Aktien nach Erbe und Schenkung verkaufen?

3 Antworten

Nur die, die eventuell für den Erblasser gegolten hätten.

Die unentgeltliche Übertragung im Wege des Erbes, der Schenkung, vorweggenommenen Erbfolge läßt die Fristen wie Spekulationsfrist nicht neu zum laufen, sondern es gelten die Bedingungen die für den Erblasser gegolten hätten.

als Miteigentümer eintragen lassen

Was genau ist damit gemeint? Die Einbuchung in ein Gemeinschaftsdepot? Liegt denn irgendeine Vereinbarung der Eheleute dazu vor? Eine unentgeltliche Übertragung wäre Schenkung und dann würden die Fristen gelten die auch für den Erblasser und den nachfolgenden Schenker gelten: Vor 2009 ist steuerfrei. Dennoch aber wird die Bank bei der Veräußerung Abgeltungsteuer abziehen. Die Bank kennt die Hintergründe ja nicht. Sie kann ihren Unterlagen nur entnehmen, wie lange Du im Besitz der Aktien gewesen bist und das ist anscheinend erst nach 2009 gewesen. Die abgezogene Steuer muß dann bei der Einkommensteuerveranlagung zurück geholt werden. Das Finanzamt wird also am jeden Fall von der Sache erfahren und Du solltest Dich darauf gefasst machen erklären zu müssen, welche Schenkungen insgesamt in den letzten 10 Jahren erfolgt sind. Wenn der geltende Steuerfreibetrag überschritten sein sollte, würde Schenkungsteuer fällig.

Was für Aktien sind es? Wenn ihr keine Ahnung habt, bedeutet das ja nicht, dass ihr eine Möglichkeit habt, das Geld besser anzulegen. Vielleicht schaut ihr nur auf die Dividende und registriert nicht, dass sie sch im Wert vervierfacht haben.

Ihr solltet euch darum kümmern, ob die Bank die Anschafungskosten der Aktien des Erblassesrs hat. Wäre ärgerlich, wenn ihr Abgeltungssteuer, die falscher weise abgezogen wurde, nachlaufen müsst. Wenn die Anschaffungskosten nicht mit ausgeliefert wurden (oder ist es noch das Depot des Erblassers aber auch dann solltet ihr nachfragen, ob das stimmt), kann man das nach-holen lassen.

Fristen oder sonst was gibt es nicht zu beachten.

Depotübertrag - Erbschaft, Schenkung, Gläubigerwechsel, Steuer, Kaptialertragssteuer etc.

Hallo Experten. Mein Vater hat nach dem Tod meiner Mutter ihr Aktiendepot geerbt. Er möchte dieses Depot nun auf mich übertragen, weil er selbst krank ist. Im Depot sind nur DAX-Werte u Bank-Zertifikate, die alle vor 2009 gekauft wurden. Ich frage mal hier, weil ich von der Bank u dem Steuerberater viel gehört habe u am Ende nun doch nicht weiß, was Sache ist. Wenn ich von der Bank (ich habe dort auch ein Konto) die Aktien im Depot meines Vaters auf mein Depot abziehen lasse, was passiert dann steuerrechtlich? Offensichtlich ist dies ein Depotübertrag mit Gläubigerwechsel. Grundsätzlich würde dies also wie ein Verkauf der Aktien behandelt (Veräußerungsfiktion). Aber weil die Aktien so alt sind, ist es nicht steuerpflichtig? Die Aktien scheinen im Moment auch alle weniger wert zu sein als sie es beim Kauf waren (Veräußerungsverlust?). Fällt Kapitalertragssteuer/Abgeltungssteuer nur bei Veräußerungsgewinnen an? Wird das ganze zudem automatisch als Schenkung betrachtet u es fällt Schenkungssteuer an? Od ist es entweder Verkauf (von Vater an Sohn) oder Schenkung, je nachdem wie mans gerne hätte? Möglich wäre auch noch, dass die Bank das Aktiendepot meiner Mutter in einem Erbengemeinschaftskonto (mein Vater u ich) führt, da ich aus steuerlichen Gründen notariell meine Pflichtteil am Erbe meiner Mutter beansprucht habe. Wäre es dann ein Übertrag ohne Gläubigerwechsel? Danke!

