Allgemeine Fragen zur Kleinunternehmer Regelung?

4 Antworten

Hallo,

Umsatzsteuer und Einkommensteuer sind getrennt zu betrachten.

Wenn Du gegenüber dem FA die Kleinunternehmerregelung gewählt hast und die Grenze von 17.500 EUR Umsatz auch einhältst, braucht Du da nichts zu machen.

Eine EÜR (im Rahmen der Einkommensteuererklärung) musst Du unabhängig vom Umsatz und Gewinn eigentlich immer machen, solange Du keine Buchführung betreibst. Wenn Das Deine einzigen Einnahmen sind, wird bis ca. 9000 EUR nichts passieren. Wenn das eine Nebeneinnahme ist, sind aber sicher Steuern nachzuzahlen, sobald Gewinn erzielt wird. Auch für 2017 und deshalb ist auch da eine EÜR zu machen. Und wenn Du Verluste hattest, werden die steuermindernd sein bzw. nach 2018 vorgetragen.

Viel Glück

Barmer

Barmer

So ist es.

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  1. Richtig, was willst Du denn zwischendurch machen? UStVa entfällt für Dich. Übrigens EÜR allein reicht nicht. Einkommensteuererklärung udn Umsatzsteuererklärung müssen schon dabei sein.
  2. Ja natürlich, woher sollte das Finanzamt sonst wissen, dass Du Kleinunternehmer bist udn ggf. keine Einkommensteuer zu zahlen hast. Übrigens, die 17.500,- sind ein Jahresbetrag. Für Sept-Dez. gelten damit 5833,33 Euro, die Du in der Zeit als Einnahmen nicht überschreiten durftest, sonst wärst DU 2018 kein Kleinunternehmer mehr.
  3. Du musst Steuer zahlen, wenn Dein zu versteuerndes Einkommen 2017 über 8.820,- ist. Nachzahlen musst Du, wenn Dein Lohnsteuerabzug (für den Fall einer abhängigen Beschäftigung) und die ESt-Vorauszahlungen geringer sind als die Jahressteuerschuld.

Genauer kann ich mich nicht ausdrücken, denn Du hast ncith geschreibe wovon Du bis ende Aug. 2017 gelebt hast.

erst mal Vielen Dank für die Antwort!

Ich bin nebenbei dualer Student und bekomme einen kleines Gehalt von rund 720€ brutto. Muss ich das auch mit einbeziehen?

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@DavidR
Ich bin nebenbei dualer Student und bekomme einen kleines Gehalt von rund 720€ brutto. 

das sind ca. 8.500,- p.A. Wenn Du keine Werbungskosten geltend machst wird die Pauschlae von 1.000,- abgezogen. bleiben 7.500,- für das letzte Jahr heißt es, mehr als 1.320,- Gewinn + Vorsorgeüauschale udn es kann Einkommensteuer herauskommen.

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Einkommensteuer muss nicht dabei sein, wenn keine anderen Einkünfte da sind, § 56 EStDV, Herr Binder.

Und eine Umsatzsteuerjahreserklärung muss auch nicht sein.

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@Petz1900

Wir bekommen hier in Berlin regelmäßig Mahnungen, wenn die 19er keine USt-Erkl. abgeben.

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@Petz1900
Und eine Umsatzsteuerjahreserklärung muss auch nicht sein.

Warum schreibst du nicht eigentlich lieber dort, wo du Ahnung hast? Selbstverständlich ist ein Kleinunternehmer verpflichtet, eine Umsatzsteuererklärung einzureichen.

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@EnnoWarMal

Wovon ich Ahnung habe und wovon nicht steht Ihnen jedenfalls nicht zu das beurteilen zu können.

Vielleicht können Sie eine Gesetzesgrundlage finden.

?

