Als Beamter privat oder gesetzliche krankenversichern???

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lieber Herr von Münchhausen,

es gibt einen ganzen Berufsstand der dich mit der Absicherung von Beamten beschäftigt und fachkundig beraten kann. Bitte stützen Sie eine Entscheidung fürs Leben nicht auf Internetrecherchen oder auf Halbwissen.

Grundsätzlich dürfen Sie als Beamter (bei Dienstantritt) wählen ob Sie privat oder gesetzlich versichert sein möchten. Aber auch diese Entscheidung hängt von der aktuellen Situation und der Lebensplanung ab. Eine private Absicherung ist wesentlich leistungsstärker als die Gesezliche Kasse, aber es müssen z.B. für Ehegatten und Kinder eigene (wenn auch nur anteilige) Beiträge bezahlt werden. Bitte lassen Sie sich fachkkundig und unabhängig beraten. Ein Versicherungsmakler berät Sie kostenfrei und unabhängig. Ein Versicherungsberater kann das genausogut, verlangt für seine Beratung aber ein Honorar. Was die DU-Klausel angeht bewegen Sie sich in einem anderen sehr speziellen Gebiet der Berufsunfähigkeit, bzw. bei einem Beamten der Dienstunfähigkeit. Auch hier ist fachkundiger Rat unausweichlich. Es gibt einfach zu viel Halbwissen und zu viele gebundene Verkäufer die nur ein Produkt an den Mann bringen müssen. Die besten Chancen einen echten und unabhängigen Rat zu bekommen haben Sie bei einem versierten Versicheurngsmakler oder Versicherungsberater. Sie planen wahrscheinlich für den Rest Ihres Lebens. Suchen Sie einen unabhängigen Makler in Ihrem Wohnort oder der Umgebung bei Google. Alles Gute.

Werter Lügenbaron, Ich kenne das Problem ebenfalls...und der Großteil deiner Fragen wurde glücklicherweise schon von meinen Vorgängern beantwortet. Ich gebe vor ALLEM Underfrange recht! Man kann sich bei diesem wichtigen Thema nicht allein auf das Internet verlassen! Natürlich ist das ein wichtiger Schritt um sich einen groben überblick verschaffen zu können, die Wahl sollte man jedoch mit einem Fachkundigen an der Seite geschehen. Man selbst hat ja als ,,Einsteiger'' leider nicht so den Überblick ... generell würde ich jedoch eher zur privaten Versicherung raten. Was deine Frage zur Dienstunfähigkeit bzw. Du-Klausel angeht, habe ich was hilfreiches auf http://www.beamten-infoportal.de/dienstunfaehigkeitsversicherung/ gefunden. Die haben zudem auch einen ganzen Fragenkatalog. Ist super, um ein bisschen mehr im Versicherungs-Dschungel durchzublicken. Hoffe Irgendjemand von uns konnte deine Fragen klären. Grüße Bäuerlein

Hallo, für einen wirklichen Tip müsste man außer dem Alter noch den Familienstand und die -planung kennen. Und das Bundesland. Im Normalfall spricht vieles für die PKV mit Beihilfe.

Die DU ist eine andere davon unabhängige Baustelle. Benötigt wird eine BU-Versicherung mit DU-Klausel, die besagt, dass eine amtlich festgestellte DU als Leistungsvoraussetzung ausreicht und der Versicherer keine eigene Prüfung anstellt. In der Idealform schwer zu bekommen.

Viel Glück

Barmer

Kann ich als Beamtin Leistungen aus einer BU-versicherungen beziehen?

Meine Frau hat 2001 eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Der Makler hat damals aber die Dienstunfähigsklausel nicht angegeben obwohl er genau wusste das meine Frau Beamtin ist. Bei einer Überprüfung vor einigen Tagen kam diese arglistige Täuschung nun ans Licht. Was soll meine Frau jetzt tun bzw nützt ihr die Versicherung überhaupt irgendwas? Es ist immerhin eine mit Kapitalbildung...

...zur Frage

Ist man als Beamter verpflichtet privat versichert zu sein?

Müssen Beamten sich immer privat kranken versichern? Die Beamten, die ich kenne, sind zumindest privat versichert. gibt es da eine Pflicht? Und hängt das mit der Beihilfe zusammen?

...zur Frage

Wechselmöglichkeit private in gesetzliche Krankenversicherung als Student

Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage bezüglich private / gesetzlicher Krankenversicherung.

Ein Student ist zu 80 % über die Beihilfe krankenversichert. Die restlichen 20% sind über eine private Krankenversicherung im Beihilfetarif abgesichert. Nun wird der Student im absehbarer Zeit 25. Somit entfällt die Beihilfe. Somit ist der Student zu 100% privat zu versichern (Umstellung des Beihilfetarifs auf eine Krankenvollversicherung). Meines Wissens nach ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Das ist richtig, oder?

