Aktien und Steuererklärung?

2 Antworten

Solange Du unter dem Steuerfreibetrag bleibst, ändert sich nichts.

Bist Du allerdings über dem Freibetrag und hast Einkünfte aus Kapitalvermögen, die der Abschlagsteuer unterliegen, musst Du eine Steuererklärung abgeben und solltest das auch im eigenen Interesse tun, denn wenn Dein persönlicher Steuersatz unter 25% liegt, bekommst Du die Differenz über die Steuererklärung erstattet.

Insbesondere der Hinweis auf die Günstigerprüfung ist wichtig, denn viele Anleger verpassen diesen Punkt. Erstaunlich viele Arbeitnehmer schenken dem Fiskus auch Geld, da sie keine Einkommensteuererklärung abgeben - Kinder, Fahrten zur Arbeit und andere Werbungskosten können hier jedoch schnell dafür sorgen, dass man eigentlich Geld zurückerstattet bekommt.

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Ändert sich das mit dem Kauf von Aktien und nutzen des Freistellungsauftrages?

Nein, Gewinne aus dem Handel mit Aktien und aus Dividendenausschüttungen sind Einkünfte aus Kapitalvermögen und unterliegen der Abgeltungssteuer. Diese wird von deutschen Banken bereits bei Auszahlung der Erträge einbehalten.

Und was hat es mit dem Kirchensteuermerkmal auf sich?

Zu der Abgeltungssteuer gehört auch die Kirchensteuer.

Und wozu braucht die Bank meine Steuer-ID?

Um den Freistellungsauftrag, die Höhe der Kapitalerträge und die einbehaltene Steuer an die Finanzverwaltung zu melden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

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