ALG2 absolut kein Geld?

4 Antworten

Das ist alles alles tragisch, aber andererseits bist Du in keinen besser oder schlechteren Lage als ein uberraschend obdachlos Gewordener.

Deine Wohnsituation ist aber offensichtlich nicht beeinträchtit, also ist das nicht zu lösen.

Primär geht es also um Soforthilfe und Überrgangslösungen.

Dabei musst Du jetzt selbst aktiv und kreativ werden und hast die Wahl zwischen "Essen" und "Schämen".

  • Es existieren soziale Einrichtungen, wo es kostenloses Essen gibt, wenn nicht, dann läute beim Pfarrhof und schildere -Deine Not. Dort lässt dich keiner hungern.
  • Wie schaut es mit Gegenständen aus, welche Du in ein Leihaus bringen kannst, um temporär Geld zu bekommen und später wieder auszulöscn; Smartphone, Laptop, Uhr usw., Hier hast Du die Wahl zwischen "aber das brauche ich doch unbedingt" und "ich habe kein Geld für Essen".
  • Weitere Möglichkeit ist dann, zu betteln. Das ist natürlich beschämend, aber diese Hemmschwelle musst Du einfach überwinden. Male Dir ein Schild mit der Aufschrift "Habe Hunger, aber kein Geld" und setz Dich an einen frequentierten Ort.
  • Auch "Containering" ist eine Lösung gegen Hunder, also vernichtete Lebensmittel bei einem Supermarkt aus dem Container zu holen.

Sei Dir bewusst, dass es nur eine Lösung auf Zeit ist, solange, bis die staatliche Unterstützung fliesst. Es gibt Personen, die ihr restliches Leben mit derartigen Vorgehensweisen verbringen müssen.

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  • "Auch "Containering" ist eine Lösung gegen Hunder, also vernichtete Lebensmittel bei einem Supermarkt aus dem Container zu holen"
  • das solltest Du bleiben lassen, weil Diebstahl
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@correct

Grundsätzlich ja, ist aber sehr von der Toleranz des Marktbetreibers abhängig und wird inzwischen weitgehend akzeptiert.

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Ich habe seit mehreren Wochen absolut keinen Cent mehr und habe seit letzten Sonntag nix gegessen

Das Jobcenter hat die Möglichkeit einen Vorschuss zu zahlen, aber es gibt in fast jeder Stadt kirchliche, oder städtische Organisationen, die eine Suppenküche betreiben.

Hallo,

bei deiner Situationsschilderung tun sich bei mir momentan mehr Fragen als Antworten auf. :-(

Deshalb:

..." Heute werde ich diese Anträge beim Jobcenter abgeben gehen......"

und diese Anträge nicht nur an der Rezeption abgeben, sondern gleich an diesem Termin neben der Soforthilfe auch Ausbildung/Kindergeld u.v.m. ansprechen !

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Danke :) Hatte ich noch vergessen.

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@Rechtlich

Alles gut....... wie heißt es doch:

" zusammen sind wir stark " ! :-)

In der ganzen Schilderung ist etwas nicht so stimmig ! Siehe auch Antwort wfwbinder.

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@Gaenseliesel

Wenn ich den Sachverhalt richtig verstehe, dann hat der Fragesteller bisher das Dolce Vita genossen und weil sich die Eltern verkalkuliert haben ist er nun in der realen Welt angekommen. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass er bisher keiner Arbeit nachgegangen ist und sich jetzt genötigterweise beim Jobcenter arbeitssuchend gemeldet hat. Nun soll es die soziale Hängematte wieder richten. Dafür habe ich wenig Verständnis, dass die Allgemeinheit zur Kasse gebeten wird, weil man durch sein eigenes Verhalten sich selbst in diese missliche Lage gebracht hat.

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@Snooopy155

sehr richtig, in diese Richtung gingen auch meine Gedanken !

Allerdings, so ganz unschuldig sind die Eltern an dieser prekären Lage ihres Sohnes auch nicht.

Der Sohn ist mit 23 Lenzen noch jung und lernfähig ! Jetzt, leider erst spät, bekommt er einen "Lehrmeister" an die Hand (die Eltern haben diesen Part offensichtlich versäumt) der ihm vorgibt, wie sein Leben eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen ist.

Er wurde (unvorbereitet ?) ins "kalte Wasser" geworfen, etwas Mitgefühl habe ich schon.

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@Snooopy155

Dafür ist die soziale Hängematte da - sie macht keine Unterschiede.

Man kann Deine Gedankengänge irgendwie nachvollziehen - verstehen kann man sie nicht.

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ALG2, Elterngeld, Bafög, Alleinerziehend - wer kennt sich aus?

