Allianz Rietserrente

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Die Allianz bietet 3 Riestervarianten an:

Klassisch, Anlage im Deckungsstock.

Alpha Invest, Anlage auf Fondsbasis.

Index Select, Anlage in Referenz zum Eurostoxx.

Der wesentliche Unterschied liegt in Gewinn/Verlust während der Laufzeit. Das ist vor allem für die vorzeitige Entnahme des Kapitals z.B. bei einem Kauf eines Eigenheims wichtig. Bei allen Produkten fallen Abschlußkosten an die dazu führen, dass in den ersten Jahren das verfügbare Kapital z.B. für den Kauf eines Eigenheims geringer ist als die eingezahlten Beiträge. Nach ca. 5 - 7 Jahren kehrt sich der Effekt um. Durch Steuervorteile und Riesterzulagen ist mehr Kapital vorhanden als die Eigenbeiträge (Jedenfalls bei den Varianten Klassisch und Index Select).

Bei der klassischen Variante wird der Beitrag und die Zulagen (abzgl. Kosten) im Deckungsstock angelegt. Vereinfacht entspricht das einem Sparbuch mit einer Mindestverzinsung und einem Zusatzzins wenn der Deckungsstock mehr als die Mindestverzinsung erwirtschaftet. Und das wurde in den letzten 50 Jahren immer erreicht. Das während der Laufzeit vorhandene Kapital steigt immer an und kann niemals sinken.

Bei Alpha Invest wird ein Teil des Geldes im Deckungsstock angelegt - damit wird die Garantie der Beiträge sichergestellt. Ein anfänglich geringer Teil wird in den von dem Kunden ausgewählten Fonds angelegt und dieser Teil kann auch zu Verlusten führen. Während der Laufzeit ist also nicht sichergestellt, dass keine Verluste anfallen.

Bei Index Select werden je nach Kundenwunsch die Gelder ähnlich wie bei einem Zertifikat auf den Eurostoxx angelegt. Entwickelt sich der Eurostoxx gut dann bekommt der Kunde diesen Gewinn gutgeschrieben. Verliert der Eurostoxx (egal in welcher Höhe) dann bleibt das Kapital, der Kunde bekommt aber keine Zinsen. Der Kunde kann sich jährlich neu entscheiden ob Eurostoxx oder Deckungskapital. Würde er sich immer für den Deckungsstock entscheiden wäre der Verlauf seines Kapitals vergleichbar mit der klassischen Variante.

Vereinfacht gesagt empfehle ich:

Für Personen die älter sind und bereits Wohnungseigentum haben die klassische Variante.

Für Personen die jünger sind und kein Wohnungseigentum anstreben je nach Risikoneigung die klassische oder die Alpha Invest Variante (obwohl mir statt Alpha Invest DWS Riester besser gefällt).

Für Personen die Wohnungseigentum anstreben entweder Index Select oder die klassische Variante.

Ich gehe davon aus, dass für Personen die auf die Riesterförderung als wesentlichen Baustein im Alter angewiesen sind die Index Select Variante oder die klassische Variante die beste Wahl ist. Je jünger desto eher Index Select.

Und für Personen die aufgrund z.B. einer Betriebsrente gut im Alter versorgt sind empfehle ich eher Fondsprodukte.

Ach ja, und Beratung ist immer wichtig.

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Habe ich einen Mindestbeitrag zur Riester-Rente als Hausfrau mit Minijob?

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Welches Anlageprodukt ist sinnvoll zur Altersvorsorge?

Liebes Forum, welches Produkt ist sinnvoll zur Altersvorsorge bei folgender Konstellation: Frau, 38 Jahre alt, eigenes Haus vorhanden (Schuldenfrei), kein Sanierungsstau. Gesetzliche Rente ist zu erwarten, bislang zusätzlich lediglich eine private Rentenversicherung bei der Sparkassenversicherung abgeschlossen (monatlich 50,00 € Beitragszahlung).

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Eure Meinung zu Deutsche Finance Group und deren Fonds?

Hallo,

eigentlich sieht meine finanzielle Situation für mein Alter (28J.) nicht so schlecht aus, wichtig ist mir halt auch der Vermögensaufbau.

So sieht derzeit mein mtl. Anlagekonzept aus:

Immobilien:

  • 800€ Tilgungsrate in selbstgenutzte Wohnung (abbezahlt in 8J. ohne Sondertilgung)

Altersvorsorge:

  • 40€ in steuerfreie LV
  • 162€ in fondsgebundene Riesterrente
  • 90€ in private RV

Investition über Finanzberater:

  • 200€ in geschlossener Unternehmensbeteiligung bis 2031 (sieht sehr gut aus)
  • 400€ in diverse Fondssparpläne

Eigentinvestitionen:

  • 500€ in Fondssparpläne und ETFs
  • 400€ auf Tagesgeld

Mit dem Finanzberater bin ich zwar zufrieden, wollte ihm aber nicht gleich mein ganzes Vermögen anvertrauen (daher die komische Splittung).

