Abzug vom Gehalt

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4 Antworten

Ist die Freundin als Technikerin in dieser Firma angestellt ? Selbst in dem Fall wären die 100,- Euro Strafe ungerecht meine ich. Fehler passieren nun mal ! Wenn der Mitarbeiterin keine Absicht nachgewiesen werden kann, bleibt der finanzielle Verlust Sache der Firma. Da hat der Chef wohl etwas überreagiert. Abwarten, die angekündigte Strafe war vielleicht im Affekt so dahergesagt ! K.

Unter bestimmten Umständen können Mitarbeiter für verschuldete materielle Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Hat sie schon versucht mit dem Chef über den Sachverhalt zu reden? Wenn der Chef davon überzeugt werden kann das sie den Schaden nicht hätte verhindern können, sieht er vielleicht davon ab.

Hallo, danke für Antwort! Sie möchte darüber mit einem zweiten Chef sprechen, als er aus dem Urlaub zurückkommt. Hätte Sie den Schaden verhindern können, würde sie es tun. Sie meint, er war absolut nicht möglich gewesen, weil das ganze PC-System lahm lag. Reinen Zufall, es ließ sich nichts machen. Der Chef ist aber fest davon überzeugt, sie ist daran Schuld, obwohl er selbst von technischen Details wenig Ahnung hat. Er wollte einfach daraus eine Lehre ziehen, auch als Beispiel für die anderen Mitarbeiter

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wenn der Fehler nicht auf Deine Freundin zurückzuführen ist, muss sie den entstandenen Schaden auch nicht ersetzen. Da soll der Chef doch mal die rechtlichen Hintergründe seines angesagten Handelns nennen.

Hallo, danke für Antwort! Ganz klar beweisen, dass der Fehler von ihr verursacht ist, konnte er nicht. Der Schaden von 500,- schien ihm einfach viel zu groß sein. Man fragt, warum hat er die Strafe auf 100,- definiert, sondern nicht 150,- oder mehr? Vermutlich 50,- abzuziehen wäre lächerlich gewesen und 150,- oder mehr einfach zu viel. Mir geht´s mehr um moralischen Aspekt der Situation und darum, wie kann man mit so einem nicht ganz cleveren Schritt einer langjährigen Mitarbeiterin Stimmung verderben und einigermassen demotivieren. Allerdings alle Kollegen hielten seine Entscheidung für Unrecht.

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Die Rechtsprechung sagt hierzu, dass ein Arbeitnehmer bei leichter Fahrlässigkeit nicht haftet. Das gehört zum Betriebsrisiko des Arbeitgebers. Bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet der AN allerdings in voller Höhe.

Bei allem, was dazwischen liegt, kann es zu einer Quotelung kommen, wie in dem Fall Deiner Freundin auch. Das zieht in diesem Fall eben der AG als Regelung.

Nun könnte man, um die Richtigkeit der Quotelung prüfen zu lassen, einen Rechtstreit beginnen. Das macht man natürlich wegen 100.- Euro normalerweise nicht.

Allerdings verstehe ich den AG in diesem Fall nicht. Wegen 100.- Euro demotiviere ich keinen Mitarbeiter.

Hallo, danke für Antwort! Sicher wird keine wegen 100,- einen Rechtstreit auslösen. Mit 100,- weniger in der Tasche werden wir uns nicht verhungern. Der Fall zeigt eher das Niveau des AG und auch wie kleinig manche Geschäftsführer sein können

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