Aktienkauf bei Börse mit niedrigem Handelsvolumen

2 Antworten

Der Antwort von gandalf ist im Grunde nicht viel hinzuzufügen.

Ich handele ebenfalls über ING-DiBa, aber bei geringem Umsatz besteht tatsächlich die Gefahr von Teilausführungen (mit entsprechenden Kosten).

Ich würde von solchen Exoten die Finger lassen, da bei sehr geringem Umsatz die Kurse Bocksprünge machen (können). Aktuelle Umsätze kannst Du z.B. auf On-Vista verfolgen.

windtaenzerin

Wenn die Referenzbörse Xetra ist, dann bilden sich die Preise an anderen Börsen in Deutschland entsprechend der Referenzpreise auf Xetra. Damit stellt sich nur die Frage der Liquidität, die aber durch entsprechende Market Maker erledigt werden sollte.

Es stellt sich für Dich also eher generell die Frage, ob die Aktie liquide gehandelt wird, oder ob es sich um einen Nebenwert handelt.

Nebenwerte mit geringer Liquidität haben den Nachteil, daß Orders mit Teilausführungen bedient werden, daß Spreads ggf. höher sind und die Preise aufgrund geringen Anlegerinteresses somit ungünstiger sind.

Langsamer oder schwerer ist das nicht, da ja auch in den Regionalbörsen keine Zettel herumgereicht werden, sondern die Abwicklung elektronisch erfolgt.

Ich persönlich handle primär auf Xetra und im Direkthandel der ING-Diba (Tradegate), da dies kostengünstig und liquide abläuft. Für manche ausländische Aktien finden sich allerdings manchmal in Berlin bessere Angebote als auf Xetra (vor allem geringere Spreads).

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