Aktien-Hebel-Geschäfte, wie funktioniert das ?

Support

Liebe/r klPrinz,

deine Frage wurde geschlossen, da es sich mutmaßlich um eine nicht richtlinienkonforme Hausaufgabenfrage handelt.

Herzliche Grüsse

Jürgen vom finanzfrage.net-Support

1 Antwort

Ei, der kleine Prinz sollte man Tante Google fragen und dazu eine ganze Menge Erläuterungen finden.

ad 1) Stell Dir das so vor: Du nimmst ein Darlehen über 12.000 EUR auf und kaufst davon Aktien. Dann verkaufst Du für dieses Paket ein Hebelprodukt an Kunden für insgesamt 2.000 EUR mit einer Laufzeit von einem Jahr. Steigen die Aktien zum Kaufpreis, steigt auch das Hebelprodukt. Fallen die Kurse der Aktien, fällt auch der Kurs des Hebelprodukts. Das ist ein Differenzgeschäft.

Leider kosten aber die zusätzlich eingesetzten 10.000 EUR ja Finanzierungskosten. Also schlägst Du diese (z.B. 3% p.a.) auf den Preis drauf. Damit kostet das Paket für den Kunden 2.000 EUR zzgl. 360 EUR für ein Jahr. Jetzt noch etwas Marge und Risiko drauf und das Paket geht für 2.500 EUR über die Theke.

ad 2) Turbo bedeutet Hebelprodukt. Long bedeutet, daß der Kurs des Hebelprodukts mit dem Basiswert steigt und fällt. Short bedeutet, daß der Kurs bei steigenden Kursen des Basiswerts fällt und umgekehrt.

ab 3) Du hast keine Aktie, sondern ein Derivat. Dieses kann i.a. auch vor Ende der Laufzeit wieder verkauft werden, jedoch wird spätestens am Ende der Laufzeit abgerechnet.

ad 4) Na, wenn Du einen Basiswert für das Derivat hat, z.B. eine Aktie von Daimler, dann hat diese auch einen Preis zum Zeitpunkt des Kaufs des Derivats durch Dich. Weiterhin wird in der Differenzbildung ein bestimmter Referenzpreis, der zur Emission des Hebelpapiers festgelegt wird und sich ggf. über die Laufzeit nach gewissen Regeln ändert, definiert. Das ist der Basispreis.

ad 5) Bei einem Knock-Out ist es so, daß wenn der Preis des Basiswerts (der Aktie) die Schwelle berührt, das Knock-Out-Papier unmittelbar wertlos wird. Bei Optionsscheinen ist das nicht so. Sie haben dann ggf. noch einen Zeitwert.

ad 6) Du hast Dir wirklijch keine Mühe gemacht, in Wikipedia zu lesen. Das liest Du nun selbst nach.

ad 7) Nein. Der Hebel ist einfach das Verhältnis zwischen dem eingesetzten Kapital und dem letztendlich in eine Aktie investierten Kapital. Aufgrund der Finanzierungskosten ist die Rechnung allerdings asymmetrisch, d.h. der Hebel ändert sich mit jeder Kursbewegung und jedem Tag etwas.

ad 8) Gar nicht. Gewinn ist Verkaufserlös minus Kaufkosten.

ad 9) Diese Frage verstehe ich nicht. Ein Wertpapier hat einen Kurs.

Modelle zur Hausfinanzierung

Hallo zusammen,

wir planen ein EFH zu kaufen und haben nun von unserer Bank verschiedene Finanzierungsangebote bekommen. Die gesamte Darlehenssumme beträgt 260.000 €, die Bank gibt allerdings nur maximal 10 Jahre Zinsbindung. Leider müssen wir auch eine 100% Finanzierung machen. Nun sind wir unsicher, da überall steht, dass ein Bauspardarlehen nicht sinnvoll ist, aber die Restschuld am Ende der Laufzeit geringer ist. Hier sind die Eckdaten:

  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

110.000 über Bankdarlehen, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 3,14

100.000 über ein Bauspardarlehen, Laufzeit ca. 20 Jahr bis zur kompletten Tilgung, Zinsbindung 19 Jahre, eff. Jahreszins 3,05,

