Aktienkauf vor 2009 steht noch im Minus, wie steuerlich Verhalten?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kursgewinne aus vor dem 1.1.2009 gekauften Aktien sind lebenslang und vererblich steuerfrei. Das gilt natürlich auch für die Verluste, die steuerlich irrelevant sind.

Was du mit der Aktie machst, hängt von der zukünftigen Entwicklung ab. Wenn es eine ist, die sich auch mal wieder erholen kann, solltest du sie aus steuerlichen Gründen eher behalten.

Na, eventuell könnte es gute Gründe geben, noch eine zweite Aktie zu erwerben. Mein Tipp: Laß sie Dir als effektives Stück aushändigen und verdecke damit häßliche Wasserflecken an der Wand. Wenn Du das Ding dann von einem Handwerker aufhängen läßt, sind das haushaltsnahe Dienstleitungen und Du hast den erhofften Steuervorteil.

Lieber Privatier59,

bitte antworte nur dann, wenn du auch inhaltlich weiter helfen möchtest. Deine bestehende Antwort ist leider nicht hilfreich.

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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@ffsupport

Es macht mich traurig, dass meine Antwort als nicht hilfreich angesehen wird. Allerdings fällt den übrigen Antwortern auch nicht ein, was man in 2013 aus steuerlichen Gründen noch hinsichtlich der einen Aktie veranlassen könnte. Insofern ist mein Vorschlag der einzig im Hinblick auf einen Steuervorteil zielführende.

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Welche Aktie ist das denn?

Wenn sich dieser Wert wieder erholen könnte, dann behalte ihn.

Wenn dieser Wert Substanzdividenden (also keine echten Dividenden) in interessanter Höhe ausschüttet, kannst Du ihn auch behalten, denn diese Ausschüttungen wären dann ebenso steuerfrei wie der Verkauf der Aktie.

Wenn dieser Wert gewöhnliche Dividenden ausschüttet, sind diese zu versteuern.

Wenn dieser Wert vor sich hindümpelt und kein wesentliches Lebenszeichen mehr von sich gibt (immerhin haben wir in vielen Märkten fast Höchststände), dann kannst Du ihn auch verkaufen und auf eine Korrektur warten, um an anderer Stelle einzusteigen. Der Verlust bei einem Verkauf ist steuerlich irrelevant - genau wie auch Gewinne.

Wenn Du nicht entscheiden kannst/willst, was hier passiert, solltest Du vielleicht zur Vermeidung weiterer Verluste ein Trailing-Stop-Loss-Limit setzen, um weiter zu beobachten, jedoch auch Verluste zu begrenzen.

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Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

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Kann ich neben der Sorgfaltspflichtverletzung, die bis zur Pfändung meiner Konten führte, auch wegen dieser „Minus-Beratung“, die zu Zahlungen von über 100K Steuer (Est und Gewerbe) bis heute führten gegen meinen Stb vorgehen. Die Nachzahlungen allein in diesem Jahr sind so hoch wie mein Gesamt-Umsatz und treiben mich in den ruin! Wohlgemerkt – ich bin ein klein- bis mittelständiger Unternehmer mit zwei kleinen Kindern und einer nicht berufstätigen Ehefrau.

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