Aktien 2007 erworben, Firma ging in Insolvenz in 2009, durch ein angestrengtes Verfahren wurde den Aktionären in 2016 eine Entschädigung zugesprochen und ausg!?

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Ich bin der Ansicht, dass es steurlich nicht relevant ist.

Im Gegensatz zu einem Aktienverkauf, gibt es hier nämlich zwei Vorgänge.

Beim Verkauf der Aktien hättest Du einen Gewinn, oder Verlust, der hier, weil vor 2009, nicht steuerverstrickt gewesen wäre.

Nun ging die Firma aber in Insolvenz. Also ein Verkauf fand vermutlich nicht statt.

Dann wurde prozessiert (vermutlich Falschberatung, oder vergleichbar) und Dir wurde ein Schadenersatz zugesprochen. Aber es fand kein Aktienverkauf statt. Ein Schadenersatz wäre in diesem Zusammenhang m.E. nicht steuerverstrickt.

Falls ich mich irren sollte, präzisiere bitte den Sachverhalt.

Der Prozess ging gegen die Insolvente US Firma Börsenkürzel SEMI . Diese Fa ging in Chapter 11 , in C11 oder davor hat diese Firma Lagerbestände falsch angegeben diese auf die neue Semi übertragen, soweit ich das damals verstanden habe. Daraufhin hat sich ein amerikanischer Anwalt dieser Sache angenommen und eine Sammelklage angestrengt. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt nichts verkauft und mich damals auch als geschädigter eintragen lassen. Am 5 November 2015 wurde die neue Semi zur Schadenersatz-Zahlung verurteilt. Die in 2016 ausbezahlt wurde..Ich könnte ihnen das Urteil mit Begründung per Email zusenden wenn ich ihre Email hätte.

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Wenn überhaupt, wäre sowieso nicht der ganze Betrag zu versteuern, sondern nur der Ertrag, also Entschädigung abzgl. damalige Erwerbskosten.

Da der Erwerb aber vor der Abgeltungssteuer lag, sollte die Zahlung steuerfrei sein.

Ich bin kein Steuerberater, aber anders kann es im Grunde nicht sein. Ich habe selbst einmal nach langem Spruchverfahren (Squeeze-out, also auch kein Verkauf) eine Entschädigung/Nachzahlung erhalten, das ist ja vergleichbar. Steuern waren nicht zu zahlen.

Wenn Deine Bank keine KeSt abzieht, würde ich das Geld vereinnahmen und gut ist.

Bewahr Deine Belege auf, falls das Finanzamt doch einmal nachfragt, was ich aber nicht glaube. Jedenfalls kannst Du dann das Erwerbsdatum nachweisen und niemand kann Dir Steuerhinterziehung vorwerfen.

Besteuerung Dienstwagen wärend Einarbeitungszeit

Hallo zusammen,

ich habe am 01.03.2011 bei einer neuen Firma angefangen. Für die ersten 3 Monate ging es in die Einarbeitung an einen anderen Ort. Hierfür habe ich einen Dienstwagen(teilweise Mietwagen) zu Verfügung gestellt bekommen.

Ich war dort im Hotel untergebracht. Der AG hat alles bezahlt, wie bei einer normalen Auswärtstätigkeit. Hotel habe ich über die Reisekosten abgerechnet und ich habe Tagesspesen und Verpflegungsmehraufwendungen bekommen. Also alles wie bei einer normalen Geschäftsreise.

Jetzt kommt aber das gaaanz komische. Ich durfte den Dienstwagen auch privat nutzen. Also wurde er mit 1% des Listenpreises versteuert. Ok, das kann ich noch nachvollziehen.

Weiter wurde Versteuert der Weg zwischen Hotel und meiner vorübergehenden Arbeitsstätte (ich wurde hier ja nur Eingearbeitet, zielverwendung ist ganz wo anders) mit 0,03% mal km und es wurde versteuert die wöchentlichen "Fam. Heimfahrten" von der Einarbeitung zu mir nach Hause mit 0,002% pro km.

Es wurde also der Dienstwagen so besteuert als wäre der Ort der Einarbeitung meine regelmäßige Arbeitsstätte, das Hotel meine Zweitwohnung und mein Zuhause meiner Erstwohnung.

Ich bin der Meinung das kann nicht sein, hier stimmt was nicht. Ich bin der Meinung die 3 Monate waren eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit und daher darf der Dienstwagen auch so nicht besteuert werden. Es muss ja eine beruflich bedingte Auswärtstätigkeit gewesen sein, sonst hätte ich ja auch keine Spesen usw bekommen...

Das Geld bekomme ich vom Finanzamt ja auch garnichtmehr zurück, da das Finanzamt das Hotel niemals als Zweitwohnung anerkennt und damit auch nicht die Familienheimfahrten.

Ich denke hier ist einiges Faul. Ich denke der Dienstwagen hätte nur mit einem Prozent besteuert werden dürfen, mehr nicht.

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