AfA in nächster Steuererklärung ändern?

3 Antworten

Ich sitze derzeit an der Steuererklärung 2017

Oder meinst Du 2018, denn für 2017 hast Du doch schon den Bescheid?

Ob 2017 noch rückwirkend korrigiert werden kann, sagt Dir Dein netter Gesprächspartner im Finanzamt. Wenn nicht, verlängert sich Deine Abschreibungsdauer um die fehlenden 0,5 %. Wieviel macht das eigentlich aus? Ist das noch der Rede wert?

Für 2018 gibst Du die 2,5 % an.

"sagt Dir Dein netter Gesprächspartner im Finanzamt" - wohl kaum.

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@cats123

Die Erfahrungen mit meinem wechselnden Sachbearbeitern im Finanzamt sind bisher stets positiv. Der Ton macht die Musik!

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@LittleArrow

Es gibt eben bei Euch Leute, denen Dienstvorschriften egal sind.

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Das könnte doch eine "offenbare Unrichtigkeit" gem. 129 AO sein. Insofern würde ich eine Änderung des Bescheides für 2017 beantragen.

https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.gesetze-im-internet.de/ao_1977/__129.html&ved=2ahUKEwiStIKGiJfiAhXNwKQKHbBLBPQQFjAAegQIBBAB&usg=AOvVaw3rMrRyDWC2jwNctvJyVpah

Also bezogen auf die Überschrift: Nein, sondern die AfA in letzter Steuererklärung ändern.

Nä, Enno, oder?

Der Enno wird Dir erklären, warum ich gerade einen Lachanfall hatte.

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Eine offenbare Unrichtigkeit wäre es, wenn Unterlagen an das Finanzamt geschickt worden wären, aus denen das Baujahr des Gebäudes hervorgeht. Das wird sicherlich nicht passiert sein.

Natürlich ist im aktuellen Jahr (ich nehme an, es war 2018 gemeint) die zutreffende Abschreibung anzusetzen, nicht die falsche aus dem Jahr davor.

Ob darüber hinaus das Jahr 2017 noch änderbar ist, muss man dort prüfen. Allerdings wird die Änderung um das halbe Prozent wohl auch kaum was bringen.

Wenn das Haus 300.000 gekostet hat und im Juli 2017 angeschafft/fertiggestellt wurde, dann reden wir hier von 750 Euro Abschreibung und damit vielleicht 350 Euro Steuern.

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Sorry, ich meinte natürlich dass ich jetzt an der Steuererklärung 2018 sitze.

Also meine Frage bezog sich auf alle zukünftigen Steuererklärungen.

Ist klar: 2018:-)

Ab 2018 mit 2,5 % rechnen, bis Du bei Null angekommen bist. Ich empfehle Dir dazu eine Excel-Tabelle aufzustellen, die kannst Du dem Finanzamt bei Notwendigkeit beifügen (habe ich selber kürzlich machen müssen).

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Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

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