Als Minijobber den Rentenversicherungsbeitrag aufstocken - geht das immer?

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4 Antworten

Schriftlich bei Arbeitsgebinn beim Arbeitgeber einfordern. Ist nicht mehr rückgängig zu machen, und sollte nur getan werden, wenn der Minijob nicht als Nebenjob zu einer versicherungspflichtigen Tätigkeit ausgeübt wird.

Das geht JEDERZEIT, in dem der Arbeitnehmer beim Arbeitgeber schriftlich auf die Versicherrungsfreiheit verzichtet. Dann ist der volle Rentenbeitrag in Höhe von derzeit 19.6% fällig: die Differenz von normalerweise 19,6% - 15,0% = 4,6% (also bei 400€ = 18,40€) zaht der Arbeitnehmer.

alle Details gibt es bei der Minijob-Zentrale: http://www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/10_aufstockung_rv/node.html

PS: 2013 fällt der Beitrag von 19,6% auf 18,9%, so dass dann nur 3,9% zu zahlen sind

Das geht immer, und zwar indem Sie Ihrem Arbeitgeber gegenüber den Verzicht auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherung erklären. Ab 2013 ist es übrigens umgekehrt - man ist automatisch rentenversichert und muß den Verzicht darauf erklären.

Ja das geht noch. Es ist nur fraglich was es wirklich nutzt???

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