Änderungskündigung vom Konzern

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6 Antworten

Wie stark diese Umstrukturierungen werden hängt auch vom Interesse des Betriebsrates ab. Macht dieser nur halbherzig seinen Job wird natürlich eine ganz andere Umstrukturierung anstehen, als wenn dieser nach seinen maximalen Möglichkeiten agiert.

Was das letztendlich für Dich ausmacht wird Dir, wie meine Vorredner bereits geschrieben haben, Dir jetzt nur Dein Betriebsrat nennen können, welcher schließlich ja auch Deine Interessenvertrretung ist.

Abhilfe kann also nur ein klärendes Gespräch mit dem Betriebsrat sein oder ein Abwarten der Änderungskündigungen.

Nimmt der Betriebsrat seine Arbeit nicht ganz so vollherzig, kann es mitunter auch sein, dass die dann ausgesprochene Änderungskündigung eventuell gar nicht wirksam ist.

Dieses kann man Dir wiederum nur nach Kenntnis der Änderungskündigung beantworten oder noch besser ein Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Hierbei muss man jedoch aufpassen, dass dieser auch wirklich Erfahrung in der Materie hat, denn nicht überall wo Fachanwalt für Arbeitsrecht draufsteht ist auch das selbige drin.

Sollte die Änderungskündigung nicht wirksam sein, kannst Du eine Kündigungsschutzklage einlegen und ggf. noch eine Abfindung erhalten - das ist aber derzeit nur Spekulation, da nicht bekannt ist, wie Deine Änderungskündigung aussehen wird. Denkbar ist auch dass Du eventuell in Vorruhestand geschickt wirst von Deinem Arbeitgeber - es ist vieles möglich.

Weiß Dein Arbeitgeber, dass Du einen GdB von 50 % hast? - Wenn nicht, unbedingt Arbeitgeber und Betriebsrat hierüber sofort informieren.

Sobald Du näheres weist, wird man Dir hier zu der Änderungskündigung auch schon etwas sagen können - ggf. auch, ob ein Hinzuziehen eines Fachanwaltes von Vorteil ist.

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Da wir keine Einzelheiten kennen, ist auch keine Aussage zum Worst Case möglich.

Bei einem Versicherungsunternehmen in dem ich beratend tätig gewesen bin, sollten diverse Mitarbeiter in eine andere Stadt umziehen, was konkret bedeutete, dass sie sich einen neuen Job gesucht haben bzw. innerhalb des Hauses in eine nicht vom Umzug betroffene Abteilung gewechselt sind. Tatsächlich umgezogen ist kaum einer.

Ältere Herrschaften wurden in den Vorruhestand geschickt, nach dem Motto: Entweder Du ziehst um oder gehst in den Vorruhestand.

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ich verstehe bei Änderungskündigungen, dass es Angebote durch den Konzern für neue Jobs geben muss, die man nicht annimmt. Dann kann es zu Änderungskündigungen kommen. Nimmt man ein neues internes Angebot an, hat man einen neuen Job und fertig.

Wird der Konzern denn Kündigungen aus andern Gründen aussprechen? Betriebsbedingt z.B.?

Im schlimmsten Fall sehe ich ein Jobangebot, das uninteressant ist. Und wenn du das nicht annimmst, kann die Kündigung ausgesprochen werden.

Mag jedoch auch sein, dass du einen super Job angeboten bekommst, der interessanter ist, besser bezahlt etc.

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Das kann Dir wohl niemand sagen, sofern er nicht den Interessenausgleich, der zwischen GBR und AG ausgehandelt wird, kennt.

Darin sind ja nun alle Verfahrensmöglichkeiten festgeschrieben.Außerdem ist das nicht nur vom Alter und Zugehörigkeitsdauer abhängig, sondern von weiteren Aspekten, wie z. B. sozialer Status, Schwerbehinderung, etc. abhängig.

Die Frage kann Dir wirklich nur der BR beantworten, da dieser das Verfahren aushandelt, bzw. aushandeln wird.

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Einfach toll wie Du versuchst zu helfen.......

Was Hänschen aber 2012 schon nicht konnte, lernt Hans nimmermehr ;-)

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Du magst den Willi . Gruß Z... .

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