Nun hat mir mein Finanzberater eine besondere Investition vorgeschlagen, die wäre:

AGP Fund III der Deutsche Finance Group (Link: http://deutsche-finance.de/335/de/investitionsstrategien/advisor-global-partners-fund-iii.html)

Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Immo-Fonds auf 10J. angelegt. Mögliche Summen lägen bei 15.000€ bis 25.000€, d.h. Einmalbetrag+mtl. Rate. Das Konzept hört sich nicht schlecht an und natürlich werben sie kräftig dafür, nur verunsichert mich insbesondere der Punkt "geschlossen". Andererseits haben die Vorgänger z.T. über 10% p.a. nach Steuern+Gebühr erwirtschaftet. Auch der AGP III steht nach aktuellen Zahlen bei ~8-9% p.a. nach Kosten.

Vorteile sehe ich darin, dass der Fonds ähnlich einer Unternehmensbeteiligung unabh. von der Börse agiert. Doch habe ich schon sehr viel Negatives über geschlossene Fonds gehört.

Meint ihr ich sollte von dem lieber die Finger weglassen?

Ich muss mich bis zum 24.11. entscheiden, weil dann der Fonds schließt.

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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

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Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance und Sicherung jährlicher Erträge

Hallo liebe Community,

ich versuche es kurz zu Fassen und vorab ein großes Dankeschön:

Kurz zu mir: 25 Jahre alt, Student / HiWi Job, studiere noch eine Weile und möchte etwas Geld für später anlegen. Ich bin im allgemeinen sehr sparsam und möchte mit meinem Geld nicht zocken (keine Aktien mit sofortigem Totalverlust), sondern es gewinnbringend investieren. Das gewisse Risiken und gewisse Verlust entstehen können, ist mir bei Produkten bewusst. Es reizt mich auch ein wenig das Geld selbständig anzulegen und ein paar Erfahrungen an dem Kapitalmarkt zu machen. (Statt einem teurem Auto gehe ich lieber zu Fuß und spiele dann lieber mit dem Geld, das kann man ja auch mit Vorsicht machen).

Ich habe mich von einem Spezialisten beraten lassen und er empfahl mir eine Riester-Rente mit dem Allianz Vorsorgekonzept Invest alpha-Balance.

  • Ich kann wohl auch einmalige Zahlungen tätigen um übriges Geld in die Vorsorge zu pumpen.
  • Eine Auszahlung statt späterer monatlicher Rente sei wohl auch möglich (wenn auch mit Verlust).
  • Zwischen defensiver Anlage und Offensiv ist alles möglich.

Eine Sache habe ich nur leider nicht ganz verstanden. Die Konzepte der Allianz reichen von/bis Klassik -> Perspektive -> IndexSelect -> Invest alpha-Balance -> Invest.

Bei Invest alpha-Balance steht nirgends das bereits gewonnene Erträge in einen "sicheren" Bereich übergehen. Bei den Produkten davor nennt es sich "Lock-in-Prinzip".

Horror Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich setze im Jahr vor der Auszahlung auf einen extrem spekulativen Fond.
  • Extreme Kursschwankungen/Einen schlechten Fond gewählt, wie auch immer und ich habe einen Verlust von symbolischen 100%.

Beträgt nun mein erspartes nur noch den Wert knapp über 30.000€? Das Restliche Geld der Vergangenen 30-40 Jahre ist dann komplett weg?

Anders kann es kaum sein, sonst könnte ich ja immer die "stärksten" Fonds wählen und mache "keine Verluste" (im Sinne von -100% beim Fond) sondern erziele im schlimmsten Falle keinen Ertrag (0% statt -100%). Hier würde ja dann die Versicherung miese machen?

Da auch die "sicheren" Fonds wie ein "Allianz Vermögenskonzept Defensiv C EUR" -3% aufweisen können, müsste ich doch kurz vor einer Rentenauszahlung mein Geld parken, da kaum noch Zeit für einen Aufschwung existiert? (z. B. in CB Geldmarkt Deutschland I P EUR" wo keine Schwankungen mehr stattfinden?

Gutes Szenario:

  • "Garantierte Rentenauszahlung" bei einem monatlichen Beitrag i.H.v.: x: 30.000€.
  • Ich habe immer auf einen Mix von Defensiv/Chance gesetzt und habe nun eine Höhe von insgesamt ca. 70.000€
  • Ich parke zu guten Zeiten das Geld in sicheren Anlagen und bleibe bei einer Rente von 70.000€

Vielen vielen Dank für das Lesen und alle Tipps und Tricks! Ich wünsche einen schönen Start in die Woche.

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Auszahlplan mit Kapitalverzehr oder Rentenversicherung - was ist die bessere Variante?

Wenn man fürs Alter zusätzlich vorsorgen will, um seine Rente aufzustocken - wie seht Ihr die Produkte "Auszahlplan mit Kapitalverzehr" und "Rentenversicherung" im Vergleich? Bin für Eure Meinungen dankbar!

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