AfA für selbsgenutzte Eigentumswohnung? Gibt es überhaupt steuerrelevante Beträge bei einer selbstgenutz. Eigentumswohnung (nicht finanziert?), welche sind das?

2 Antworten

AfA spielt bei der selbstgenutzten ETW keine Rolle für die Steuererklärung des Eigennutzers. Auch Fremdkapitalzinsen würden da keine Rolle spielen.

Es bleibt erstens das steuerlich anerkennenswerte Arbeitszimmer (nur unter gewissen Umständen).

Und es gibt zweitens die begrenzten Ansatzmöglichkeiten nach § 35a EStG ("haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen"), die teilweise aus der Betriebskostenabrechnung der ETW resultieren.

Mehr unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2016-11-09-Paragraf-35a-EStG.html

Der Staat fördert es nicht, wenn sich wer was zum selbst darin Wohnen zulegt. Hat er früher mal gemacht, war schlecht (hat das Bauen in Deutschland weiter verteuert), wurde deshalb abgeschafft und trotzdem will er unsinnigerweise ein Baukindergeld einführen, um die Zersiedlung der Landschaft und die Immobilität der ländlichen Bevölkerung zu fördern (oder was sonst? Mir erschließt sich der Sinn jedenfalls nicht).

Es gibt also keine steuerrelevanten Beträge oder irgendwelche Zuschüsse bei einer selbstgenutzten Eigentumswohnung.

Die Hausverwaltung weist Lohnkosten für haushaltsnahe Dienstleistungen und die Lohnkosten der Handwerkerleistungen getrennt aus. Die kann man in den Mantelbogen übertragen und dafür bekommt man 20 % zurück. Mieter nur für den Anteil, den sie auch bezahlen.

Danke für die schnelle Antwort !

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Du solltest Politiker werden - die faseln auch oft Zeug, das keiner hören will.

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@correct

Stimmt! Ich denke, ich sollte Politiker werden!!! Wir arbeiten daran.

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@correct

Ich wette Du bist selbst Politiker oder politiknaher Beamter. Die können es gar nicht leiden, wenn man sie für so doof hält wie sie auch sind ;-) 

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Hast du ein Arbeitszimmer kannst du das ansetzen ! Sonst nix

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trotzdem will er unsinnigerweise ein Baukindergeld 

ganz Deiner Meinung. Wegen 200,- euro im Monat (bei 2 Kindern) kann sich keiner ein Haus leisten, der es sonst nicht könnte, aber die, die es können, nehmen es mit und es fehlt im Haushalt für andere Aufgaben. Aber es ist das Lieblingskind der CSU.

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@wfwbinder

Vielleicht können sich welche dadurch ein Haus oder eine Wohnung leisten. Ob sich die, die sich deshalb was leisten können, auch was kaufen sollten, wage ich zu bezweifeln. Tendenziell wird das dann irgendwo auf dem Land sein, wo Landschaft zugepflastert wird und von wo aus die Leute dann jeden Tag zwei Stunden in die Arbeit pendeln.

Das Geld in die Förderung von (günstigen) Mietwohnungen gesteckt oder einfach nur die Wohnungsbaugenossenschaften damit gefördert, wäre ökologisch, ökonomisch und am langen Ende auch sozial sinnvoll und könnte das hier in M. vermutlich noch einige Jahre vorhandene Wohnproblem lösen.

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@Rat2010

Darüber könnte man promovieren. Die Wohnungsbauförderung müsste in Deutschland völlig neu geregelt werden. Und ja, vollkommen richtig, die Bürger sollte möglichst nahe dem Beschäftigungsort wohnen.

Ich persönlich würe mehr auf private Investitionen und Wohngeld/Lastenzuschuss setzen. Da fallen die Leute automatisch raus, wenn es nicht mehr benötigt wird und man spart sich den Aufwand mit Fehlbelegungsabgaben usw.

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Sollte bei mir Demenz festgestellt werden, kann ich meine Eigentumswohnung nicht mehr an meine Kinder übertragen. Ist diese Aussage richtig?

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AFA für ersteigerte Eigentumswohnung - wie berechnen?

Hallo,

wir haben eine vermietete Eigentumswohnung beim Amtsgericht 2013 ersteigert.

Grundlage zu dem Kauf war ein vom Gericht beauftragtes Sachverständigen Wertgutachten, aus dem auch der Bodenwert hervorgeht.

Nun haben wir die AFA Berechnung vom Finanzamt erhalten, der wir aber nicht zustimmen!

Das Wertgutachten hatte für die Wohnung den Verkehrswert von 100.000€ festgelegt, davon waren 40.000€ der anteilige Bodenwert. Also das Verhältnis 60% Gebäude bzw. Wohnungsanteil und 40% für den Boden bzw. den Grundstücksanteil.

Da wir mehr für die Wohnung bezahlt haben, habe wir von dem bezahlten Kaufpreis incl. aller Nebenkosten die 40.000€ Bodenwert ( aus dem Gutachten) abgezogen. Und vom dem Restbetrag die lineare AFA berechnet.

Das Finanzamt teilt aber unsere Meinung nicht und berechnet die 40% Bodenanteil von dem hören Kaufpreis, damit sinkt der Betrag für die jährliche AFA für uns …

Nur weil wir mehr bezahlt haben, wird doch der Boden nicht mehr wert, sondern nur die Wohnung. Bei uns gibt es von der Stadt eine offizielle Bodenrichtwert Tabelle, kann ich die ggf. auch als Grundlage einsehen bzw. als Argumentationshilfe angeben?

Kann uns jemand weiterhelfen ggf. mit Gesetzes Angaben, da wir Widerspruch einreichen wollen.

Danke für Ihre Hilfe.

P.S. Hätten wir weniger als den Preis aus dem Wertgutachten bezahlt, wäre der Bodenwert doch auch bei 40.000€ geblieben…. Und das Finanzamt hätte dann auch die AFA entsprechend berechnet?!?

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Kann ich die AfA auch splitten? Also statt (mathematisch)

AfA(neu) = ( RBW(alt)+Zugang ) / RND

kann man ja auch

AfA(neu) = RBW(alt) / RND + Zugang / RND
AfA(neu) = AfA(alt) + AfA(Zugang)

rechnen, also die bisherige AfA weiterführen, und die Zugänge über dieselbe RND als zusätzliche AfA ansetzen. In der Summe dasselbe, aber darf man die Buchungen so vornehmen? Das wäre mit meiner FIBU wesentlich einfacher buchbar.


(Konkreter gesprochen geht es um selbst gebaute (Rechner-)Anlagen, die jedoch ausschließlich für den betrieblichen Bedarf sind. Je nach Projektlage kommen hier immer wieder neue Teile dazu, die leider kein GWG darstellen, weil nicht selbstständig nutzbar. Rein rechtlich muss ich diese Teile wohl der bestehenden Rechneranlage zuschreiben, weil nur damit verwendbar.)

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