Aktien nachkaufen bei fallenden Kursen - falsche Strategie?

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dazu fällt mir eine geschichte ein. oder gar zwei:

  • als schüler hatte ich mal nen platten beim fahrrad, den ich natürlich kostengünstig klebte. erst nachdem ich nach dem x-ten loch in kurzer zeit keinen platz mehr für flicken hatte, kam ich doch auf die idee, über mein tun nachzudenken: das problem war an einer ganz anderen stelle: im mantel. ein glassplitter. das habe ich mir gemerkt und schon viele andere "blinde" darüber aufgeklärt und ihnen viel stress und frust erspart.

  • menschen in der ausbildung haben wenig geld, das weiss jeder. hat so jemand ein auto und er muss zum TÜV, dann steigt die ausschüttung von stresshormonen. steht eine reparatur an, so fragt man den händler nach den kosten. meist kommt dann auch eine aussage: "die reparatur lohnt nicht, weil der restwert zu gering oder der geschaffene wert unter den rep-kosten".

beides leuchtet jedem ein. jedoch scheinen aktien ein wenig komplizierter zu sein. wieso stellt man diese frage nicht, nachdem man sich fragt, ob man die aktie überhaupt nochmal kaufen würde? ob die fundamentaldaten auf eine überteuerte aktie hinweisen?

erst wenn man sicher sein kann, dass die aktie/ firma auch einen wert hat, ggf. sogar mehr wert ist als der akt. kurs, dann sollte man kaufen. auch eine frage: warum fällt die aktie? fällt sie, weil alle fallen? ist die aktie die einzige, die fällt?

am besten die fundamentaldaten ansehen, dann entscheiden. nachkaufen nur, wenn die aussichten gut scheinen. nur eine aussichtsreiche firma wird wieder steigende kurse haben. wenn nicht, VERKAUFEN, denn auch mit der strategie wird man noch ärmer!

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Aber andererseits könnte man doch auch noch diese 10% ausquetschen, wenn man ja wüsste wann die letzten 10% gerade laufen und den Dummen gar nichts überlassen und diesen zum Höchstkurs seine Aktien verkaufen. Dann würde es aber heißen, dass man den dummen gar nichts überlassen soll?

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