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Haus geerbt, dann Hartz IV

Hallo Freunde,

unlängst haben Mutter, Schwester und ich ein Haus geerbt. Nach der gesetzlichen Regelung, so weit ich informiert bin, Mutter = 50 % und jedes der beiden Kinder 25 %.

Weil das Haus für die alte und kranke Mutter alleine zu groß ist, wollen wir das verkaufen, sodass die Mutter in eine Mietwohnung zieht. Dann hätte sie ca. 800 EUR an Einkommen und Rente monatlich. Eine Wohnung würde bei uns mindestens 600 komplett kosten. 200 EUR würden zum Leben nicht reichen, sodass sie auf Sozialleistungen angewiesen wäre.

Und jetzt meine Fragen: - ALG II - Leistungen werden doch wohl verweigert, weil sie noch Vermögen vom Hausverkauf besitzt. Wenn sie jedoch eine Erbverzichtserklärung erstattet, würde sie dann ALG II erhalten? - Gibts noch andere Möglichkeiten zum Überlegen (z.B. Wohngeld)?

Herzlichen Dank

mfg

Dayworker

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Habe 04/2012 mehrere Immobilien geschenkt bekommen, möchte eine davon verkaufen - Schenkungssteuer?

Durch die Schenkung 04/2012 fallen bestimmt schon Steuern an von denen wir keine Ahnung habe. Nun hätten wir einen Käufer für eine Wohnung, die wir auch gerne verkaufen wollen um damit den Kauf einer anderen Wohnung zu finanzieren. Die Wohnung war seit 1965 in Familienbesitz und seit Oktober steht die Wohnung nun leer. Was kommt da auf uns zu, wenn wir die Wohnung kaufen.

Wir wären für eine schnelle Antwort sehr dankbar. Fühlen uns leider zur Zeit von unserem Notar nicht richtig beraten und unser Steuerberater hat auch seit Juni nichts unternommen, so dass wir auch noch eine Mahnung vom Finanzamt auf dem Tisch haben.

Waren bisher immer der Meinung, dass wir uns auf Notar und Steuerberater verlassen können, aber dies scheint nicht immer zuzutreffen.

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Niesbrauch

Meine Frau hat von Ihrer leiblichen Mutter 25% (Pflichtteil) Reihenhauses vor über 30 Jahren geerbt. Ihre Vater war 35 Jahre mit der Stiefmutter verheiratet, er ist vor 10 Jahren gestorben, der Stiefmutter wurde Wohnrecht und Nießbrauch auf Lebenszeit beim Notar ins Grundbuch eintragen müssen Sie geht jetzt in Altersheim und hat im Moment eine Lebenserwartung von 7, Jahren. Jetzt verlangt Sie für die Lebenserwartung ca 70.000€ !!!! weil sie früher aus dem Hause rausgeht . Hat aber schon sehr viel Bargeld, Aktien und und geerbt. ferner bekommt sie eine Witwenrente von ca.6000€. Ja so Leute gibt es. Nun meine Frage, hätte der geerbte Pflichtteil 25% meiner Frau als Nießbrauch hätte eingetragen werden dürfen wenn Nein entsteht noch die Frage ob dadurch Geld zurückgefordert werden könnte ? . es kennen sich in diesem Thema sehr wenige Experten aus, es ist relativ eilig. DANKE

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Haus und Grund getrennt eingetragen. Was muss beim Verkauf beachtet werden?

Meine Frau hat von ihrem verstorbenen Vater ein Grundstück geerbt. Die Erbengemeinschaft zusätzlich nur noch ihre Schwester, da er bereits geschieden war. Das Grundstück gehörte ihrem Vater, das Haus haben beide Eltern zusammen gebaut und sind für das Haus auch beide im Grundbuch eintragen. Zu DDR Zeiten war es möglich Haus und Grund separat einzutragen. Nun musste ihr Vater 2007 das Grundstück im Sinne einer einer Rückübertragung erneut gekauft werden. Im Grundbuchauszug steht nun nur noch ihr Vater als Eigentümer.

Wir möchten das Grundstück nun verkaufen, wissen aber nicht so recht was nun mit der Mutter passiert oder passieren muss. Im Scheidungsurteil ist übrigens nichts dazu erwähnt.

Gruß und vielen Dank.

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