Als Schüler App an Unternehmen verkaufen, wie ist das mit Steuer?

1 Antwort

Also, wenn Du einen Käufer findest, dann ist es kein Problem, wenn Du keine Wiederholungsabsicht hast, kannst Du die 1.500,- kassieren. keine Steuer ausweisen udn fertig.

Einmal so eine App entwickeln ist zu sehen wie Liebhaberei.

Erst mit Wiederholungsabsicht, oder durch tatsächliche Wiederholung wirst Du zum Unternehmer.

Wenn Du aber merken solltest, dass Du weitere Ideen hast und weitermachen willst, dann solltest Du es anmelden.

Bis 17.500,- Umsatz (Einnahmen im Jahr) wird Umsatzsteuer nicht erhoben. Erst wenn Du in einem Jahr darüber kommst ist ab dem Folgejahr Umsatzsteuer zu zahlen. ist aber kein Problem, weil Du ja an Unternehmen verkaufst und die Steuer draufschlagen kannst.

Einkommensteuer zahlst Du erst bei einem Gewinn von mehr als 8390,- Euro (Grundfreibetrag + Sonderausgabenpauschale).

mir wurde die Frage gestellt: "Kannst du Rechnungen ausstellen?" Darf ich also eine Rechnung ausstellen ohne Steuer, oder muss das dann anders genannt werden. Also praktisch nur ein "Quittung" oder so?

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@Abrakus

Du kannst natürlich eine "REchnung" ausstellen.

Für die Entwicklung der .... App berechne ich Ihnen wie vereinbart 1.500,- Euro.

Versehen mit Deinem Namen und Deiner Adresse, weil die as für das Finanzamt benötigen.

Nur als Zusatztipp, die Entwicklung von Software fällt auch unter das Urheberrecht.

DEine Rechte als Entwickler bleiben Dir immer erhalten. Du verkaufst nur das Recht die Software zu vervielfältigen und zu vertreiben. Willst Du den Sourcecode mit abgeben? Oder behältst Du Dir das REcht vor, eine Weiterentwicklung nur selbst machen zu dürfen?

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@wfwbinder

ok vielen Dank, damit ist mir sehr geholfen :) Ich liefere nur die Binary ohne Sourcecode.

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Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

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