Ärger mit Finanzamt

2 Antworten

Es stellt sich für das Finanzamt die Frage, warum die Eintragung des Zwangsvermerks die Vermietung verhinderte, bzw. warum die Mieter wegen des Vermerks ausgezogen sind.

Aber davon abgesehen, gibt es ja anscheinend keine Bestrebungen zur Eigennutzung, oder zur Überlassung an einen Familienangehörigen.

Der Einspruch ist relativ einfach damit zu begründen, das die Vermietungsabscht weiter besteht (man kann ja als Beweis leicht nachweisen, das man das Haus in Immobilienscout24 und anderen Foren zur Vermietung eingestellt hat) und nur durch den Zwangsvermerk etwas schwieriger geworden ist.

Wenn faktisch keine Vermietung mehr möglich war, aus welchen Gründen auch immer, kann auch keine Einkunft aus Vermietung und Verpachtung mehr erzielt werden. Diese Tatsachen sprechen jedoch nicht gegen deine Vermietungsabsicht, die du in jedem Fall darlegen kannst. Dementsprechend würde ich den Einspruch begründen.

Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

Hallo liebe Steuerexperten,

folgender Sachverhalt sei angenommen:

Person A hat folgenden schulischen/beruflichen Werdegang nachzuweisen:

  1. Realschulabschluss
  2. Berufsgrundbildungsjahr
  3. Zivildienst
  4. Fachoberschule
  5. Studium

Für die Finanzierung eines Auslandssemesters und des weiteren Studiums zu 5. hat A einen Studentenkredit bei einer Bank aufgenommen und die Zinsen nun in der Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt B als Werbungskosten geltend gemacht. Die Zinsen werden nicht berücksichtigt, da es sich nach Meinung des B um einen Privatkredit handelt. A legt Einspruch ein und wird aufgefordert, Belege einzureichen, die die Verwendung der Kreditsumme für Studienzwecke nachweisen. A reicht diese Belege ein, jedoch deckt die Summe der Nachweise nicht die komplette Kreditsumme.

B beabsichtigt nun die Zinsen anteilig als Fortbildungskosten zu berücksichtigen. Dabei wird der von A geltend gemachte Verpflegungmehrsaufwand (A hat zeitweise im Auslandssemester eine Wohnung im Heimatort, und eine im Ausland unterhalten) nur für 3 Monate mit einem Pauschbetrag berücksichtigt. Die Summe des nicht belegten Teils der Kreditsumme bleibt unberücksichtigt. B beabsichtigt daher, lediglich etwas mehr als die Hälfte der Darlehenssumme zu berücksichtigen und legt dies auf die Zinsen um. B fragt nun schriftlich an, ob A damit einverstanden ist und soll seine Entscheidung (Ja/Nein) bekanntgeben.

  1. Ist es korrekt, dass B die Kosten als Fortbildungskosten ansetzt?
  2. Muss A wirklich Belege für die komplette Kreditsumme beifügen, oder gibt es einen "Anscheinsbeweis", dass bei einer bestimmten Höhe der Belege, die komplette Summe berücksichtigt werden muss?
  3. Muss A hier nicht einen Bescheid erlassen, anstatt anzufragen, ob man zustimmen / nicht zustimmen möchte?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

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Steuerbescheid: Werbungskosten blieben unberücksichtigt. Was tun?

Hallo zusammen,

habe extra früh meine Steuererklärung abgegeben und nun den Bescheid erhalten. Gegenüber der Berechnung der Steuersoftware wird aber nur ein wesentlich geringerer Betrag erstattet, da das Finanzamt offensichtlich meine Werbungskosten vergessen oder ignoriert hat. statt:

  • Wege zur Arbeit (Pendlerpauschale)
  • Umzugskosten (Umzugskostenpauschale)
  • Unfallkosten auf dem Weg von der Arbeit nach Hause

wurde nur die

  • Werbunskostenpauschale in H.v. 920€

berücksichtigt.

Wie formuliere ich den Einstruch bzw. Widerspruch? Oder soll ich zunächst mich telefonisch beim FA erkundigen?

(Das Steuer-Identnummer und Steuerfallnummer sowie Anschrift angegeben werden müssen, ist klar. Es geht nur um den "Text". Möchte hier im Vorfeld Fehler und damit Steit mit dem FA vermeiden). DANKE!

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