Restschuld am Ende der Zinsbindung 113.088,- €


  1. Variante:

50.000 über die KfW, Laufzeit 20 Jahre, Zinsbindung 10 Jahre, eff. Jahreszins 2,68, Tilgung 4,05%

210.000 über ein Bankdarlehen, Laufzeit ca. 24 Jahre, Zinsbindung 10 jahre, eff. Jahreszins 3,14, Tilgung 2,86%

Restschuld am Ende der Zinsbindung 167.915,- €

So hat es der Bankberater vorgerechnet und immer auf die Sicherheit nach Ende der Zinsbindung hingewiesen, da die Restschuld ja geringer ist. Uns würde nun die allgemeine Meinung dazu interessieren, leider kennen wir niemanden, der sich in der Materie auskennt....

Vielen Dank und schöne Grüße

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Gewinn/Rendite aus Indexverlauf/ETF-Verlauf berechnen

Hallo Community,

mich treibt schon länger eine Frage rum, die ich nicht recht beantworten kann: Wie kann man aus einem Indexverlauf wie dem DAX den Gewinn bzw. die Rendite berechnen.

Wenn ich z.B. iShares auf den DAX kaufe (http://www.finanzen.net/etf/iShares_DAX_R_DE@inChartZeit_60) zu einem Kurs von 100€ und er in einem Jahr bei 105€ steht, wie hoch ist dann die Rendite? Wird in dem Kurs auch die Reinvestitionen durch Dividenden berücksichtigt, sodass die Rendite 5% ist?

Falls die Frage noch nicht klar ist: Aktien schütten ja Dividenden aus, auf die ich als Anteilseigner eines ETF Anspruch habe. Diese Dividenden werden dann im selben Verhältnis wieder in den "DAX" investiert, richtig? Ein konretes Zahlenbeispiel: Ich kaufe den ETF für 100, in einem Jahr steht er bei 105, Dividenden von 10 wurden reinvestiert (zum Preis von 102), sodass die Rendite (1105+10/102105-100)/100=15.29% beträgt.

Frage: ist die Rechnung richtig? Wenn ja, wie kann ich dann anhand von Daten zu ETF Kursen die Rendite berechnen?

Vielen Dank im Voraus!

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Emission von EFSF-Anleihen, MidSwap + x bp. Fachchinesisch?

Auf der Site von EFSF gibt es folgende Präsentation: http://www.efsf.europa.eu/attachments/efsf_presentation_en.pdf

Dort heisst es bei einem Portugalpapier (Laufzeit 10 Jahre):

  • Initial pricing: Mid swap +17bp

Was kann ich mit dem Begriff "mid swap" anfangen?

Und was bedeuten die 17 bp? Ist das gut oder schlecht?

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Anlagevorschläge Sparkasse

Einen schönen guten Tag !

Da unsere Deka-Anlage in vielen Jahren eine durchschnittliche Rendite von 0,6% gebracht hat, war mein Plan, diesen sechsstelligen Betrag zu verkaufen und bei einer Direktbank als Tagesgeld anzulegen.

Der Bankberater sagte aber, daß alle Direktbanken unseriös und unsicher sind und riet uns zur Anlage einer der folgenden 4 Anlagen.

Was haltet Ihr so davon?

1. Carrara Zuwachsanleihe 09n/2013

Helaba Landesbank Hessen-Thüringen HLB01L / DE000HLB01O

Laufzeit 6 Jahre

Zinsen= 1-2 Jahr = 1,5% Zinsen, 3.=1,6%, 4.=1,7%, 5.=1,8%, 6.=2%

Ausgabepreis = 100%

Rückzahlung = 100% des Nennbetrages am Ende der Laufzeit

Transaktionskosten = 1,2% des Anlagebetrages oder Mindestentgelte zzgl. weitere Kosten wie z.B. Börsengebühren

zzgl. laufende Kosten

Vertriebskosten = 1,5% des Nennbetrages

2. Inflationsanleihe 09a/2013

Helaba Landesbank Hessen-Thüringen HLB00y / DE000HLB00y5

Laufzeit = 8 Jahre

Zinsen = 1 Jahr lang 3%. Danach richtet sich der Zins an der Inflationsrate, mindestens aber 1%

Ausgabepreis = 101,50% (1,5% Ausgabeaufschlag)

