Aktienfonds: Veräußerungsgewinne

2 Antworten

Leider fehlt eine Angabe der WKN, um diese Aussagen nachzuvollziehen.

Wurde zwischendurch das Depot verlagert, ohne dass die Kaufwerte der neuen Bank mitgeteilt wurden?

Wo kein Gewinn, da keine Kursgewinnbesteuerung. Überdies sind bei allen Wertpapieranlagen die vor 2009 gekauft wurden, alle Kursgewinne steuerfrei.

Wenn Du auf eine Differenz von 10.000 € Steuern zahlen musst, dann kann das nur ein steuerpflichtiger Kursgewinn auf Fondsanteile sein, die Du nach 2008 gekauft hast.

Bei 10.000 € Kursgewinn in drei Jahren, war die Anlage doch ganicht so schlecht. Den musst Du auch nur dann mit Deinen (Grenz-)Steuersatz versteuernden, wenn dieser unter 25% liegt. Ansonsten beträgt der Steuersatz bei der Abgeltungssteuer 25% zzgl. Soli.

Verlustvortrag "richtig" übertragen bzw. begrenzen?

Sachverhalt

Studium 2009-15

Festgestellter Verlustvortrag 2013: ca. 25.000€

2014 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, 200,- Euro)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 3.000,-

2015 Einkünfte brutto ca. 8.000 (praktisch keine Lohnsteuer,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2016 Einkünfte brutto ca. 10.000 (praktisch keine Lohnsteuer, ca. 300 Euro,)(abzüglich Ausgaben (Werbungs-/Sonderkosten) verbleiben ca. 5.000,-

2017 voraussichtlich allein 7.000,-€ Lohnsteuer.....

Daher habe ich ein großes Interesse die Verluste des Studiums in das Jahr 2017 zu übernehmen, da die marginalen Steuern der Vorjahre eh unberechtigt waren (Grundfreibetrag).

Wie übertrage ich den Verlustvortrag im Mantel der Steuererklärung (Zeile 93) am effektivsten oder wird das "antragsstellerfreundlich" vom Finanzamt vorgenommen?Kann man den Verlustvortrag begrenzen? Das ist ja zumindest in Zeile 93 angedeutet.

Dazu habe ich folgendes Zitat gefunden:

"1. Ich gehe davon aus, dass ich die Summe des VV in seiner Höhe nicht begrenzen kann, um ihn in Folgejahren zu nutzen?!"

"Nein, Sie können den Verlustrücktrag begrenzen. Dadurch erreichen Sie, dass der „ungenutzte" Verlustbetrag fortgeschrieben wird und in Folgejahren berücksichtigt wird. Dieser verbleibende Verlustvortrag ist nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG gesondert festzustellen. Im Mantelbogen der Steuer-Erklärung (Zeile 93), können Sie eintragen, ob und wenn ja in welcher Höhe Sie einen Verlust in das Vorjahr zurücktragen wollen. Sie sollten daher den Verlustrücktrag so ausrechnen und beschränken, dass das nach dem Verlustabzug verbleibende positive Einkommen noch so hoch ist, dass sich die anderen Abzugsbeträge steuerlich auswirken.

Den für Sie optimalen Verlustrücktrag berechnen Sie grundsätzlich wie folgt:Gesamtbetrag der Einkünfte 2014 (Netto)

./. Sonderausgaben

./. außergewöhnliche Belastungen

./. evtl. Haushaltsfreibetrag

./. Grundfreibetrag (32 a I EStG)

= steueroptimaler Verlustrücktrag> "

Wie gehe ich in den Steuererklärungen der Jahre 14-16 vor?

Vielen Dank für mögliche Antworten!

Viele Grüße

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Baufinanzierung mit Vermietung?

Hallo,

Ich habe mir vor einigen Jahren ein alleinstehendes Anwesen gekauft, inkl. einem Wohnrecht von zwei Personen (1. Rang Grundbuch) und inkl. einem kleinen Waldgrundstück (insgesamt sind es drei Flurgrundstücke). Alles zusammen hat lt. Gutachten einen Wert von ca. 235000 Euro. Eine Bau- und Abbruchgenehmigung (Ersatzbau/zwei Wohneinheiten) liegt mir bereits vor. Als Bausumme hat das Planungsbüro 465000 Euro ermittelt, also jede Menge. Ich habe keine Schulden und auch ansonsten keine Finanzierungen, alles clean.

Nun ist es so, dass ich mich getrennt habe und ein Neubau ursprünglich mit seinem Sparguthaben als Eigenmittel realisiert werden sollte. Ich verfüge aktuell über ca. 20000 Euro Guthaben und natürlich mein laufendes Gehalt (Festanstellung). Aktuell habe ich Einnahmen (Gehalt, Kindergeld und Kindesunterhalt) von 2400 Euro monatlich, abzüglich aller Kosten bleiben mir monatl. ca. 1000 Euro. Nun überlege ich hin und her, wie ich mit diesen Optionen einen Neubau ermöglichen könnte. Nun zu meiner Frage: Ich denke darüber nach, die zweite, größere Wohneinheit (ca. 100qm) zu vermieten und mit den Mieteinnahmen (1000-1200 Euro) den Bau zu finanzieren. Die zweite Wohneinheit ist für die beiden Personen mit Wohnrecht.

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Vielen Dank schon an die bereitwilligen Beantworter.

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