Als Minderjähriger SDAX Aktien kaufen?

2 Antworten

Gibt es nicht. Alle Banken wollen vermeiden in die Haftung zu kommen.

Schau doch nach, ob Du in Fonds mit diesem Anlageschwerpunkt investieren darfst.

Zu Recht hat der Staat Minderjährigen den Handel mit Aktien untersagt. Erfolgreicher Aktienhandel erfordert nach meinen jahrzehntelangen Erfahrungen stetige intensive Beschäftigung und reichlich Vorwissen. Viel einfacher und meistens viel rentabler ist der Erwerb von börsengehandelten Indexfonds, den ETF. ETF-Kauf und Verkauf kostet nur minimale Gebühren und man hat das Risiko deutlich automatische Verteilung auf 30 (DAX) bis hunderte Aktien extrem verringert.

Ich empfehle, sich über TEST neutral über ETF zu informieren, siehe

https://www.test.de/shop/geldanlage-banken/finanztest-spezial-anlegen-mit-etf-fs0079/

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Es gibt gesetzliche Vorschriften zum Schutz der Anleger, an die sich die Banken zu halten haben. Diese wurden zum Jahreswechsel noch einmal verschärft. Ich weiß nicht, wieviel Spielraum den Banken für eine "lockere" Handhabung noch bleibt und ob sie das bei Kleinanlegern überhaupt wollen. Du musst einfach recherchieren, ob Du eine passende findest.

Viel Hoffnung kann ich Dir nicht machen. Die Banken sind da sehr restriktiv, weil sie keine Lust haben, bei Kursverlusten von Anlegern in Regress genommen zu werden.

Sinnvolle Regel, wo man einem Index-Reverse-Bonuszertifikat den Stoppkurs platzieren sollte?

In der Wiwo gab es vor ungef. einem halben Jahr einen lehrreichen Artikel, wo ein Dax-Reverse-Bonus-Zertifikat besprochen wurde: http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/zertifikattipp-dax-reserve-16-prozent-fuer-sechs-monate-parken/6306260.html

Der Artikel schließt mit "Stoppkurs beachten, etwa 20 Prozent unter Einstand" Leider fehlt eine Begründung, warum ausgerechnet 20 Proz. unter Einstand. Erwähnt wird auch nicht was nach dem Verkauf und dem realisieren der -20 % passieren soll. (Ich geh davon aus, dass ein neues Rev-Bonus-Zertifikat mit höherer Barriere gekauft wird). Wenn ich mich erinnere, setzt auch BÖRSE-ONLINE den Stoppkurs bei Zertifikaten im Regelfall ca. 15-20% unter dem Einstandskurs. Wie gesagt: mir fehlt eine Erläuterung nach welchen Kritierien man diese Prozentzahl setzen sollte. Ein Beispiel: angenommen ich hätte jetzt ein Dax-Reverse-Bonus-Zertifikat im Depot mit Barriere bei 8300. Verkaufe ich das Zertifikat sobald es mehr als 20% im Minus liegt (im Vergleich mit meinem Kaufkurs) ? Oder beim Bruch der nächsten (starken) charttechnischen Barriere im Index (also bei ca. 7600) ? Oder vielleicht erst kurz vor Schwellenbruch, also bei ungefähr bei 8200 (und neuem ATH beim Ref.index)? Habe schon die Fachliteratur und das Internet durchsucht, aber keine brauchbaren Regeln (oder auch nur Ansätze) für das Setzen von Stoppkursen bei Index-Reverse-Bonuszertifikaten gefunden. Meine Frage: Wo und nach welchen Kriterien platziert man bei einem Index-Reverse-Bonus-Zertifikat den Stopkurs ?

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Versicherung oder ETF / Fonds wie ist das mit der Steuer?

Schönen guten Tag liebe Community,

ich bin gerade am überlegen meine Wunschpolice Strategie No. 1 der Aachen Münchener zu kündigen. Zum Vertrag: Montalicher Beitrag: 26,50 EUR, freiwillige Dynamik: 6 % (schon einmal in Anspruch genommen sonst mtl. 25,- EUR). Beginn: 01.10.2010 Ablauf: 30.09.2058. Garantierte Abfindung: 14.400,- EUR Fonds: DWS Funds Invest ZukunftsStrategie Ich zahle also 47 Jahre lang ca 26,50 EUR = 14.646,- EUR und bekomme garantiert 14.400,- EUR wieder und zahle dann noch Steuern, super.

Meine Gedanken: Ich kündige den Vertrag, nehme ein 50 %iges Verlustgeschäft frühzeitig in Kauf (Rückkaufwert) und Kaufe mir dann sparplanmäßig einen DAX ETF oder Fonds an der Börse (Cortal Consors) und bin dann nicht an Richtlinien und Vorgaben einer Versicherung gebunden und habe wahrscheinlich sogar noch geringere Gebühren.

Meine Sorgen: Mein DVAG Mann hat mir beteuert, ich würde langfristig bei der Wunschpolice sparen, weil ich nur am Auszahlungstag Abgeltungssteuer auf 50% der Rendite zahlen müsse und beim Kauf an der Börse müsse ich jedes Jahr 50 % der Rendite versteuern. Somit würde der Zinseszins Effekt verstärkt (langfristig).

Meine Lösung: Ich nehme meinen Freibetrag in Anspruch über z.B. 100,- investiere in meinen ETF bis ich 100,- Zins habe und streiche es steuerfrei ein. Dann wiederhole ich den Prozess... Klingt aber zu einfach, um möglich zu sein.

Meine Fragen: Ist die Steuerersparnis bei der Wunschpolice so ausschlaggebend? Ist es mit einem Freibetrag möglich die Steuern dauerhaft zu umgehen? Ich finde es unangenehm von einer Versicherung an die Leine genommen zu werden und würde lieber selbst investieren, aber ist das eine gute Idee? Ich bin kein Investmentprofi... aber ich denk ich würd mir den iShares DAX WKN 593393 als Sparplan zulegen, was kommen da an Kosten (vorallem Steuern) auf mich zu? Habe ein Depot bei Cortal Consors.

Liebe Grüße

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