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@wfwbinder

Das mag ja sein, aber wie immer: Ich würde mich nach der gesetzlichen Grundlage erkundigen....
Nur auf 149 (1) berufen reicht nicht, wenn aus der EÜR ersichtlich ist, dass die Kleinunternehmerregelung gewählt wurde.
Theoretisch kann man alle drei Jahre zu Kontrollzwecken aufgefordert werden eine Jahreserklärung abzugeben, was ich persönlich aber auch für sinnfrei halte.  
 

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@Petz1900

Ich will ja nicht sagen, dass es immer richtig ist den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, aber wenn ich einen Mandanten bearbeite, der die Kleinunteregelung hat, dann kostet es mich ca. 5 Minuten am Computer die UStErkl aufzurufen und den Umsatz des Veranlagungsjahres udn den des Vorjahres einzutragen das ganze zu speichern und per Elster zu versenden.

Wenn ich diese 5 Minuten einspare und dann ein Schreiben des FA bekomme, dass die UStErkl. fehlt udn ich denen dann schreibe, dass sie mir bitte die gesetzliche Grundlage dafür mitteilen sollen, kostet mich das schon mal eher 15 Minuten.

Also wähle ich die Methode "Spende 5 Minuten und habe Deine Ruhe."

Mag sein, dass meine Art zu denken falsch ist, aber sie spart Nerven.

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@Petz1900

Der Stammtischbruder wird dem Studierten (wohl auf Pfarramt - Steuern können es nicht gewesen sein) mal so erklären, als wäre er ein Schuljunge (vielleicht kapiert er´s dann):

Ein "Kleinunternehmer" ist auch nichts anderes als jeder andere Gewerbetreibende auch.

Als solcher hat er eine USt-Erklärung abzugeben - eine Befreiung davon gibt es nicht. Vielleicht findest der Herr Petz aber eine Gesetzesgrundlage dagegen.

Im Gegenteil - für diesen Kreis wurden ja die entsprechenden "Kästchen" erfunden.

Und jetzt geh´woanders predigen.

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@wfwbinder

Denke ich mir.

Mich nerven nur die Finanzämter ab, die glauben immer alles anfordern zu müssen ohne gesetzliche Grundlage.

Gleiches gilt ja aber auch für Schätzungen, die bei 0.- €-Bescheiden ja in der Regel auch rechtswidrig sind.

Da bin ich allergisch :)

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@correct

Gesetzesgrundlage dagegen ?

Ich sehe schon, gleiches Stammtischniveau wie Ihr Kumpel, der Herr EnnoWarMal.

Seit wann gibt es Gesetzesgrundlagen, die aussagen, dass jemand keine Steuererklärung abgeben muss?

Tun Sie beide sich zusammen, da werden Sie schon klarkommen, da bin ich optimistisch.

Aber bei Ihrem Niveau weiß man doch ganz klar, dass jeder Gewerbetreibender Steuererklärungen abgeben muss (auch ohne Gesetzesgrundlage wohlgemerkt).
Das ist doch genau so eindeutig wie man eben weiß, dass Finanzbeamte keine Steuern zahlen.
Oder dass Zitronenfalter Zitronen falten.

Ich merke schon, ich kann mich gar nicht mehr bremsen ob dieser hier verbreiteten "Weisheiten"........  

Predigen liegt Ihnen bestimmt auch eher.

Die reden auch von imaginären Wesen, da fühlen Sie sich wohl......

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@Petz1900

"Seit wann gibt es Gesetzesgrundlagen, die aussagen, dass jemand keine Steuererklärung abgeben muss?" - eben.

Aber es gibt ein Gesetz, dass er eine abgeben muss (ohne Ausnahme).

Er kapiert nichts.

Von welchem Stammtisch wurde er wohl verbannt?

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@Petz1900
Gleiches gilt ja aber auch für Schätzungen, die bei 0.- €-Bescheiden ja in der Regel auch rechtswidrig sind.

