Aktivierungspflicht bei Nutzungsrechten/Lizenzen

2 Antworten

Genau richtig, ihr zahlt für die Nutzung der Software sozusagen eine Miete.

Ob nun monatlich, oder Quartalsweise ist sozusagen egal.

Was anderes wäre es, wenn Ihr die Lizenz erworben hättet und den Kaufpreis in Raten zahlen würdet.

Die ratierliche Lizenzzahlung ist sofortige Betriebsausgabe.

Du kannst ja mal spaßeshalber die Summe der Lizenzzahlungen über die Vertragslaufzeit addieren und dann linear auf die Nutzungsdauer verteilen; da sollte dann der gleiche Betrag herauskommen. Die degressive Abschreibung ist ausgeschlossen.

mE sehe ich dennoch einen Unterschied, denn Lizenzahlungen und AfA mögen zwar betragsmässig übereinstimmen, aber wo bleibt bei reiner Lizenzzahlung die Aktivierung?

Oder habe ich nen Denkfehler?

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@freelance

Nein, da ist kein Denkfehler. In diesem Fall wird nicht aktiviert. Du hast das in Deiner Antwort auch schön beschrieben. DH!

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Inwiefern betrifft dies jetzt aber nur Freiberufler oder auch normale Gewerbetreibende wie mich, die ansonsten die Bedingungen für die Istbesteuerung erfüllen? Spielt es nur eine Rolle, welche Gewinnermittlungsart man ggü dem FA meldet, oder welche man tatsächlich "intern" verwendet? (Das Ergebnis ist ja für das FA dasselbe).

Andererseits wäre die Bilanz ja falsch und unbrauchbar, wenn sie der Rechtsprechung nach garnicht existieren dürfte... Bin hier etwas ratlos.

Zu den Hintergründen:

  • Ich war bisher Kleinunternehmer mit EÜR, ab diesem Jahr bin ich USt-Pflichtig und wenn alles glatt läuft in 2-3 Jahren ggf. bilanzierungspflichtig. Zudem plane ich die Ausgründung eines Projektes als GmbH für einen evtl. späteren Verkauf. Daher und auch für eventuelle Investoren möchte ich gerne von Anfang an doppelte Buchführung betreiben.
  • Zunächst jedoch ohne StB und nur "intern", d.h. dem FA ggü. würde ich offiziell erstmal weiterhin eine normale EÜR vorlegen.
  • Besteuerung nach vereinnahmten Engelten ist beantragt und (vorläufig) genehmigt.
  • Einem Buchprüfer würde ich natürlich alle Unterlagen vorlegen, zur Vereinfachung. (Ich habe relativ komplexe Umsätze, hauptsächlich aus dem Ausland).
  • Investoren wären natürlich an der Bilanz interessiert, da ja hier durchaus Ertragsneutrale Werte enthalten sind, die in der EÜR nicht auftauchen.
  • Mir gilt es unter anderem zu vermeiden, plötzlich ggf. nachtraglich zur Sollbesteuerung wechseln zu müssen, weil die Liquidität im moment (noch) stark eingeschränkt ist.

lg, mcjoey

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