Änderung wiedersprechen?

6 Antworten

Zunächst ist das korrekte Wort "widersprechen".

Wenn Du dieser Änderung widersprichst, dann hat die Bank das Recht, die Geschäftsbeziehung mit Dir zu beenden, das Konto zu kündigen und Du musst woanders ein Konto eröffnen. Denn wegen Dir machen sie keine Ausnahme von ihrem Geschäfts- und Gebührenmodell.

Kannst höchstens prüfen, ob diese Gebühr bei einem anderen Kontomodell der Deutschen Bank ebenfalls anfällt und das Kontomodell entsprechend wechseln. Dann wirst Du aber vermutlich andere, bisher nicht berechnete Gebühren haben.

Bei einem Bankwechsel wirst Du bei anderen Banken vor dem identischen Problem stehen, da die SEPA-Echtzeitüberweisung flächendeckend eingeführt wird und auch woanders mit Gebühren verbunden ist.

Wenn du eine Bank findest, die nichts dafür verlangt, bitte hier veröffentlichen.

Ich denke du kannst dem widersprechen, indem du kündigst. Wenn du nicht kündigen willst, macht es also auch keinen Sinn zu widersprechen.

Wie oft läßt Du denn Echtzeit-Überweisungen ausführen?

Normale beleglose Sepa-Überweisungen sind doch weiterhin in der Grundgebühr inkludiert.

Ich mache nur Internetüberweisungen, ich gehe davon aus, dass jede Internet SEPA-Überweisung eine Echtzeit-Überweisung wird.   Bis jetzt kann man nur auf Überweisung klicken und dann das Feld ausfüllen.   Natürlich ist Deine Frage nicht schlecht, wenn in Zukunft (Also ab dem 20.November 2018.) es zwei Felder geben wird, und ich dann auswählen kann ob ich eine Echtzeit-überweisung will oder nicht.         Ich frage mich aber, warum 0,60 EUR wenn man später eine Wahl hat, dann würde ja jeder die normale Überweisung anklicken, die ja auch schon in einem Tag da ist.    Und da dahinter kein Kundenbearbeiter steht, sondern ein Computerprogramm, warum überhaupt eine Bearbeitungsgebühr für eine Internetüberweisung?              

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@MPINS

Wovon DU ausgehst und wovon die BANK ausgeht differiert möglicherweise geringfügig voneinander.

ÈRkundige dich erst mal genau und dann kannst du hier Horrorszenarien einstellen und deine persönliche Rechtsauffassung kundtun.

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Immobilienfinanzierung mit hohem Eigenkapital und geringem Einkommen

Liebe Finanzexperten,

in den letzten Jahren hatte ich finanziell großes Glück und konnte mir aus verschiedenen Quellen einen Grundstock von ca. 300000 EUR zusammensparen.

Ich würde gerne einen Teil dieses Geldes dafür nutzen, um damit eine oder mehrere Eigentumswohnungen zur Kapitalanlage zu kaufen. Die Idee ist, dass ich einen bestimmten Anteil an Eigenkapital einbringe und den Rest der Wohnung finanzieren lasse. Die Mieteinnahmen werden dann zur Kreditrückzahlung verwendet und nach 15-20 Jahren ist die Wohnung abbezahlt, ohne dass ich mehr als 10-20% meines Grundkapitals investieren musste.

Mein Problem ist: Mein aktives Einkommen ist relativ gering. Ich verdiene nur ca. 900 EUR brutto im Monat durch Nebenjobs und kleinere selbstständige Tätigkeiten, den Rest meines Lebens bestreite ich im Prinzip durch Zugriff auf den Kapitalstock. Ich habe bei einigen Banken angefragt und habe bisher keine Bank für eine Finanzierung gefunden. Es werden i.d.R. 1100-1500 EUR monatliches Bruttoeinkommen nachweisbar verlangt, um ein Angebot zu bekommen. Als Grund wird immer wieder genannt, dass die Banken das "unternehmerische Risiko" einer Immobilie als Kapitalanlage nicht mittragen will.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir in meiner Situation Tipps geben? Es klingt natürlich etwas nach einem Luxusproblem, aber ich würde gerne mein bisheriges Kapital als möglichst starken Hebel einsetzen.

Vielen Dank an für alle hilfreichen Antworten!

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