Abstraktes Schuldanerkenntnis = selbstschuldnerische Bürgschaft?

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2 Antworten

Cantor:

Ein wesentlicher Unterschied besteht im Zeitvorteil.

Während der Gläubiger aus dem notariell beurkundeten vollstreckbaren Schuldanerkenntnis nach Kündigung und Zustellung sofort in das Vermögen des Schuldners vollstrecken kann, muss er bei der Bürgschaft erst prozessieren und ein vollstreckbares Gerichtsurteil (Titel) erwirken. Das kann lange dauern und er muss die Prozesskosten erst einmal vorlegen. In der Zwischenzeit könnten andere Gläubiger vollstreckt haben mit der Folge, dass beim Bürgen nichts mehr zu holen

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Die Wirkung ist die gleiche, aber juristisch ist es was anderes.

ein abstraktes Schuldanerkenntnis ist die Anerkennung der Schuld um die es geht als solcher.

Die persönliche Bürgschaft , bedeutet, dass man sich selbstschuldnerisch für diesen Kredit verbürgt.

So, oder so muss man zahlen, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt.

Im ersten Fall ist ist es aber schon eine persönliche Schuld. Im zweiten Fall erst, wenn man aus der Bürgschaft in Anspruch genommen wird.

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