Aktien nachkaufen bei fallenden Kursen - falsche Strategie?

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dazu fällt mir eine geschichte ein. oder gar zwei:

  • als schüler hatte ich mal nen platten beim fahrrad, den ich natürlich kostengünstig klebte. erst nachdem ich nach dem x-ten loch in kurzer zeit keinen platz mehr für flicken hatte, kam ich doch auf die idee, über mein tun nachzudenken: das problem war an einer ganz anderen stelle: im mantel. ein glassplitter. das habe ich mir gemerkt und schon viele andere "blinde" darüber aufgeklärt und ihnen viel stress und frust erspart.

  • menschen in der ausbildung haben wenig geld, das weiss jeder. hat so jemand ein auto und er muss zum TÜV, dann steigt die ausschüttung von stresshormonen. steht eine reparatur an, so fragt man den händler nach den kosten. meist kommt dann auch eine aussage: "die reparatur lohnt nicht, weil der restwert zu gering oder der geschaffene wert unter den rep-kosten".

beides leuchtet jedem ein. jedoch scheinen aktien ein wenig komplizierter zu sein. wieso stellt man diese frage nicht, nachdem man sich fragt, ob man die aktie überhaupt nochmal kaufen würde? ob die fundamentaldaten auf eine überteuerte aktie hinweisen?

erst wenn man sicher sein kann, dass die aktie/ firma auch einen wert hat, ggf. sogar mehr wert ist als der akt. kurs, dann sollte man kaufen. auch eine frage: warum fällt die aktie? fällt sie, weil alle fallen? ist die aktie die einzige, die fällt?

am besten die fundamentaldaten ansehen, dann entscheiden. nachkaufen nur, wenn die aussichten gut scheinen. nur eine aussichtsreiche firma wird wieder steigende kurse haben. wenn nicht, VERKAUFEN, denn auch mit der strategie wird man noch ärmer!

Mistrades: bis wann ist eine Rückabwicklung möglich?

Hallo, irgendwo habe ich mal gelesen, dass ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden muss und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen haben muss. Frage: trifft dies zu? Gilt dies einheitlich für Zertifikate/Aktien/Fonds/Optionsscheine oder gibt es Sonderregelungen für die einzelnen Gattungen? Beispiel: ein Kleinanleger gibt online einen Verkaufsauftrag für 20 xy-Aktien aus seinem Depot auf mit Limit 100 Euro, gültig bis St.Nimmerleinstag. In den nächsten Wochen pendelt der Kurs der Aktien immer im Bereich von 94G zu 95B. Plötzlich wird der Verkaufsauftrag dann ausgeführt zu 105 Euro. Der Kleinanleger freut sich, fragt sich aber, ob nicht eine Rückabwicklung folgen wird. An anderen Börsenplötzen wurde nämlich am gleichen Tag weiterhin in der Range 94/95€ gehandelt und an dieser Börse (mit dem vermeintlichen Mistrade) wird am nächsten Tag auch wieder wie vorher üblich ca. 94Geld zu 95Brief genannt. Es handelte sich auch immer um Kurse mit Stückzahlen, also keine Taxkurse.Der Irrtum(?) zugunsten des Kleinanlegers betrug ca. 200 Euro und es ist mehr als 1 Tag vergangen seit dem Trade. In der Mistrade-Liste des Börsenplatzes ist auch kein Eintrag zu dieser Position vermerkt. Noch mal die Frage: hätte ein ein Mistrade-Antrag innerhalb von 2 Stunden gestellt werden müssen und der Fehler/Irrtum mindestens 1000 Euro Volumen umfassen müssen, damit überhaupt eine Rückabwicklung möglich gewesen wäre? Und ist es egal, ob es sich bei dem Beispiel-Fall um Aktien, Fonds oder Zertifikate gehandelt hätte? Für Antworten bedanke ich mich im Voraus!

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