Als Freiberufler Genossenschaft gründen

1 Antwort

Ist einer von den Pflegekräften Kunde einer Volksbank? Dann bräuchte er nur mal dort nachzusehen.

  1. Personen die eine Genossenschaft gründen (Mitglieder, eigentlich aber Genossen gem. der Bezeichnung dieser Gesellschaftsform), können natürlcih, oder juristische Personen sein.

  2. Diese Mitglieder müssen nicht bei dieser Genossenschaft beschäftigt, oder deren Auftragnehmer sein. Sie können es sein.

  3. Die Genossenschaft ist eine juristische Person. Sie wird nach dem Genossenschaftsgesetz geregelt.

  4. Die Frage , ob eine Leistung umsatzsteuerfrei, oder umsatzsteuerpflichtig ist, hat nichts mit der Rechtsform zu tun.

  5. Die Genossenschaft muss auf die Gewinne Körperschaftsteuer zahlen.

  6. Die Mitglieder der Genossenschaft müssen Einkommensteuer für ihre Einkünfte zahlen, egal ob sie für die Genossenschaft, oder einen anderen arbeiten.

  7. Die Frage ist, warum wollen sich die bisherigen Einzelunternehmer zu so einer Genossenschaft zusammenschließen? Wollen Sie Kosten in der Organisation sparen? Ihre Kosten besser im Griff haben? Oder geht es darum Mitglieder leichter aufnehmen, als in einer anderen Gesellschaftsform?

Grund ist der, dass Pflegekräfte weiter selbständig in Einrichtungen arbeiten wollen und deshalb nach einer Lösung gesucht wird um dem Problem scheinselbständigkeit zu entgehen. Außer Körperschaftsteuer fällt nix an? Kann die jedem einzelnen zugerechnet werden? Wie wird gewinn errechnet? Nach Abzug der Anteile an die Genossen? Da bleibt nicht viel gewinn über.

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@guterwolf

NEin, das ist ein Unternehmen, keine Durchleitungsstation für Rechnungen. Die Pflegekräfte wären dann nicht scheinselbständig weil sie in der Pflegeeinrichtung A arbeiten, sondern in der Genossenschaft B.

Sucht Euch mal einen Berater und versucht das Problem an der Wurzel zu packen. Warum wollen die Leute denn wie Arbeitnehmer arbeiten (also eine Stelle, Weisungs gebunden usw.), aber als Selbständige.

Die Vorschriften über Scheinselbständigkeit haben ja ihren Sinn.

Auf der anderen Seite muss es doch Interessen der Pflegekräfte geben selbständig zu arbeiten anstatt angestellt.

Diese Grundsätze, oder besser Interessen gilt es auszugleichen und in eine Form zu bringen.

Die Genossenschaft ist, zumindest in der beschriebenen Form, keine Lösung dafür.

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@wfwbinder

Welche art Berater wäre der richtige? Steuerberater, Rechtsanwalt? Und warum wäre eine Genossenschaft nicht richtig?

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