Alles Geld auf Bausparvertrag?

5 Antworten

Ich würde mich vorher selbst mal informieren und anschließend ein Beratungsgespräch bei der Bausparkasse vereinbaren. So hast du die beste Chance eine für dich möglichst gute Lösung zu finden. 

Ansonsten gehe ich auch davon aus, dass es bezüglich Einzahlungen ein Limit gibt. War bei mir bei einem alten Bausparvertrag mit ähnlichem Zinssatz natürlich auch der Fall..

"Wie viel Geld sollte ich jedes Jahr dort einzahlen ? Wie viel kann ich
überhaupt einzahlen? Gibts dort ein Limit seitens der Bausparkasse?"

Du kannst darauf wetten dass es ein Limit gibt. Die Bausparkasse wird bei diesen hohen Zinsen sehr wahrscheinlich nicht mehr als den sogenannten Regelsparbeitrag akzeptieren und keinerlei Sonderzahlungen.

Sprich mal mit der Bausparkasse welchen maximalen, regelmäßigen Sparbeitrag sie akzeptiert und ob eventuelle dieses Jahr noch eine einmalige Sonderzahlung möglich ist.

Wenn Du die Bausparkasse um Rat fragst, wirst Du mit Sicherheit einen neuen Vertrag bekommen der "total günstige" Darlehenskonditionen hat.

Die Bausparkassen wollen gerne solche Altverträge loswerden.

Aus meiner Sicht hast Du zwei Möglichkeiten.

1. Lese das kleingedruckte. Da steht drin, unter welchen Bedingungen Du überhaupt die 4% bekommst. Das i.d.R. Abhängig vom angesparten Betrag und einer Zeitkomponente.

2. Gehe mit dem Vertrag und "Kontoauszug" zu einen unabhängigen Fachmann. Der kann Dir dann einen Rat geben, nachdem er sich eingelesen hat.

Anm.:

Vor kurzem hat ein Gericht gegen eine Bausparkasse entschieden. Hier darf der Sparer solange weiter sparen, bis die Bausparsumme erreicht ist.

Die Bausparkasse hatte argumentiert, dass Sie ja die Kundengelder als Darlehen empfängt. Erst nach der Beanspruchung des Darlehns seitens des  Bausparers "dreht" sich das Schuldverhältnis. Ihrer Ansicht nach steht dem Darlehensnehmer ein Sonderkündigungsrecht zu.

Das Gericht drehte das gegen die Bausparkasse. So lange der Sparer regelmäßig einzahlt, kommt er seiner Pflicht als Darlehensgebe nach. Ohne Vertragsstörung kein Sonderkündigungsrecht. Erst wenn er aufhört einzuzahlen, was nicht zu vermuten ist, liegt eine Störung vor.

Wenn der Bausparsumme erreicht ist, ist auch der Ansparvorgang beendet. Dann kann die Bausparkasse oder der Bausparer kündigen.

Wer hat noch schlechte Erfahrungen mit der Bausparkasse Wüsterot gemacht?

Bericht über eine unglaubliche Finanzierungsgeschichte der Bausparkasse Wüstenrot: Denn diese haben mir eine Finanzierung verkauft, die die Wüstenrot selbst Ihren Kunden nicht erklären kann. Die Geschichte: Es begann im Jahr 2004, ein Bezirksvertreter dieser Bausparkasse ist bei mir aufgetaucht, und da ich seit Jahrzehnten Kunde bin, habe ich diesem fast blind vertraut. Es drehte sich um eine Umschuldung einer Finanzierung, die 10 Jahre zurücklag. Der Vertreter bot mir eine Finanzierung von 3,6% an, über einen Bausparvertrag von 280 000 EUR. Aber da ich eine Ansparrate von 30% leisten sollte, so hätte ich in 2 Jahren 84 000 EUR in bar einzahlen müssen. Der Vertreter wusste über meine anderen Verbindlichkeiten bescheid, dass solches mir nicht möglich ist. Dazu kam nach einem Bescheid der Wüstenrot, dass ich nach 2 Jahren wenn das Geld gebraucht wird, Rückzahlungsraten von zirka 1 860 EUR monatlich anfallen, und ich schon für die Rückzahlung der Schuld eine Lebensversicherung hatte. Und da ein solches Finanzierungsmodell nicht in Frage kommt, wegen monatlicher Zahlung von Beiträgen in Höhe von 1 825 EUR zu der genannten Lebensversicherung, habe ich den Vertrag gekündigt, weil diese Aufwendungen meine finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Aber dieser Vertreter hat meine Bedenken zerstreut, und mir zugesichert dass man in diesem Fall auf die Rückzahlungsraten verz

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