ALG I und ESt-Erklärung

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Dies sind zwei paar Stiefel. Das Bemessungsentgelt für Arbeitslosen wird um fiktiv berechnete Steuer und So- zialversicherung gekürzt 21% und um die Steuer, dies hat aber mit der Steuererklärung für das abgelaufene Jahr zu tun. Hierfür bekommst du von der Arge eine Betrags Bestätigung für 2012 für das Formular N. Dieser Betrag ist nicht steuerpflichtig, wird aber fiktiv mit einbezogen, und erhöht den Steuersatz für den tatsächlichen Arbeitsverdienst.

Beispiel:, nach Steuerklasse I = Grundtabelle 20.000 Arbeitseinkommen Steuer 2701 und 13,5050%.

Aber, 20.000 und 4.000 AL! 24.000 fiktiv, Steuer 3815 ergibt 15.8958 %,Die Steuer für den Arbeitsverdienst von 20.000 ( zu versteuerndes Einkommen) wird die Steuer mit 15,8958 fällig, ergibt Euro 3.181,66 Steuer statt 2701 ohne Progression. Bei voller Steuerpflicht für die 24.000 wären es Euro 3815 Steuer.

MfG.

Hallo, danke für die Antwort mit der fiktiven Besteuerung.

Das muss man aber wirklich schon wissen - aus dem Bescheid des Arbeitsamts (Abzug "für die Lohnsteuer, die im Jahr [des] Anspruchs entstand") wird das nicht klar.

Außerdem ist es ein bisschen blöd, dass es da keinerlei Ausgleich stattfindet, denn bei mir wurden 16% abgezogen, obwohl ich in diesem Jahr am Ende (auch mit Progression) wesentlich weniger zahlen werde.

Kann ich das mit der fiktiven Besteuerung irgendwo nachlesen? Im Internet finde überall nur die pauschale Aussage, dass ALG I nicht steuerpflichtig sei, im besten Fall mit der Anmerkung über Progression.

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Das ALG I passt in den Mantelbogen, Zeile 94. Rechnen musst du da nicht nur den Betrag aus der Meldung übernehmen.

Das Finanzamt weiß übrigens bereits wie viel Lohn du erhalten hast und welche Ersatzleistungen du bezogen hast, da die BAfA und der Arbeitgeber die Daten elektronisch melden.

Sämtliche Zettel sind für deine Unterlagen bestimmt.

Wer ALG I bezieht, der hat in der Regel auch im Jahr davor Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit gehabt und gibt daher Anlage N ab, daher kommt das ALG I eher dorthin, oder (aber in Zeile 29, nicht 27, wie ich zuerst meinte)?

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@mregine

Ob du es in Anlage N oder in den Mantelbogen einträgst ist egal, es kommt aufs gleiche raus.

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Hallo ,

ich bin hier leider nicht im Klaren und wurde aus webrecherchen auch nicht schlauer..

Folgendes zur Sachverhalt..

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5-tel Besteuerung wird angewandt.

Steuern werden mit der Gehaltsabrechnung 02/2016 abgezogen.

Drei monate kein Einkommen und weitere 7 Monate ALG Bezug .. also 1500 Euro Monatlich

Das Einkommen für das Jahr 2016 sieht dann wie folgt aus...

01 und 02/2016 regulär Einkommen = ca. 7000 EUR + ALG 1 = 7x 1500 = 10500 EUR

Macht zusammen 17.500 EUR Jahreseinkommen.

Falls ich keinen Anschlussjob finden sollte, kriege ich mit der Steuererklärung 2016 im Jahr 2017 eine Rückerstattung oder eher eine Nachzahlung.

Steuerklasse 3 mit 3,0 Kinder

Danke für eure Hilfe

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Mein Lohn ist aktuell so gering, dass keine Lohnsteuer anfällt. Der Steuerfreibetrag 2013 beträgt 8.130 Euro, summa summarum komme ich mit meinem zu versteuernden Einkommen aber darüber (ich beziehe keine anderen Einkünfte). Hier kurz die Eckdaten: Bruttolohn: 920 Euro (Jan-Dez.), Werkstudent also nur RV-Beiträge, ergibt nach meiner Rechnung irgendwas über 9000 Euro ;-) zu versteuerndes Einkommen. Als Arbeitnehmer bin ich ja grundsätzlich von der Abgabepflicht einer ESt-Erklärung befreit - aber der Staat lässt sich doch die Einkommensteuer nicht einfach entgehen? Leider finde zu diesem Thema nichts, um diese Frage hinreichend beantworten zu können.

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Hallo,

ich werde in diesem Jahr nur einen Monat sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein, in diesem allerdings über 667€ (Freibetrag pro Monat) verdienen, jedoch unter 8004€ (Freibetrag pro Jahr). Ich hatte keine anderen steuerlich relevanten Einkünfte in diesem Jahr und werde (ausser diesem einen Gehalt) voraussichtlich auch keine haben. Ich nehme an, dass mir dennoch ganz normal Lohnsteuer (in meiner betreffenden Steuerklasse) abgezogen wird. Dass ich dieses Geld im nächsten Jahr im Rahmen einer Einkommensteuererklärung wiederbekommen kann, ist mir bewusst. Ich würde jedoch gern wissen, ob es möglich ist, dem Finanzamt meinen Sachverhalt zu schildern und quasi gar nicht erst Lohnsteuer zu zahlen.

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