Afa Berechnung bei geschenktem Einfamilienhaus?

1 Antwort

Bei unentgeltlichem Erwerb wird die AfA des Vorbesitzers fortgeführt.

Wenn es sich um ein Einfamilienhaus handelt hat Dein Vater vermutlich die sogenannte 7 b Abschreibung in Anspruch genommen, mit der bis 1987 der private Wohnungsbau gefördert wurde.

Damalige Baukosten, davon 8 Jahre 5 %, danach 2,5 % vom Restwert für 40 Jahre.

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Vorausgesetzt, das Grundstück befindet sich auf dem Gebiet der BRD in den Grenzen von 1976. In der DDR gab es sowas nicht. Da würden jetzt noch 8 Jahre lang 2% Abschreibungen drauf sein. Also insgesamt dann 13.

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Wie (zeitlich) genau berechne ich die neue AfA nach Zugängen/Zuschreibungen und darf ich die AfA-Buchung aufteilen?

Bei neuen Anlagegütern entscheidet der Monat der Anschaffung, z.B. im Fall Oktober kann ich im aktuellen Jahr noch 3/12 der normalen Jahres-AfA in Anspruch nehmen. Eindeutig.

Aber wie ist das bei Zuschreibungen/Zugängen? Ich hab jetzt zwei Tage im Inet recherchiert und nichts dazu gefunden, außer -soweit ist klar-, dass eben die Zugänge zum Restbuchwert addiert werden, und die AfA über die Restnutzungsdauer neu berechnt werden soll.

Aber welches Datum ist hierfür maßgeblich? Der 1.1, unabhängig vom Monat des Zugangs (also wie beim GWG-Sammelposten)? Oder tatsächlich der Monat des Zugangs. Was tut man, wenn man eine Anlage häufger im Jahr erweitert? Muss ich dann eine monatliche AfA berechnen und abführen? Kann ja kaum sein. Also alle Zugänge zum 1.1. gerechnet?

Kann ich die AfA auch splitten? Also statt (mathematisch)

AfA(neu) = ( RBW(alt)+Zugang ) / RND

kann man ja auch

AfA(neu) = RBW(alt) / RND + Zugang / RND
AfA(neu) = AfA(alt) + AfA(Zugang)

rechnen, also die bisherige AfA weiterführen, und die Zugänge über dieselbe RND als zusätzliche AfA ansetzen. In der Summe dasselbe, aber darf man die Buchungen so vornehmen? Das wäre mit meiner FIBU wesentlich einfacher buchbar.


(Konkreter gesprochen geht es um selbst gebaute (Rechner-)Anlagen, die jedoch ausschließlich für den betrieblichen Bedarf sind. Je nach Projektlage kommen hier immer wieder neue Teile dazu, die leider kein GWG darstellen, weil nicht selbstständig nutzbar. Rein rechtlich muss ich diese Teile wohl der bestehenden Rechneranlage zuschreiben, weil nur damit verwendbar.)

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AfA: Verhältnis von Boden/Gebäude ändern, auch nach 4 Jahren noch?

Guten Abend,

vor 4 Jahren wurde eine Immobilie erworben, die anschließend vermietet wurde. Bei der ersten Steuererklärung wurde ein AfA-Wert angegeben, den das Finanzamt weit nach unten korrigiert hat. Laut Finanzamt machen die Gebäude sowie der Boden jeweils 50% des Kaufpreises aus. Laut unserer Einschätzung sind die Gebäude jedoch weit über 50% des Kaufpreises wert. Es wurde jedoch damals kein Widerspruch eingelegt und in den nächsten 3 Steuererklärungen den AfA-Wert des Finanzamtes angegeben.

Gibt es auch nach 4 Jahren noch eine Möglichkeit, dieses Missverhältnis zu korrigieren oder muss ich die nächsten 46 Jahre mit dem zu niedrigen AfA-Wert leben? Wenn ein Gutachten eines Bausachverständigen nun einen deutlich höheren Gebäudewert feststellt, kann ich dann diesen als Grundlage für die zukünftige AfA nehmen oder wäre das nur innerhalb der ersten 3 Jahre nach Kauf möglich?

Vielen Dank schonmal für Eure Antworten!

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