Aktien kaufen bei insolvenz?

2 Antworten

Die Pfändung wäre Dein kleinstes Problem, denn Du machst dich damit strafbar. Auch vor einem Insolvenzverfahren ist ganz deutlich von so einem Deal abzuraten, denn dann kann keine Involvenz über Dich eröffnet werden. Leg das Geld unters Kopfkissen, inbesondere gilt das für zu waschendes Geld, was illegal erworben wurde.

1. Bankrottdelikte (§ 283 StGB)

Ein sog. Bankrottdelikt wird verwirklicht, wenn ein Schuldner

  • während der Insolvenz
  • bei Kenntnis einer wirtschaftlichen Krise
  • Vermögensbestandteile, welche zur Insolvenzmasse gehören würden,
  • beiseiteschafft, verheimlicht, zerstört, beschädigt oder unbrauchbar macht (§ 283 Abs. 1 Nr. 1 StGB)
  • Verlust- und Spekulationsgeschäfte oder Differenzgeschäfte mit Wertpapieren oder Waren betreibt, welche den Anforderungen einer ordnungsgemäßen Wirtschaft (einer vernünftigen, risikofreien Wirtschaftsführung) widersprechen
  • übermäßige Beträge durch unrentable Ausgaben, Spiele oder Wetten verbraucht
  • eindeutig unrentable Waren- und Wertpapiergeschäfte, unter Kreditaufnahme vornimmt
  • die Vermögensmasse dadurch zu schmälern versucht, dass er Rechte Dritter vortäuscht oder anerkennt
  • Handelsbücher und sonstige Unterlagen, sowie Bilanzen zu deren Führung und Aufbewahrung er rechtlich verpflichtet ist, pflichtwidrig beseitigt, verfälscht oder gar komplett deren Führung unterlässt und die Übersicht über den Vermögensstand dadurch zu erschweren versucht

Ebenfalls sollten Schuldner nicht durch eine dieser Handlungen ihre Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung herbeiführen oder es versuchen, weil auch dies unter Strafe steht (§§ 283 Abs. 2, Abs. 3 StGB).

Für ein vorsätzliches Bankrottdelikt kann man mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit einer Geldstrafe bestraft werden. Auch fahrlässiges Verhalten kann in der Konsequenz bis zu 2 Jahre Haft oder eine Geldstrafe bedeuten. In besonders schweren Fällen kann eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren auferlegt werden (§ 283a StGB).

https://anwalt-kg.de/newsbeitrag/privatinsolvenz-recht/allgemein-insolvenzrecht/insolvenz-und-insolvenzstraftaten-diese-8-straftaten-betreffen-schuldner-waehrend-des-insolvenzverfarens-meisten/

Zu Straftaten sollte man hier im Forum besser nicht anleiten. Geld, erst recht Schwarzgeld, unter dem Kopfkissen zu verstecken ist nicht weniger strafbar, nur weil keiner guckt ...

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Das Problem sehe ich eher darin dass du woher auch immer (von Fremden oder Geld, von dem du noch Niemandem erzählt hat) Geld kriegst und das offensichtlich nciht melden willst.
Angerechnet wird es wenn es rauskommt.
Und es nicht anzugeben dass du Geld geschenkt bekommen hast, ist sichelrich strafbar.

Dass die Insolvenz sehr in gefahr dann ist, ist dein kleisnes Problem.

Insofern, wie der andere Kommentar schon schreibt:

Geld, das nicht offiziell existiert , kann dir auch keiner abnehmen.
Schließlich guckt kein Gerichtsvollzieher unters Kopfkissen :-D

Im Übrigen: Wozu Depot?
großes Geld machen wirst du da eh nicht

Geld unter dem Kopfkissen zu verstecken ist nicht weniger strafbar, nur weil keiner guckt ...

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