereits ca 21000 Euro. Ich gab ihr neulich den Tipp gegeben vom kostenpflichtigen Sparkassengiro zu einer Onlinebank zu wechseln. Sie hat sich für die Comdirectbank entschieden und dort ein Girokonto, Tagesgeld und Depot eröffnet. Auf ihrem alten Tagesgeld bekam sie 0,5 % Zinsen. Daher hat sie auch ein zusätzliches Tagesgeld bei Moneyou eröffnet (aktuell 2,75%). Da ich in Fonds investiere hat sie sich darüber etwas schlau gemacht. Sie macht sich nun Gedanken über eine sinnvolle Aufteilung ihres Geldes. Direkte Aktieninvestments sind ihr zu riskant und möchte sie nicht. Ich denke das ist auch so in Ordnung. Sie möchte gerne monatlich 500 € sparen und das auch ca 10-15 Jahre durchziehen. Eine Festzinsanlage (10 Jahre für 4,5 % p.a.) möchte sie gerne von der Rendite her schlagen. Dafür ist sie bereit auch ein überschaubares Risiko einzugehen. Ihre Aussage dazu konservativ, moderat bis ausgewogen. Jetzt ist ihre Frage wie viel Geld sie wie und wo investiert. Wie viele Fonds sie sich aussuchen sollte um breit zu streuen und was für welche? Welche Kategorie (Renten, Aktienfods, Geldmarkt, Misch, Immobilien etc. bzw diese kombinieren und dafür gute Fonds). Wie viel Geld sie sich aufs Tagesgeldkonto legen sollte und wie viel sie in welches Produkt einzahlen sollte. Gibt es noch andere gute Sparprodukte fragt sie?! Für die Altersvorsorge besitzt sie eine private Rentenversicherung und eine Riesterrente (abgeschlossen beides mit dem 18. Lebensjahr). Weiterhin hat sie versicherungstechnisch eine Berufsunfähigkeit mit garantierter Beitragsrückzahlung, eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung, Haftpflicht, Rechtsschutz, Auto, Hausrat) ich denke in diesem Bereich ist sie gut abgesichert. Ich hoffe die Frage ist ordentlich gestellt und findet ein paar gute Antworten. Danke im Vorraus. Von Bankberatern hält sie nicht mehr viel ( die haben ihr in der Vergangenheit immer nur Mist angedreht). Deshalb versucht sie sich jetzt ein eigenes Bild zu machen und ihren Horizont zu diesem Thema zu erweitern und nach vielen Meinungen eine gute auf sie zugeschnittene Anlagemöglichkeit zu finden. Auch hat sie sich Gedanken gemacht über einen unabhängigen Berater. Sie glaubt aber, dass dieser Weg nicht so der richtige für sie ist und möchte da auch kein Geld bezahlen da ihr angespartes noch nicht in den Wohlstand geht.

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