Das mag ja alles sein und ich bin kein Finanzbeamter. Ich sage mal ich als Berater habe es leicht (darf man ja eigentlich nciht sagen, aber für diesen speziellen Fall mal ja), wenn der Mandant keine Unterlagen bringt, kann ich keine Erklärung erstellen und somit keine für ihn abgeben. Akte zu, Fall erledigt.

Beim Finanzbeamten stelle ich mir vor, der hat einen StPfl. der jahrelang regelmäßig Erklärungen abgegeben hat. ERgebnisse immer geringer. Irgendwann bleiben die Erklärungen aus und die Mahnungen ohne Wirkung.

Es kommt aber auch keine Post zurück "Empfänger verstorben" also lebt der vermutlich noch.

Der Finanzbeamte will die Akte auch zu haben. Verdächtige Kontrollmitteilungen liegen nicht vor. Ich bin nun kein Finanzamtsinsider, aber wenn der einfach den Fall vom Tisch haben will, dann schätzt der die Gewinne auf 9.000,- Euro mit entsprechendem Ergebnis Steuer 0, Euro und hat seine Ruhe.

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@correct

Bitte benennen Sie die Gesetzesgrundlagen und predigen Sie nicht Ihre imaginären Geister.....

Bitte zusammen mit Feldenkraiskumpel Herrn EnnoWarMal....

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@Petz1900

Nicht in der Lage selbst nachzusehen? Auch das noch !!

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@correct

ich finde Ihre Fundstellen nicht. Aber das ist mein Problem.
Ihre AO ist auch eine andere als meine, daher finden wir nicht die gleichen Gesetzestexte.

Besprechen Sie das doch mal Herrn Wal in Ihrer psychodelischen Predigtrunde.
Und dann melden Sie sich wieder.

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@Petz1900

Der Enno würde vielleicht sagen:

"Ein Blick ins Gesetz - hier § 149 AO - würde genügen."

Das würde aber bei Dir nichts helfen - Dir würde schon irgendein Mist einfallen, nur um Dich irgendwie rauszuwinden.

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@correct

Na dann will ich mal auflösen:

Gesetzliche Grundlage ist § 18 (3) Satz 1 UStG: "Der Unternehmer hat für das Kalenderjahr oder für den kürzeren Besteuerungszeitraum eine Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln..."

Wenn das Finanzamt bei Oma Uschi, die das Gartenhäuschen an den netten Studenten vermietet, auf eine Umsatzsteuererklärung verzichtet, verstößt es zwar gegen das Gesetz, aber es ist allgemein anerkannt, dass aus verfahrensökonomischen Gründen das Kennzeichen U nicht gesetzt wird.

Man stelle sich den Schreck von Oma Uschi vor, wenn sie plötzlich erfährt, dass sie Unternehmerin ist! Und dann noch, wo von vornherein klar ist, dass aus der UStE keinerlei Erkenntnis zu gewinnen ist.

Nur - bei einem gar gewerblichen Unternehmer funktioniert das nicht, und ohne UStE kann das Finanzamt nicht wissen, dass man immer noch Kleinunternehmer ist.

Hoffe geholfen zu haben.

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@correct

ja, weil Sie meine wichtigen Unterhaltungen mit dem Fachmann Herrn Binder nicht lesen.
Sie ergeben sich ja lieber in Stammtischweisheiten.

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@EnnoWarMal

Nonsens.
Ihr Kommentar liest sich wie § 25 EStG ohne § 56 EStDV zu beachten.
Oder wie § 14a GewStG ohne § 25 GewStDV zu beachten.

Aber so kennen wir Sie ja.

Hoffe Ihnen etwas aus dem Basiswissen des Steuerrechts beigebracht zu haben.

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@Petz1900

Wenn Du schon dem Enno nicht glaubst, wem dann?

Aufgepasst !!

Wenn jemand ein Gewerbe anmeldet, dann wird beim Finanzamt automatisch das U-Signal gesetzt.