Rückzahlung = 100% auf den Nennbetrag am Ende der Laufzeit

Transaktionskosten = 1,2% des Anlagebetrages oder Mindestentgelte zzgl. weitere Kosten wie z.B. Börsengebühren

zzgl. laufende Kosten

Vertriebskosten = 2,25% des Nennbetrages

3. Geldmarktfloater 09a/2013

Helaba Landesbank Hessen-Thürigen HLB00U DE000HLB00U3

Laufzeit = 8 Jahre

Zinsen = Mindestens 1,6%, Höchstens 4%

Ausgabepreis = 100,85% (0,85% Ausgabeaufschlag)

Rückzahlung = 100% auf den Nennbetrag am Ende der Laufzeit

Transaktionskosten = 1,2% des Anlagebetrages oder Mindestentgelte zzgl. weitere Kosten wie z.B. Börsengebühren

zzgl. laufende Kosten

Vertriebskosten = 1,85% des Nennbetrages

4. GIA- Rentenplan.

Gesellschaft für Industrieberatung AG

Man entscheidet selbst, ob und wieviel man sich ausschütten lassen möchte.

Oder wäre es besser, aufgrund der Steuerfreiheit beim Verkauf des Dekabestandes (Kauf vor 2009), alles so zu lassen wie es ist?

Herzlichen Dank

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Geringe aber dafür langfristige Gewinne an der Börse so realisierbar?

Guten Tag,

ich hatte in meinem BWL Studium unter anderem den Aktienmarkt, Finanzen etc ein Semester lang als Schwerpunkt. Über Grundlegende Dinge kenne ich mich also aus.

Bisher habe ich den Handel an der Börse aber nie für mich in Betracht gezogen da mir schlicht und einfach das Geld gefehlt hat.

Inzwischen hätte ich aber etwas über und ich möchte nun wie folgt vorgehen:

Aktien steigen und sinken auf kurz oder lang. Wäre es nicht möglich eine Aktie zu kaufen, z.B. mal angenommen 10 Siemens Aktien zu einem fiktiven Kurs von 10 € = 100 € und dann z.B. so lange zu warten bis sie - sagen wir mal - 120 € wert sind um sie dann wieder zu verkaufen. Ich weiß bei den meisten Brokern werden noch Gebühren fällig, diese sind aber inzwischen gering (5€ pro Trade)

Mein Ziel wäre aus z.B. einem Startkapital von 1.000 € über kurz oder lang 1.500 oder 2.000 € zu machen.

Sollte meine Aktie nicht mit Gewinn verkaufbar sein würde ich einfach so lange warten bis sie wieder in der Gewinnzone ist.

Klar ich weiß bei manchen Aktien wird das evtl. nie der Fall sein. Meine Idee ist aber das wenn ich nicht gerade hochspekulative Wertpapiere handel, über kurz oder lang die Aktie irgendwann wieder steigen "muss".

Oft gibt es ja auch noch die Möglichkeit eine Take-Profit-Menge einzustellen.

D.h. ich müsste eigentlich nur ein paar Aktien kaufen, mich gemütlich zurücklehnen und so lange warten bis dieser Fall Eintritt.

Aber wo liegt hier der Fehler? So einfach kann es doch nicht sein?

Was sagt ihr dazu? Ist das so machbar oder einfach nur blauäugig von mir?

Danke für eure Hilfe.

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EZB Offenmarktpolitik - verkaufen von Wertpapieren

ich lese mir gerade die Offenmarktpolitk der EZB durch. Dabei kommt mir eine Sache etwas komisch vor. Es heißt:

EZB verkauft Wertpapiere an die Banken mit fester Rückkaufvereinbarung. Verstehe ich das richtig, dass damit nicht gemeint ist, dass Sie die Wertpapiere, die Sie den Banken abgekauft hat und die auslaufen wieder verkauft sondern andere Wertpapiere??

Was sind dies dann für Wertpapiere?? Ein extra papier des EZB mit einem bestimmten Zinssatz oder sind dies z.b. Staatsanleihen. - Wenn es z.b. Staatsanleihen sind? Wo hat die EZB diese dann her?? dürfen Sie ja nicht dirket kaufen und was Sie den banken abgekauft haben müssen Sie ohnehin zu einem festen Termin wieder zurückkaufen.

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