Alg1 Berechnung nach Kündigung nach der 3jährigen Elternzeit ?

1 Antwort

Na, das ist wirklich eine bittere Pille. ..,-(

In deinem Fall wird das ALG1 nach einer bestimmten Pauschale fiktiv bemessen (§ 152 Abs. 1 SGB III). Diese fiktive Bemessung richtet sich nach Deiner beruflichen Qualifikation und Deinem Wohnort  (Ost/ West).

Näheres liest Du bitte hier: http://trabhardt-arbeitsrecht.de/arbeitslosengeld-nach-elternzeit/

Ganz am Ende des Artikels sind die Tageswerte (€) je Qualitätsstufe und Wohnort angegeben. Diesen bitte mit 30 (Tage) multiplizieren.

Zum Thema Kündigung wegen "Arbeitsmangel" solltest Du so schnell als möglich Kontakt zu einem versierten Rechtsanwalt für Arbeitsrecht aufnehmen - schon alleine deswegen, weil diese Form der Kündigung an ganz bestimmte, eng gefasste Regularien gebunden ist und dir ggf. eine Abfindung zusteht. 

Lies bitte hier: http://www.dr-hildebrandt.de/betriebsbedingte/betriebsbedingt_01.htm

Mach Dir auch die Mühe, die diversen Unterlinks auf der Seite durchzustöbern. In den seltensten Fällen kommt der Arbeitgeber mit einer solchen Kündigung tatsächlich vor Gericht durch - zumindest wenn er schon länger als ein halbes Jahr existent ist (was in deinem Fall wohl der Fall ist) und mehr als 10 Mitarbeiter hat.

Ich wünsche Dir starke Nerven und viel Glück!

Vielen lieben Dank !!!

Das ist ja nicht so toll...werd es mal durchlesen und durchrechnen...

Mit der Kündigung. ..wir sind eine ganz kleine Firma mit weit unter 10 Mitarbeitern und waren quasi mit mir noch 2 .

Also denke ich ist da nix mit Abfindung. ..

Liebe grüße  :)

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@natalia777

Gegen die Kündigung wirst Du wegen der Betriebsgröße kaum etwas ausrichten können, aber trotzdem muß Dein Chef ein paar Regeln einhalten. Die Kündigung muß schriftlich unter Angabe von Gründen efolgen. Dann schaue mal in Deinen Arbeitsvertrag, welche Kündigungsfrist eingehalten werden muß, im Zweifel gilt die gesetzliche Regelung. Oftmals greift hier dann auch die verlängerte Kündigungsfrist für den Arbeitgeber.  Für die Berechnung des ALG1 wirst Du also in jedem Fall noch mindestens einen, oftmals aber mehrere Monatslöhne erhalten; daran orientiert sich dann auch die Berechnung für ALG1.

Mit der Kenntnis, dass Dir die Kündigung ausgesprochen wird solltest Du Dich auch frühzeitig an das Arbeitsamt als arbeitssuchend wenden um keine Fristen zu versäumen. Hier gilt meines Wissens noch die 3-Monatsfrist vor Ende des Arbeitsverhältnisses.

Der Rest ist dann Verhandlungsgeschick mit dem Arbeitgeber ob noch eine kleine Abfindung auf freiwilliger Basis gezahlt wird.

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@Snooopy155

Du hast mir mit deiner Antwort wirklich sehr geholfen!! Danke! ;) Hab mich jetzt durchgelesen und das mit der fiktiven Bemessung in meinem Fall garnicht schlecht... Das mit dem ...sagen wir mal 1 Lohn für Mai wird dann also in die fiktive mit reingerechnet ? Also quasi 11 Monate nach der Tabelle und der 12te Monat mit dem Lohn?

Mein Chef sagte unter 10 Mitarbeitern müsse man nichtmals einen Grund angeben... aber da werde ich mich jetzt auch durchlesen ;)

Montag dann zur Arge und auf baldigen neuen Job hoffen :D

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@natalia777

Selbst wenn er keinen Grund angeben muß, die Kündigug muß schriftlich erfolgen und er hat als Arbeitgeber die verlängerten gesetzlichen Kündigungsfristen einzuhalten; es sei denn es wurde in Arbeitsvertrag explizit etwas anderes vereinbart. Damit solltest Du auf mindestens 2 Monatslöhne kommen

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@Snooopy155

Das mit den verlängerten Fristen versteh ich nicht ganz... das wäre doch nur der Fall wenn ich länger als 2 Jahre dort beschäftigt gewesen wäre? Waren aber nur 1,5 Jahre bis zur Elternzeit...

(Im Vertrag steht nix also in meinem Fall gesetzliche )

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Hallo, also folgendes. Nach meiner Elternzeit als Alleinerziehende bietet mir mein Arbeitgeber unmögliche Zeiten an und Überstunden ohne Ende. Hab mich beim Amt erkundigt und darf Aufhebungsvertrag unterschreiben ohne dass ich eine Sperre bekomme, auf Grund von mangelnder Kinderbetreuung. Nun gut bekomme dann Alg1 das sind etwa 760 Euro. Für zwei Personen zuwenig, deshalb darf ich noch zusätzlich mit Alg2 ergänzen hat mir heute das Amt gesagt....Nun folgendes in meiner Firma ist es recht üblich dass man Aufhebungsverträge bekommt und auch Abfindungen. Arbeite dort nun 13 Jahre gesamt mit 3 Jahren Elternzeit. Nun die Frage falls ich Abfindung bekomme darf ich es dann bei Alg1 und ergänzendes Alg2 behalten oder dann erst gar kein ergänzendes Alg2 beantragen? Wie sieht es aus wenn ich die Abfindung verbraucht habe? Dürfte ich dann wieder zusätzliches Alg2 beantragen? Und in welchem Zeitraum? Bin bei Alg1 nun praktisch 15 stunden wöchentlich für den Arbeitsmarkt zur Verfügung, da alleinerziehend von Kleinkind und Kindi geht von 7.30 -12 uhr habe sonst niemanden wo mein Kind betreuen kann.

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