Und das verlangt Befriedigung - eine USt-Erklärung tut das.

Wird sie nicht abgegeben erfolgt das übliche Prozedere.

Soviel zu Deinen "wichtigen Unterhaltungen" - der Herr hat auch die Nase voll von Dir (ebenso wie der Support, der ja endlich einiges von Dir gelöscht hat).

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@Petz1900
"Hoffe Ihnen etwas aus dem Basiswissen des Steuerrechts beigebracht zu haben."

Das hoffte ich auch. Bisher habe ich jedoch leider immer nur Einblick in gefährliches Halbwissen bekommen. Sie sollten weniger in der BILD nach Steuerthemen suchen.

Übrigens..... zu § 18 UStG äußern sich in der UStDV die §§ 46 bis 61a. Bitte mal heraussuchen, was da zur Abgabe derUmsatzsteuererklärung geschrieben steht. Danke.
.
.

.

.

Spoiler.

.

Nix steht da.

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@correct

Ein automatisch gesetztes U-Signal ist keine rechtliche Begründung.

Sie haben mir ein Theologiestudium vorgeworfen, obwohl Sie mich nicht kennen.

Sie gehen predigen, haben Sie gesagt.

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@Petz1900

Soweit kennt man dich inzwischen, dass du von Steuern und AO ebensoviel Ahnung hast wie die Kuh vom Stricken - und wenn man dir Paragrafen zitiert, dann interessieren sie dich nicht.

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@Petz1900

siehe oben:

"Ein Blick ins Gesetz - hier § 149 AO - würde genügen."

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@correct

Aha.
Ausgangsfrage:
"Bin ich als Kleinunternehmer verpflichtet eine Umsatzsteuererklärung abzugeben?"

Ihre Antwort: 
"Steht doch in 149 (1) AO".

Faszinierend.  

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Mal eine Frage in die Runde der Diskutanten, helfen wir dem Frager mit dieser Diskussion?

Für den ist es doch relativ klar, das Finanzamt schickt ihm eine Mitteilung er solle seine Steuererklärungen abgeben und er sollte es tun, anstatt sich auf eine Diskussion einzulassen, bei der er den Kürzeren zieht.

Ich sehe § 18 (3) UStG auch als eindeutig an, wohlwissend, dass bei VermieterUnternehmern mit geringem Umfang Ausnahmen gemacht werden.

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@wfwbinder

"dass bei VermieterUnternehmern mit geringem Umfang Ausnahmen gemacht werden" - das sind dann sowohl Entgegenkommen und Arbeitsvereinfachung einer Person.

Dem Gesetz wird damit nicht Genüge getan - ist hier aber auch egal.

Wenn die Aufforderung kommt, ist ihr Folge zu leisten.

Die Person kann nämlich auch ganz anders (Schätzung, Zwangsgeld).

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@correct

Ja, aber @EnnoWarMal hat zumindest hier in Berlin Recht. Keiner gibt die Erklärung für die Vermieter von Einzelgaragen ab, ohne das aufgefordert wird udn bei denen kommt nach meiner Erfahrung nie eine Aufforderung.#Wo sie immer kommt, sind Gewerbetreibende auch mit geringem Umfang.

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@wfwbinder

Richtig, die haben ja auch kein Gewerbe angemeldet - womit es auch kein Signal U gibt.

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  1. grundsätzlich ja, aber nur dann, wenn keine anderen Einkünfte da sind
  2. ja, warum auch nicht
  3. kommt auch auf die anderen Einkünfte an, bei Gewinnen aber sehr wahrscheinlich, aber auch nicht unbedingt

"grundsätzlich ja, aber nur dann, wenn keine anderen Einkünfte da sind" - bei jeder anderen Person würde man "Blödsinn" sagen.

Dir aber sollte man glauben - Du hast das ja studiert.

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Vielen Dank im voraus für die Antworten.

Gruß Tobi

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