Nun steht ein Pflicht-Praktikum im Rahmen des Studiums an. Dieses wird, sagen wir mal mit 600 EUR pro Monat vergütet. Grundsätzlich wäre dieses ja von der Sozialversicherungspflicht befreit. Wäre es nun denkbar, dass der Student auf diese Sozialversicherungsfreiheit verzichtet und somit in dieser Zeit in die gesetzliche Krankenversicherung wechselt?

Wie wäre es nach Ende des Praktikums? Wäre es möglich, dass der Student nun nicht mehr in die private Krankenversicherung zurückkehrt, sondern in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleibt (zum Studententarif)?

So, dann zeigt mal was ihr könnt. :) Danke auf jeden Fall schon mal!

...zur Frage

Welche Möglichkeit gibt es nach Scheidung von der privaten Krankenversicherungin die GKV zu wechseln

Wenn jemand über 50 (Frau) über den Mann (Beamter-musste privat versichert sein) stets privat versichert war, nun geschieden ist, welche Möglichkeiten hat sie, in die gesetzliche KK zu kommen. Aufgrund fehlender Berufstätigkeit hat sie ein sehr geringes Einkommen (nur Unterhalt und Unterhalt von Sohn (27), der noch Zuhause lebt. Es ist ihr nicht möglich, den Versicherungsbetrag von über 300 Euro bei einem Gesamteinkommen von ca 1000 Euro zu bestreiten. Hätte sie der Scheidung aus dem Grund besser nicht zugestimmt oder hat sie noch eine Chance doch genommen zu werden, wenn sie zB kurzfristig einen Job annimmt? Kann die Arge helfen?

Danke schon mal.

...zur Frage

Ruhestandsversetzung von Beamten auf Probe?

Hallo, eine Frage an die Beamtenrechtler:

Grundsätzlich ist es im Beamtenversirgungsrecht auf Bundes- und Landesebene so, dass Beamte auf Probe in den Ruhestand versetzt werden, wenn sie durch einen Dienstunfall dienstunfähig geworden sind.

Um anderweitig, also sprich ohne Dienstunfall, Pensionsansprüche zu begründen, sieht das Beamtenversorgungsgesetz folgendes vor:

Generell hat der Beamte Anspruch auf Versorgung, wenn eine mindestens fünfjährige (ruhegehaltsfähige) Dienstzeit abgeleistet wurde. Im Gesetz findet sich jedoch kein Hinweis auf den Status, Lebenszeit, Probe oder Zeit.

Ein Beamter, der im gehobenen Dienst ein FH-Studium absolviert, wird als Beamter auf Widerruf (bereits ruhegehaltsfähige Dienstzeit von Anfang an) eingestellt. Nach absolviertem dreijährigem Studium wird er in die Probezeit übernommen, welche drei Jahre dauert. Das heißt, nach 6 Jahren wird er Beamter auf Lebenszeit und hat bereits als Probebeamter die "versorgungsrechtliche Wartezeit" von 5 Jahren erfüllt. Was passiert, wenn er noch bevor seiner Verbeamtung auf Lebenszeit (ohne vorangegangenen Dienstunfall) dienstunfähig wird, aber die 5 Jahre abgeleistet hat? Versetzung in den Ruhestand bei Mindestpensionoder Entlassung aus dem Beamtenverhältnis? Im BeamtVG steht kein Hinweis, dass der Beamte auf Lebenszeit verbeamtet sein muss, es steht lediglich "der Beamte", daher die Frage.

Google habe ich ausreichend bemüht, jedoch stützen sich die im Internet verbreiteten (teilweise widersprüchlichen) Informationen nicht auf Gesetze oder Verordnungen, sondern sind meiner Meinung nach wenig verlässlich und nicht begründet. 

Hierzu finde ich leider auch keine Rechtsprechung. Ich hoffe, jemand kann die Frage kompetent beantworten, entweder aus Erfahrung oder ausreichender Rechtskenntnis. Vielen Dank :-)

Albert

...zur Frage

Welche Versicherung bietet Zusatzabsicherung für stationäre oder ambulante Kur für Beamte ?

Ich bin als Beamter über Beihilfe und DKV-Zusatzversicherung für ambulante und stationäre Leistungen voll abgesichert. Für eine von der Beihilfe anerkannte Rehabilitationsmaßnahme hat die DKV jedoch Leistungen verweigert. Zusatzangebote der DKV überzeugen nicht, weil sie für Versicherte ausgelegt sind, die zu 100 % bei der DKV privat versichert sind, also nicht für Beihilfeberechtigte. Gibt es andere Versicherungen, die eine (isolierte) Zusatzversicherung für Kuren (Unterbringung, Verpflegung, Pflegesatz, Arzthonorare, Anwendungen) anbieten?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?