Als Beamter aus PKV zurück in freiwillige GKV wechseln

1 Antwort

Hallo, die von Ihnen erwähnte Verbeamtung auf Lebenszeit ist kein Statuswechsel i.S.d Musterbedingungen (MB/KK), der "berühmte" § 13 (4) zieht hier nicht. Aber, eine Kündigung Ihrer PKv ist natürlich immer ordetnlich möglich, i.d.R. mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Versicherungs- oder Kalendarjahres, je nach Versicherer.

Grundsätzlich können Sie sich freiwillig versichern, die Frage ob Sie bei einer gesetzlichen Krankenkasse "unterkommen", ist eine andere. Entweder es nimmt sie eine oder nicht, Ihre ehemalige wäre sicher erst einmal der beste Ansprechpartner.

Aber ---- !!! Sie haben offenbar falsche oder gar keine Vorstellungen von Ihrer PKV bzw. der Alternative GKV. 1. Es gibt keine Quotelung in der GKV, d.h. trotz Ihrer Beihilfe (z.B. 50%) würden Sie in der GKV den vollen Beitrag (15,5, %) bezahlen. Es gibt auch keinen Arbeitgeberanteil wie bei Arbeitnehmern, so dass erheblich höhere (!) Monatsbeiträge auf Sie zukommen als jetzt bei Ihrer privaten Restkostenversicherung. Das gleicht die höheren Beiträge in der Elternzeit mehr als nur aus, denke ich. 2. Sie haben eine Vertrag (Schwatz auf Weiß) mit Ihrer PKV, was da drinsteht ist fest und kann nicht geändert werden. Das ist eben auch ein Unterschied zur GKV wo der Gesetzgeber immer mal wieder Änderungen erlassen kann. 3. Natürlich gewähren PKVs manchmal gewisse Dinge auf Kulanz, darauf haben Sie natürlich zukünftig keinen Anspruch aber nochmal, Sie haben fest vereinbarte vertragliche Leistungen ! 4. Kinder können zwar nicht umsonst aber für einen relativ geringen Beitrag in Ihrer PKV "mitversichert" werden, denn Ihre Kinder haben einen hohen (z.b. 80 %), eigenen Beihilfeanspruch und benötigen nur für die wenigen fehlenden Prozente eine Restkostenversicherung. Ihr eigener Beihilfeanspruch steigt u.U. auch noch, in Anhängigkeit der Anzahl der Kinder und des Beihilfeträgers. 5. Die Leistungen der Beihilfe liegen in vielen Bereichen immer noch über den der gesetzlichen Krankenkassen, und wenn Sie einen vernünftigen Beihilfeergänzungsbaustein in Ihrer PKV haben, dann gleicht dieser sogar noch die grundsätzlichen Lücken der Beihilfe (z.B. Material- und Laborkosten bei Zahnersatz, Hilfsmittel,) aus. 6. Als Pensionären haben Sie automatisch einen Beihilfeanspruch von 70 %, so dass such die Beiträge im Alter überschaubar bleiben. 7. Der Staat kann zwar (hat er auch schon gemacht) die Leistungen der Beihilfe per Erlass ändern bzw. absenken aber die privaten Restkostenversicherungen (inkl. der Ergänzungsbausteine) gleichen das Meiste was bisher verändert wurde, gut aus.

VG,

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Schwatz auf Weiß

Wenn der Beitrag nicht sowieso einen DH verdient hätte, dafür allemal - ROFL

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Zurück in die GKV (Familienversicherung) bei Geschäftsaufgabe

Meine Frau und ich (beide 36) sind seit mehr als 5 Jahren in der PKV. Ich, Angestellter, wegen Überschreitung der Pflichtversicherungsgrenze. Meine Frau ist seit jeher selbständig. Wir haben eine Tochter (2), die über mich ebenfalls in der PKV ist.

Nun wünschen wir uns ein zweites Kind. Meine Frau würde dann Ihre Selbständigkeit aufgeben, um sich vollständig unser kleinen Familie zu widmen. Der Wegfall des zweiten Einkommens und die Kosten der PKV (4 Personen und hohe Selbstbeteiligungen) stellen dann eine finanzielle Herausforderung für uns dar.

Die Fragestellungen, die sich daraus für uns ergeben:

1) Ist meiner Frau wegen Geschäftsaufgabe ein Wechsel in die GKV möglich?

2) Wenn ja, woran bemisst sich der Beitrag?

3) Wenn ja, können unsere beiden Kinder über die Familienversicherung bei ihr mitversichert werden?

Vielen Dank!

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Darf eine PKV meinen Studienabschluss gefährden ?

2009 bin ich nach Ablauf meiner studentischen GKV in eine PKV gewechselt, weil mir das damals von der AOK so geraten wurde, weil ich einen längeren, selbständigen Job in Asien zur Finanzierung meines Studiums in D gemacht habe. Bei Abschluss der PKV bei der Inter PKV teilte mir der Vertreter auf Nachfrage mit, daß sich der Beitrag nach Ablauf des Ausbildungstarifes um ca. 70€ erhöhen würde. Zu meinem 34. Geburtstag bekam ich die böse Überraschung von der Inter: Erhöhung von € 200.-/Monat auf € 530.-/Monat. Da ich seit ca. 2 Jahren nicht mehr von meinen Eltern unterstützt werde und nichteinmal 500€/Monat verdiene ist für mich nun der Super-Gau eingetreten. Ich habe keine Ahnung wie ich das bezahlen soll, aber auch nicht, wie ich mich erfolgreich gegen diese PKV zur Wehr setzten kann. Mein Abschluss ist dadurch akut in Gefahr.

  1. Dürfen die das wirklich?
  2. Was kann ich tun?
  3. Wie kann ich den Versicherungsvertreter haftbar machen?
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folgende Situation:

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Fragen:

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2) Wie soll meine Frau vorgehen? Ihre hohe Prämie ist natürlich schon belastend für die Familienkasse.

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2b) Kann man da nachhelfen? z.B. wenn sie im Januar 2011 für einen Monat zu 500 EUR angestellt wird?

2c)Wie hoch ist dann ihr Beitrag, wenn kein Einkommen vorliegt?

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Thomas

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