Guten Tag, ich bin 18 Jahre alt, wohne in NRW und habe vor 10 Monaten mein erstes Kind geboren. Ich musste meine Schulausbildung nach der 11. Klasse unterbrechen und beziehe deshalb seit etwa einem halben Jahr Elterngeld und ALG2.

Der Kindsvater und ich lebten bis vor kurzer Zeit zusammen in meiner Wohnung, welche zu 2/3 vom Jobcenter bezahlt wurde, da der Kindsvater eine Ausbildung absolviert und seinen Teil selber bezahlen kann.

Außerdem bekomme ich 190€ Kindergeld für unser Kind und bis nächsten Sommer 150€ Elterngeld. Da ich endlich einen Kita-Platz bekommen habe, steige ich im neuen Schuljahr wieder in die Schule ein und kann mein Wirtschafts-Abitur machen. Ab dann soll ich laut Jobcenter Schüler Bafög beantragen, allerdings kann mir nicht einmal meine Schule sagen, ob mein Bildungsgang Bafög-berechtigt ist.

Da ich mich leider von meinem Freund getrennt habe, bin ich nun alleinerziehend und wüsste jetzt gerne, ob und was ich nun beantragen kann ( beim ALG2 und Elterngeld ) und welche Unterlagen ich dazu benötige. Außerdem wüsste ich gerne, ob und wie lange das Jobcenter die Miete meines Exfreundes übernimmt, bis ich eine andere Wohnung in der Nähe gefunden habe. Im Internet stehen hunderte verschiedene Aussagen zu dem Thema, da kaum einer den gleichen Fall erlebt wie ich.

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen!

Liebe Grüße, Leah

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Grundsicherung bei voller Erwerbsminderungsrente - Zuständigkeit im ersten Leistungsmonat?

Seit längerer Zeit beziehe ich ALG2. Nachdem im vergangenem Jahr ein vom Jobcenter beauftragtes Gutachten zu dem Ergebnis kam, dass ich für einen längeren Zeitraum als 6 Monate weniger als 3 Stunden täglich arbeitsfähig sei, wurde ich vom Jobcenter aufgefordert, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Dem bin ich gefolgt.

Im Januar diesen Jahres erhielt ich sodann vom Rententräger einen Rentenbescheid mit folgenden Eckdaten:

  • auf meinen Antrag erhalte ich Rente wegen voller Erwerbsminderung
  • die Rente beginnt am 01.02.2015 und endet am 31.12.2018
  • sie wird für die Zeit ab 01.02.2017 laufend monatlich gezahlt
  • die Rente für den jeweiligen Monat wird am Monatsende ausgezahlt

Es wurde eine Nachzahlung vom 01.02.2015 bis 31.01.2017 errechnet, die nicht ausgezahlt sondern offenbar an das Jobcenter überwiesen wird. Soweit alles nachvollziehbar.

Im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht habe ich das Jobcenter vom o.g. Rentenbescheid informiert. Dieses teilte mir am Telefon mit, dass meine monatliche Rente weit unter dem ALG2-Satz liegt und ich mich an das zuständige Sozialamt wenden und einen Antrag auf Grundsicherung stellen müsse. Das tat ich - die Bearbeitung dieses Antrages läuft noch. Mir wurde weiterhin mitgeteilt, dass das Jobcenter die Leistungen im Januar für die Zeit ab Februar 2017 einstellen wird und somit das Sozialamt für mich zuständig sei, da ab 01.02.2017 Erwerbsminderungsrente gezahlt wird.

Auf Nachfrage beim Sozialamt teilte mir das Sozialamt mit, dass die erste Leistungen zur Grundsicherung erst ab 01.03.2017 erfolgen würde und das Jobcenter noch für den Monat Februar für mich zuständig sei.

Also habe ich mich wieder an das Jobcenter gewendet. Die meinen, dass für den Monat Februar bereits das Sozialamt für mich zuständig sei, da ja die Rente ab 01.Februar gezahlt werde. Ich könne daher lediglich ein Darlehen in Höhe der Leistung für Februar beim Jobcenter beantragen, welches ich jedoch an das Jobcenter zurück zahlen müsse.

Nun ist für mich nichts mehr klar.

Die Rente beginnt am 01.02.2017 und wird zum Monatsende gezahlt. Das scheint der Streitpunkt zwischen den Ämtern. Das Jobcenter meint, dass somit das Sozialamt auch ab 01.02.2017 für mich zuständig ist. Das Sozialamt meint, da die Rente erst Ende Februar zur Auszahlung kommt, sei bis dahin noch das Jobcenter zuständig.

Fazit: Für den Monat Februar will weder der eine noch der andere zahlen.

Und wenn ich mich zur Überbrückung auf ein Darlehen des Jobcenters einlasse, muss ich dieses dann von meinen Grundsicherungsleistungen der Folgemonate ans Jobcenter zurückzahlen - am Ende wäre dann also wiederum keine Leistung für Februar erfolgt.

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