ALG II Empfängern steht Private Altersvorsorge zu, welche vom Amt bezahlt wird.

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Schonvermögen / Freibetrag

Im Gegensatz zum Arbeitslosengeld I werden bei der Bewilligung von ALG II Vermögensbestandteile des Antragsstellers (Sparbuch,Wertpapiere oder ggf. auch ) angerechnet und einbezogen. Davon ausgenommen sind Freibeträge bei der Vermögensanrechnung ("Schonvermögen"). Dazu zählen: Um eine Altersvorsorge zu gewährleisten, bleibt ein Vermögen von 750 Euro pro Lebensjahr (vorher 250 Euro) anrechnungsfrei. Hierbei geht es aber nur um das Schonvermögen für die private Altersvorsorge und nicht um allgemeines Vermögen. Außerdem sollen Arbeitslose künftig ihre private Altersvorsorge nicht mehr aufbrauchen.

Bei dem allgemeinen Vermögen richtet sich die Höhe des Freibetrages nach dem Alter des Arbeitslosen und dessen Partner. Der Freibetrag für "Erspartes" beträgt 150 Euro pro Lebensjahr.

Quelle: http://www.finanztip.de/recht/sozialrecht/arbeitslosengeld-II.htm

Hallo, ich bin leider schon längere Zeit arbeitslos und kann sagen, das AA zahlt nur den Lebensunterhalt, Nebenkosten (außer Strom) und Miete (angemessen.). Mehr nicht. Also - nicht ärgern. Ich würde lieber arbeiten und alles selbst bezahlen.

Kind fällt wegen Vermögen über Freibetrag aus BG bei ALG-II-Bezug: Anspruch auf Bildungspaket?

Mein Mann und ich beziehen Arbeitslosengeld II (Aufstockung).

Da unser 10jähriger Sohn bei Antragstellung im Mai über Sparvermögen etwa in Höhe des doppelten Freibetrages verfügte, ist er aus der Bedarfsgemeinschaft herausgefallen, so dass er keine Leistungen nach dem SGB II erhält. "Durch Abbau des Vermögens kann der Lebensunterhalt gedeckt werden." (Zitat aus dem Bescheid)

Sein Vermögen liegt auch jetzt noch über dem Freibetrag. Haben wir dennoch Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket?

Und:

In welcher Höhe würden wir ALG-II-Leistungen für ihn erhalten, wenn der Freibetrag in Höhe von insgesamt 3.850 € nicht mehr überschritten wird?

Bei den Kosten der Unterkunft und Heizung gehe ich davon aus, dass für mich und meinen Mann jeweils 1/3 der anerkannten Kosten berücksichtigt wurden, so dass für unseren Sohn dann auch 1/3 dieser Kosten gezahlt würden. Ist das so?

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